Turbulente Zeiten

Diesmal möchte ich mich ein bisschen mit Astrologie beschäftigen. In zahlreichen Readings wird auf die wichtige Rolle hingewiesen, die astrologische Einflüsse in unserem Leben spielen. In Reading 3744-3 erklärt Edgar aber auch ganz klar, dass nichts so stark ist wie unser Wille:

„Es muss ganz klar gesagt werden, dass KEINE Bewegung irgendeines Planeten oder der Phasen der Sonne, des Mondes oder eines der Himmelskörper die Herrschaft der menschlichen Willenskraft übertrifft, jener Kraft, die der Schöpfer dem Menschen im Anfang verlieh, als dieser eine lebende Seele wurde mit der Macht, selbst zu wählen.”

Wie bei Prophezeiungen können also auch in der Astrologie nur Tendenzen gedeutet werden, die jedoch durchaus zutreffend sein können. Am 14. März 2011 schrieb die Mathematikerin und Psychologin Raye Mathis im amerikanischen Cayce-Blog den folgenden Artikel, der angesichts unserer heutigen Verhältnisse noch immer brandaktuell ist.

Von Raye Mathis

Am 11. März 2011 trat der Planet Uranus in das Zeichen des Widders ein, wo er die nächsten acht Jahre, bis März 2019, bleiben wird. In der Astrologie symbolisiert Uranus Veränderung – plötzliche und revolutionäre Veränderung – und im Zeichen Widder kann er auf abrupte und unerwartete Ereignisse hinweisen, die durch eigensinnige und impulsive Handlungen ohne Rücksicht auf die Folgen ausgelöst werden können. Dies ist eine Feuer-Luft-Kombination (Feuer=Widder, Luft=Uranus) ohne die Erdung oder Stabilität von Erde oder Wasser.

Wir alle wissen um die revolutionären Energien, die in den letzten Jahren in vielen Teilen der Welt ausgebrochen sind. Am 11. März erlebte Japan ein Erdbeben der Stärke 8,9 mit anschließendem verheerenden Tsunami. Dieser Tsunami reichte bis Hawaii, verursachte dort einige Schäden und versetzte Küstenbereiche in den USA, Kanada und Südamerika in Alarmzustand. (Update seit 2011: Aufruhr im arabischen Raum, Kriegsdrohungen, Wirtschaftskrisen und Inflationen allüberall – sicher fällt Euch noch jede Menge mehr ein.)

Astrologen haben für diesen Zeitraum (2011-2019) bedeutende Veränderungen in der Welt vorhergesagt, die von drei Planeten symbolisiert werden (Pluto, Saturn und Uranus), welche sich in sehr aufreibende Aspekte zueinander bewegen. Diese Veränderungen begannen, astrologisch gesehen, im Januar 2008, als Pluto in das Zeichen des Steinbocks eintrat. Seitdem ist Saturn in die Waage eingetreten und im März 2011 schließlich Uranus in den Widder.

In Edgars Trance-Readings wird Widder als eigensinnig und starrköpfig beschrieben und von Uranus wird gesagt, dass er auf rebellische Kräfte hinweist.

„Frage: Welche Wirkung wird der Planet Uranus in den nächsten zwei Jahren auf die Menschen haben?
Antwort: Wir erkennen in diesem Planeten jene außergewöhnlichen Kräfte, jene Ultrakräfte, die Extreme in alle Schichten des physischen Lebens tragen. Es ist leicht möglich, dass die Erde unter diesen Einflüssen erzittert …” (Edgar Cayce in Reading 3744-4 vom 24.11.1923)

„Die Einflüsse des Uranus bringen Zeiten hervor, in denen jeder Umstand denkbar verquer erscheint – seien es Geschäftsbeziehungen, gesellschaftliche Beziehungen, finanzielle Bedingungen – jeder Umstand scheint verquer zu sein …” (Edgar Cayce in Reading 5-2, 23.06.1930)

„Jene Kräfte im Uranus sorgen für Rebellionen und rebellische Kräfte, rebellische Zeiten für die Wesenheit …” (Edgar Cayce in Reading 2668-1, 29.04.1931)

(Wer mag, kann ja mal nachforschen, wie viele weltbewegende Dinge in diesen Jahren geschahen …)

Auch wenn wir es nicht immer nachvollziehen können, so hat doch alles, was – nicht nur in diesen turbulenten Zeiten – geschieht, einen Sinn, auch das, was wir als negativ empfinden. Es ist unsere Aufgabe, herauszufinden, welchen Sinn diese Veränderungen für uns ergeben, und wie unsere individuelle Reaktion darauf ist. Die Astrologie und die Cayce-Readings weisen darauf hin, dass alle Dinge aus einem bestimmten Grund geschehen und dass es keine Zufälle gibt.

Wir leben in einer Zeit, in der es äußerst wichtig ist, ein Ideal in unserem Leben zu haben und dieses Ideal auch zu leben. Es ist wichtig für unsere Fähigkeit, das zu manifestieren, wofür wir in diese Zeit der großen globalen Veränderungen hineingeboren wurden. Alle Menschen auf der Erde und auch die Erde selbst brauchen unsere Gebete.

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

6 Kommentare zu „Turbulente Zeiten“

  1. Liebe Stefanie
    Ich meine die Form des Gebets, die immer gleich beginnen;“Lieber Gott bitte Hilf mir…“
    Meine Meinung: Zuerst selber etwas zur Veränderung beitragen, dann wird dieser „Gott“ wie immer wir diese Energie nennen wollen, schon helfen.
    Liebe Grüsse zentao

    1. Naja, Bittgebete sind – obwohl gängige Praxis – schon etwas seltsam, denn sie lassen auf wenig Vertrauen schließen und zeigen einen Mangel an. Das ist auch nicht die Art Gebet, die in den Cayce-Readings genannt wird.
      Ich bin ganz Deiner Meinung, was die Veränderung betrifft; es liegt immer an uns, und es gibt viele Wege, wie wir Veränderung bewirken können. Das ist gemeint mit dem „Ideal“, das wir leben sollen, im letzten Absatz.
      Auch Dir liebe Grüße!
      Stefanie

  2. Gebete mögen ja gut sein aber sie helfen sehr wenig, wenn wir nicht selber etwas zur Verbesserung unseres Leben tun.
    – Aber die wichtigste Kraft, ist die Erkenntnis, das wir etwas ändern müssen und können und es dann auch ändern. Auch die Besten Readings nützen nichts, wenn der Mensch die Verantwortung für sich und seine Erde nicht übernimmt. Oder anders gesagt; Hilf Dir selbst – so hilft Dir Gott.

    Liebe Grüsse zentao

    1. Hallo zentao,

      ehrlich gesagt bin ich da etwas anderer Meinung, was das Gebet anbetrifft. Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, aber durch das Gebet TUN wir bereits etwas zur Verbesserung unseres Lebens. Gebet und Meditation sind ja Taten, genau wie Gedanken! Durch das Gebet und auch in der Meditation erhöhen wir tatsächlich nicht nur unsere eigenen Schwingungen. Es gibt da einen sehr schönen Artikel von Anselm Grün: http://www.liborius.de/glauben/beten/warum-beten-hilft.html , indem ein paar der Gebetsaspekte erklärt werden. Und wenn viele Menschen gemeinsam für ein bestimmtes Ziel beten, bewirkt das durchaus jede Menge.

      Du hast natürlich völlig recht, wenn du sagst, dass die besten Readings nichts nützen, wenn der Mensch die Verantwortung für sich und seine Erde nicht übernimmt. Darauf wird in den Readings wieder und wieder hingewiesen, und wenn Du ein wenig im Blog stöberst, wirst Du das auch immer wieder feststellen. Da steht zum Beispiel in Reading 3976-23: „Der Mensch kann nur in sich selbst beginnen. Und wenn er in seinem täglichen Leben sein Wissen, sein Verständnis von Gott anwendet, so wird ihm der nächste Schritt gegeben.“ (Artikel „Spiel mit der Angst„). Aber das Gebet gehört meiner Meinung nach mit dazu.

      Ganz liebe Grüße von Stefanie

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