Winterzeit – Erkältungszeit?

Es wird kalt und diesig, die Nässe scheint bis auf die Knochen durchzudringen, die Kleidung ist klamm, uns fröstelt, in der zunehmenden Dunkelheit machen sich trübe Gedanken breit. Jetzt bloß keine Erkältung, die hätte gerade noch gefehlt, denken viele von uns. Und weil sie „noch gefehlt“ hat, kommt sie auch prompt, herbeigerufen durch unsere Angst davor und natürlich durch die vielen Bakterien und Viren, denen wir überall und fast jederzeit ausgesetzt sind. Ein wesentlicher Faktor ist auch das Immunsystem, das durch Stress, unausgewogene Ernährung, mangelnde Bewegung und negative Gedanken bei so vielen von uns nicht unbedingt optimal auf diese Jahreszeit vorbereitet ist.

Edgar wurde einmal gefragt: „Was verursacht Erkältungen? Kannst du mir ein Rezept oder eine Methode zu ihrer Verhütung oder Heilung nennen?“
Edgar antwortete: „Halte den Körper alkalisch! Erkältungskeime können in einem alkalischen Organismus nicht existieren. Sie vermehren sich jedoch in einer sauren Umgebung oder bei Säureüberschuss JEGLICHER Art im Organismus.“ (Reading 1947-4)

Eine ausgewogene Ernährung ist also durchaus wichtig, um einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt aufrechtzuerhalten und einer Erkältung vorzubeugen. 20% Säuren, 80% Basen – das ist so die Faustregel. Also gilt auch und gerade im Winter: viel Obst, viel Gemüse, wenig (besser kein) Auszugsmehl welcher Art auch immer, wenig Raffinadezuckerhaltiges.

Noch interessanter ist allerdings, dass in den Readings darauf hingewiesen wird, unsere geistige Haltung könne zum Ausbruch einer Erkältung beitragen oder führen – und das lange Zeit, bevor viele Ärzte die Verbindung zwischen unserer mentalen und unserer physischen Gesundheit eingestehen wollten. In Reading 849-75 heißt es:

„Wenn du verstimmt bist, wenn du dich ärgerst, stellt sich der Organismus darauf ein und blockiert den Fluss des Kreislaufes zu den Ausscheidungskanälen. Daher kannst du von einem Wutausbruch eine schlimme Erkältung bekommen. Du kannst auch eine schlimme Erkältung davon bekommen, wenn du jemand anders verwünscht, selbst wenn es deine Frau ist!“

Die so genannte „dunkle“ Jahreszeit ist hervorragend geeignet, Stimmungstiefs, negative Gedanken und Depressionen zu fördern … wir können ihnen aber auch entgegenwirken: durch mehr gemütliche Stunden, viel Bewegung an der frischen Luft, ausgiebiges Kuscheln ;), viel Lächeln …

Was aber tun, wenn es uns tatsächlich erwischt hat? In die Apotheke oder Drogerie gehen und eines der vielen teuren, dafür aber meist wenig wirkungsvollen Medikamente kaufen? Nicht so nach meinem Geschmack …

In den Readings empfiehlt Edgar bei Erkältung immer wieder: vieeel Ruhe, vieeel Trinken (mindestens drei bis vier Liter täglich), um den Stoffwechsel anzuregen, keine schwer verdaulichen Speisen wie z.B. Gebratenes, Massagen mit Kampferöl und/oder Kiefernadelöl, heiße Fußbäder. Auch Darmspülungen empfahl er gelegentlich.

Zur Linderung von Halsschmerzen, Bronchitis oder Atembeschwerden gibt es ein Inhalationsmittel, das in meiner Hausapotheke seinen Stammplatz hat, weil es einfach phantastisch wirkt und man es leicht selbst herstellen kann. Laut dem Reading „macht die Inhalation der Inhaltsstoffe den Kopf frei und verringert den Druck auf das Weichgewebe von Gesicht und Kopf“ (191-1). Die Zutaten stammen alle aus der Naturheilkunde, wo sie schon lange für ihre positive Wirkung auf Bronchien und Lungen bekannt sind. Man bekommt sie im Naturkostladen/Reformhaus und in der Apotheke. Der/die Apotheker/in wird Euch vielleicht ein bisschen dumm anschauen, aber macht Euch nichts draus!

Bevor Ihr mit der Mischung beginnt, achtet darauf, dass die Flasche den doppelten Inhalt der tatsächlichen Mischungsmenge fasst, d.h. 0,7 ml oder 0,75 ml.

In Reading 191-1 empfahl Edgar also, folgende Zutaten in der angegebenen Reihenfolge zu mischen:

40,0 ml      60%iger Ethylalkohol
1,2 ml          Eukalyptusöl
1,0 ml          Benzoetinktur
0,3 ml          gereinigtes Terpentinöl
1,2 ml          Tolubalsamlösung
0,2 ml          gereinigtes Kreosot
1,0 ml          Kiefernadelöl

Diese Mischung vor jeder Inhalation gut durchschütteln. Dann einen Plastikschlauch nehmen, in die Flasche stecken (ACHTUNG, der Schlauch darf NICHT in die Flüssigkeit geraten!) und die Dämpfe zwei- bis dreimal durch den Mund in die Lungen und den Kehlkopf inhalieren. Wahlweise könnt Ihr auch zwei Plastikschläuche nehmen, den einen für die Nase, den anderen für den Mund, und dann durch Nase UND Mund inhalieren. Inhaliert mehrmals am Tag oder wann immer die Atembeschwerden zu stark werden, mindestens aber zwei- bis dreimal täglich. Am Anfang nicht zu tief inhalieren! Die Flasche nach Gebrauch wieder gut verschließen.

Verwendet, wenn möglich, eine Glasflasche. Bei den Ölen solltet Ihr unbedingt darauf achten, dass sie rein, natürlich, ätherisch sind – das ist ganz wichtig. Benzoetinktur und Tolubalsam sind sehr zähflüssig und etwas schwer zu dosieren. Kreosot wird unter anderem aus Buchenholz gewonnen. Es wurde früher bei Lungenerkrankungen sowie bei Husten eingesetzt und soll antiseptisch, adstringierend, betäubend und abführend wirken. Soweit ich weiß, bekommt man es in Deutschland nur in homöopathischen Dosierungen. Das hatte mich nicht daran gehindert, eine solche zu kaufen und ich konnte für mich feststellen, dass die Mischung als Ganze auch damit hervorragend wirkt.

Hat eine(r) von Euch Lust, die Mischung mal auszuprobieren? Ich wäre sehr daran interessiert zu wissen, ob jemand ähnliche Erfahrungen wie ich macht. Schreibt mir!

Eine gute Restwoche wünscht Euch Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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