Gibt’s das: „Freie Energie“?

Unsere Ressourcen werden knapper, die Atomkraft birgt unübersehbare Risiken, die erneuerbaren Energien sind auch nicht so umweltfreundlich, wie man uns immer glauben lassen möchte. Die Politik subventioniert verrückterweise das eine wie das andere, die Lobbyarbeit der Wirtschaft wird immer aggressiver und manchmal hat man das Gefühl, beide halten uns für dümmer, als wir sind – die Begründung für die Erhöhung des Strompreises 2013 ist das beste Beispiel dafür. Es ist Zeit für ein Umdenken! Gibt es Alternativen? Bekanntlich ist ja vieles, was außerhalb der Norm liegt, Hohn und Spott, oder zumindest beißender Ironie preisgegeben, so auch bei der Energieversorgung. Das beste Beispiel hierfür ist die so genannte „Vakuumenergie“, auch „Freie Energie“ genannt. Warum aber sollten wir nicht mal drüber nachdenken?

Freie EnergieDer Physiker Prof. Dr. Claus Turtur von der Ostfalia Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel hat die Existenz dieser Energie im Experiment nachgewiesen und auch einen (zumindest im Experiment) funktionierenden Motor konstruiert. Malen wir doch ein Zukunftsbild: Jede Familie hat ihr eigenes Gerät, das kostenlos und auf unendliche Zeit saubere Energie erzeugt. Gleiches gilt für Unternehmen und Kommunen. Keine Abhängigkeiten mehr. Traumdenken? Erinnern wir uns: Was der Geist ersinnen kann, das kann er auch erreichen! Hirngespinste? Alle sagten, es geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht …

Denken wir auch daran: Letztlich ist alles Energie. Auch unser Körper nutzt Energie und ist mit einem Energiefeld, der so genannten Aura, umgeben. In den asiatischen Kampfkünsten, im QiGong, im TaiChi, sogar in der Meditation arbeiten wir ganz bewusst mit unseren Energien. Viele Menschen spüren, wenn jemand in ihr körpereigenes Energiefeld eindringt. Und in unserem Körper steckt genug Energie, um eine Stadt eine ganze Woche lang zu beleuchten! Sollte es da nicht möglich sein, ein technisches Gerät zu entwickeln, das diese überall vorhandene Energie umsetzen kann?

Nun verstehe ich natürlich viel zu wenig von diesen Dingen. Aber schon seit undenklichen Zeiten spielt der Mensch mit den Kräften der Natur. Auch zu Edgar Cayces Zeiten gab es Menschen, die sich mit der „Freien Energie“ auseinandersetzten. Das prominenteste Beispiel ist sicher Nikola Tesla, der Erfinder zahlreicher Neuerungen und Entdecker des Wechselstroms, der einmal sagte: „Noch ehe viele Generationen vergehen, werden unsere Maschinen von einer Kraft betrieben werden, die an jeder Stelle im Universum verfügbar ist … Im ganzen Weltraum gibt es Energie.“ Und was hat das alles mit Edgar Cayce zu tun?

Nun, Ende der zwanziger Jahre traf Edgar den Erfinder Marion L. Stansell (ja, ob man’s glaubt oder nicht, Marion ist im englischsprachigen Raum auch ein Männername!). Dieser hatte er nach eigenen Angaben eine Vision gehabt, in der er Entwürfe zu einem revolutionären Motor einsehen konnte, der, einmal gestartet, fortwährend „durch Erzeugung von Energie aus eigenen Quellen“ laufen sollte. Edgar stellte Stansell Tim Brown, einem Hersteller von Autoteilen aus Detroit, und seinem Förderer Morton Blumenthal vor. Beide waren fasziniert. Im Laufe der folgenden Monate gab Edgar eine Reihe von Readings zu einer Maschine, die „Perpetual Motion Machine“ genannt wurde.

In einem Reading für Tim Brown am 7. April 1928 wurde bestätigt, dass die Gruppe die Anweisungen tatsächlich verstanden hatte, die Maschine auf dem Patentamt vorführen und auch ihre Funktionsweise erklären konnte. Die theoretische Funktionsweise wurde so beschrieben:

„Die Aussage ‚Etwas aus Nichts erzeugen‘ ist falsch – denn wir wissen, dass es so etwas wie ‚Nichts‘ nicht gibt. Wir wissen jedoch, dass alles eine Kraft oder eine Form der Energie ist. Wir kennen nicht die Beziehung dieser Energiekräfte zueinander, oder, mit anderen Worten, die Relativität der Kraft; wir können jedoch annehmen, dass diese Beziehung existiert. Wenn wir in Bezug auf unseren Motor also die beiden Substanzen, Wasser und Luft, betrachten, so sehen wir sie als Kräfte an, und indem wir eine mechanische Vorrichtung zur Verstärkung und Verzögerung dieser Kräfte zum richtigen Zeitpunkt verwenden, ist es möglich, die sich daraus ergebende Kraft bzw. Komponentenkraft zu nutzen. Dies ist es, was im Motor von Marion Stansell vor sich geht.“ (Bericht zu Reading 195-51)

Die Readings berührten Themen wie Schwingungen, die Relativitätstheorie, Gravitationskräfte und vieles mehr. Während der Arbeit an dem Motor hieß es in einem Brief von Brown: „… das Gesetz der Relativität, das die Maschine demonstriert, wird wohl für längere Zeit einige der derzeitigen wissenschaftlichen Annahmen umstürzen …“ (Bericht zu Reading 195-56).

Es wurden zwei Motoren gebaut, einer zu Testzwecken und ein kleinerer zur Demonstration auf dem Patentamt. In weiteren Readings wurden Änderungen an der Konstruktion vorgeschlagen und die Berichte lassen darauf schließen, dass der Motor mehrfach umgebaut wurde. Er wurde jedoch nie fertiggestellt oder vollständig funktionsfähig. Da es zahlreiche Unstimmigkeiten gab, brach man das Projekt schließlich ab. Was wäre gewesen wenn …?

Nach Stansells Tod sandte die amerikanische Cayce-Gesellschaft im März 1978 einen Brief an dessen Tochter. Ein neues Forscherteam suchte nach Exemplaren der ursprünglichen Konstruktionsunterlagen bzw. die Patentanmeldung aus Stansells Akten. Die Tochter antwortete, ihr Vater habe bis zu seinem Tod zehn Jahre zuvor an dem Motor gearbeitet. Sie fügte hinzu: „Soweit ich weiß, wurden niemals irgendwelche Unterlagen gefunden. Es ist wirklich eine Schande.“

So verlief das Projekt im Sand –aber die Readings gibt es noch und ich stelle die englischen Originale bei Interesse gern zur Verfügung.

Nachfolgend findet Ihr weiterführende Links zur „Freien Energie“:
http://www.tesla.ch/deutsch/4-Free_energy.html
http://www.energiederzukunft.org/news/prof-dr-claus-turtur
http://www.ostfalia.de/cms/de/pws/turtur/FundE/Deutsch/
http://www.borderlands.de/net_pdf/NET0509S30-34.pdf

P.S.: Ausgehend von der spirituellen Plattform http://www.momanda.de/ wurde eine Meditation zur Freien Energie auf YouTube eingestellt. Auf Momanda gibt es auch eine Fangruppe, der man beitreten kann und die immer neue Informationen zum Thema einstellt. Die Initiatoren auf Momanda vertreten diese Meinung: Gedanken haben unendliche Kraft. Je mehr Menschen Gedankenenergie in das Thema geben, desto wahrscheinlicher ist es, dass es sich realisiert. Wie auch Edgar sagte: „Gedanken sind Dinge und können in ihrer Wirkung Wunder oder Verbrechen sein.“ (Reading 105-2) Gedankenexperimente sind also ausdrücklich erwünscht.

Mich würde Eure Meinung interessieren!

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

10 Kommentare zu „Gibt’s das: „Freie Energie“?“

  1. Ein Meditierender bringe eine Gedankenkraft von 100N auf. Um sein Gedankenziel zu erreichen, benötigte er eine Gedankenenergie von 5kJ.
    a.) Welchen Weg legten die Gedanken dabei zurück?
    b.) Welche Energiemenge muss der Meditierende mindestens aufwenden, wenn das Ziel seiner Gedanken außerhalb des beobachtbaren Teils des Universums liegt ( -> Hubble-Radius ≅ 14,2 Milliarden Lichtjahre )?
    c.) Mit welcher Geschwindigkeit reisten seine Gedanken aus Aufgabe b mindestens, wenn sie ihr Ziel nach 100 Jahren erreichen?

    zu a.) Lösung:
    W = F*s
    s = W/F
    s = 5000Nm / 100N
    s = 50m
    Antwort: Die Gedanken haben eine Strecke von 50m zurückgelegt.
    zu b.) …

  2. Soeben habe ich eine Nachricht erhalten, die ich hier einfach nur wiedergebe:

    Der österreichische Ingenieur Wilhelm Mohorn wendet mit seiner Entwicklung AQUAPOL die Raumenergie praktisch an!

    Zudem hat er uns (www.momanda.de) sehr in unserer Arbeit bestärkt und empfiehlt auch den Film THRIVE als bedeutende Informationsquelle. Wer ihn noch nicht gesehen hat, kann das hier nachholen:

    Versuche einfach, vorgefasste Meinungen über den Film bzw. seinen
    Initiator (Foster Gamble) beiseite zu lassen und mache Dir ein eigenes
    Bild. Nur darauf kommt es an – Dein Herz wird Dir sagen, ob Du einer
    Information bzw. ihrer Quelle vertrauen schenken kannst.

    Liebe Grüße von Stefanie

  3. Ohne mich noch allzu intensiv wirklich mit technischen Details der „Freien Energie“ beschäftigt zu haben, glaube ich zuerst mal daran.
    Was mich aber schon ein wenig stutzig macht, ist, dass man immer wieder hört, dieser und jener haben im Experiment nachgewiesen und trotzdem tut sich nichts.

    Ich bin auch durchaus in dem Bereich für Verschwörungstheorien offen, wo es ja immer heißt, Freie Energie wird von den Herrschenden unterdrückt, weil durch sie die gesamte Abhängigkeit der Menschen von Strom-, Gas- und sonstigen Energienetzen fehlen würde.

    Nur langsam bezweifle ich, dass das System so viele Experimente, Menschen, Firmen gleichzeitig unterdrücken kann, ohne dass dies einmal durch eine „Breaking News“ auch in die Medien kommt.

    Auch bei Tesla geht man ja davon aus, dass er bereits die Freie Energie kannte und nutzen konnte und alle Unterlagen sind dann „verschwunden“.

    Noch hält sich mein Glaube und die Hoffnung daran, aber irgendwie schwindet sie und leider bestärkt das die von mir nicht sehr geschätzte sog. „Skeptiker“-Bewegung.

    Also: her mit der Energie in den nächsten paar Jahren oder irgendwas daran ist dann doch Schwindel. Ich hoffe auf das erstere.

    1. Hallo Violet, ich hoffe auch auf das erstere! Es ist mit Sicherheit möglich. An der von Dir zitierten Verschwörungstheorie ist bestimmt etwas dran, allerdings bezweifle ich, dass sie der einzige Hindernisgrund ist.

      Meiner Ansicht nach liegt der fehlende Durchbruch daran, dass es zum einen meist Einzelkämpfer sind, die sich damit beschäftigen. Die meisten Erfindungen und Entdeckungen, die an die Öffentlichkeit gelangen, werden von Forschergruppen gemacht, die fest daran glauben und vor allem von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik finanziell äußerst großzügig gefördert werden. Das ist mit der Raumenergie nicht so, weil viele sie immer noch für ein Hirngespinst halten.

      Zum anderen fehlt diesen Einzelkämpfern meist das Geld. Es ist gar nicht nötig, die freie Energie zu „unterdrücken“; man ignoriert die Forschungsanstrengungen ganz einfach. Für Forschungen jeglicher Art braucht man Teams, die daran glauben, und Geld, um im großen Stil daran zu arbeiten. Wenn es sowohl am einen als auch am anderen fehlt, ist es ungleich schwerer für die Forscher.

      Wollen wir hoffen, dass die „Skeptiker“-Bewegung nicht noch mehr in ihrer Skepsis bestärkt wird.

      1. Ja, eine sehr traurige Tendenz, die sich hier in den letzten Jahrzehnten zuspitzt und mich leider immer wieder zur Überzeugung führt, dass wir einen Crash oder einen kleinen Crashi brauchen, wo wir mal wieder von neuem Beginnen müssen.

      2. Ich glaube, dass ein solcher Crash (wie auch immer er sich äußern mag) nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Unser derzeitiges System ist auf Vernichtung des bisher Vertrauten ausgelegt – nur haben das viele noch nicht erkannt. Mal schauen, ob wir was draus lernen oder so weitermachen wie bisher.

      3. Was sagt Cayce dazu? Hast Du dazu schon einen zusammenfassenden Artikel geschrieben? Falls nicht, wäre es doch mal interessant. Liebe Grüße, Violet Teki

      4. Äh – da muss ich glatt überlegen… Generell hat er schon angekündigt, dass es im Wassermannzeitalter zu einer „neuen Ordnung“ kommen wird, kommen muss – im August hatte ich dazu ein Reading übersetzt – schau mal hier: https://cayceportal.wordpress.com/2012/08/21/wege-zur-neuen-ordnung/ Darin spricht er vom „Grimm des Herrn“.

        Eigentlich ist er aber eher positiv: Als er gefragt wurde, was das neue Zeitalter für die Menschen bedeuten würde, antwortete er: „Das volle Bewusstein um die Fähigkeit, mit den Schöpferischen Kräften zu kommunizieren und der Beziehungen zu den Schöpferischen Kräften und der Nutzung derselben im materiellen Umfeld gewahr zu werden.“ (1602-3)

        War es das, was Du meintest?

  4. Vielen Dank für diesen schönen Artikel. Das ist ein total spannendes Thema. Und interessante Links hast du hier eingefügt. Die Idee der Meditation zur freien Energie finde ich sehr schön, das fühlt sich für mich gut und stimmig an…ja, sogar sehr wichtig. Wie du schon schriebst – überall ist so viel Energie, die wir nur (noch) nicht zu nutzen wissen. Ich bin so gespannt, auf welche Weise wir, die Menschen, dieses Energiethema weiterentwickeln und -entdecken werden.
    Momanda kannte ich übrigens noch gar nicht.

    1. Ja, die Meditation zur freien Energie ist richtig schön, da haben sich die Initiatoren richtig viel Mühe gegeben! Es geht ja tatsächlich darum, dass möglichst viele Menschen Ihre Gedankenkraft darauf ausrichten. Viele, die sich dieser Initiative angeschlossen haben, meditieren jeden Morgen um 8 Uhr diese Meditation, die es auf Momanda auch als Textdatei gibt. Auf lange Sicht können wir mit der konventionellen Energieversorgung schlicht und einfach nicht weitermachen. Ich fände es toll, wenn die Initiative über Momanda hinausgreifen könnte. Ich habe diese Plattform auch erst vor etwa einem Monat kennen gelernt, eben genau über diese Initiative. Na, gespannt bin ich auf jeden Fall auch, wie sich das alles entwickeln wird! LG, Stefanie

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