Halaliels Reading

Eigentlich wollte ich heute erörtern, wer wohl dieser John Peniel sein könnte, von dem in Reading 3976-15 die Rede ist. In Amerika gibt es mehrere Männer, die vorgeben, dieser angekündigte spirituelle Lehrer zu sein, der der Welt, Zitat, „eine neue Ordnung der Dinge“ geben soll. Einer von ihnen hat sogar ein Buch geschrieben, das von einer Amerikanerin mehr schlecht als recht ins Deutsche übersetzt wurde.

Als ich mir das Reading aber noch einmal durchlas, wurde mir klar, dass ich keine unvoreingenommene Deutung dieser Aussage machen konnte, ja, dass jegliche Deutung den Rahmen des Blogs sprengen würde. Dieses Reading ist meines Wissens das einzige, das fast vollständig von einem anderen Wesen beherrscht war. Es enthält so unglaublich viele (und unglaubliche) Informationen, die meiner Meinung nach nicht voneinander zu trennen sind. Deshalb habe ich beschlossen, Euch das Reading in seiner Gesamtheit zur Verfügung zu stellen. Möget Ihr Euch selbst eine Meinung bilden!

Ich möchte hier noch einmal ausdrücklich an das Urheberrecht erinnern, das für diese Übersetzung bei mir liegt. Sie darf ohne meine Zustimmung weder ganz noch teilweise kopiert oder anderweitig verwendet werden. Schaut auch unter „Kontaktinfo & Rechtliche Hinweise“.

Zum Namen „John Peniel“ noch ein Hinweis: „John“ steht im Englischen für „Johannes“. Dies wiederum ist die latinisierte Form des hebräischen „Jehohanan“ oder „Johanan“, was in etwa „Gott ist gnädig“ bedeutet.

„Peniel“ bzw. „Penuel“ finden wir in der King James Bibel im 1. Buch Mose (Genesis), Kapitel 32, Vers 30. In deutschen Bibeln ist es Vers 31, und das Wort wird mit Pnuël, Penuël oder auch Pniel wiedergegeben, was auf Hebräisch „Angesicht Gottes“, „Gottesschau“, „Der Gott geschaut hat“ heißt. Der Patriarch Jakob benannte einen Ort so (siehe genannte Bibelstelle).

Dies möchte ich nur erwähnen, weil ich persönlich der Meinung bin, dass es sich hier nicht um einen Menschen mit exakt diesem Namen handeln muss. In den letzten Jahrzehnten gab und gibt es viele Erdveränderungen, Sonnenfinsternisse, Erdbeben und zeitgleich zahlreiche großartige spirituelle Lehrer, die denen, die es wollten und wollen, tiefgreifende göttliche Einsichten nahebrachten und nahebringen.

Auch finde ich, dass wir uns in diesem Zusammenhang mal mit dem Wesen „Halaliel“ beschäftigen sollten. Wer war es, was war seine Aufgabe? Ein Rufer in der Wüste, der uns vor dem Schrecklichsten warnen wollte? Waren seine zum Teil erschreckenden Visionen vielleicht sogar bildlich gemeint? Ich kann nur immer wiederholen, dass die Zukunft nicht vorherbestimmt ist und dass sogar Erdveränderungen nicht unbedingt wie prophezeit eintreten müssen. Edgar selbst sagt in Reading 311-10:

„Es gibt jene Umstände, unter denen durch die Aktivität einzelner, durch ihre Übereinstimmung von Gedanken und Bestreben, häufig so manche Stadt und so manches Land unversehrt bleibt, weil sie die spirituellen Gesetze in ihren Beziehungen zu anderen Menschen anwenden.“

So, nach dieser Einleitung geht’s jetzt los. Ach so, ja: Text in eckigen Klammern stammt von der Stenographin Gladys Davis, Abkürzung „GD“. Kursiver Text stammt von mir. Jetzt aber!

Ein ganz normaler Freitag, dieser 19. Januar 1934. Wie üblich geht Edgar kurz vor Mittag in Trance. Sein Sohn Hugh Lynn leitet die Sitzung, stellt die einleitende Frage. Mit ruhiger, leicht schleppender Stimme beginnt Edgar zu sprechen. Plötzlich verändert sich der Tonfall, wird lauter, bestimmender.

Hugh Lynn: Wir bitten in dieser Zeit um Informationen, die für die Anwesenden, darunter T. Mitchell Hastings, Jr. im nächsten Raum, bezüglich der spirituellen, mentalen und physischen Veränderungen, die auf die Erde zukommen, von Wert und Interesse sein werden. Du wirst uns sagen, welche Rolle wir bei Versammlungen und dabei, anderen beim Verständnis dieser Veränderungen zu helfen, spielen können. Am Ende von jeweils fünfzehn Minuten wirst du innehalten, bis ich dir sage, dass du weitermachen kannst, während das Aufzeichnungsgerät ausgerichtet wird. Du wirst deutlich, in normaler Geschwindigkeit sprechen und du wirst die Fragen beantworten, die wir stellen werden.

Edgar: Ja; da jeder von euch hier Versammelten seine eigene individuelle Entwicklung vorzuweisen hat; da jedoch jeder danach strebt, ein Kanal der Segnungen für seine Mitmenschen zu sein, stimmt sich jeder selbst auf den Thron der universellen Information ein. Und euch darf das gewährt werden, was vorteilhaft sein kann, nicht nur in eurer eigenen Erfahrung, sondern was sich als hilfreich, hoffnungsvoll in der Erfahrung anderer erweist.

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Halaliels Reading“

  1. Mein letzter Kommentar:

    Wenn man die Voraussage eiens Sehers deuten muss, ist es keine von ihm. Dann ist es das Produkt des Deutenden.

    Halaliel klingt nach halal – el. Was halal bedeutet wirst du ja wissen. Das klingt verdächtig nach Nonsens. :)))

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