„Ja, wir haben den Körper …“

Fortsetzung von „Dies allein ist Heilung“.

Edgars Gesundheits-Readings begannen fast immer folgendermaßen:

Leiter(in): „Du hast den Körper von XXX in YYY vor dir. Du wirst den Körper sorgfältig untersuchen und mir über seinen jetzigen Zustand berichten. Du wirst mir den Grund seines jetzigen Zustandes nennen und Vorschläge machen, wie man diesem Körper helfen kann. …“
Edgar: „Ja, wir haben den Körper hier. (Diesen hatten wir schon mal.) Wie wir feststellen …“ Dann referierte Edgar über Zustand, Blutversorgung, Nervensystem, betroffene Organe usw., nannte Methoden und beantwortete Fragen. Dabei musste die betroffene Person nicht einmal anwesend sein! Alles, was Edgar benötigte, waren ihr Name und ihr Aufenthaltsort.

Natürlich waren alle Gesundheits-Readings auf den Menschen zugeschnitten, der darum bat bzw. für den darum gebeten wurde. Und natürlich hatte jeder dieser Menschen seine ganz individuellen Probleme und Vorgeschichten. Doch alle aufgeschlossenen Ärzte, die sich mit den Angaben beschäftigen, stimmen darin überein, dass die Readings Gemeinsamkeiten bei den Krankheitsursachen aufweisen, ganz gleich, ob es sich z. B. um Asthma oder um Diabetes handelte. Die häufigsten genannten Ursachen waren Druck auf die spinalen Nervenzentren bzw. generell Störfaktoren an der Wirbelsäule und mangelhafte Ausscheidungen. Unausgewogene Ernährung, Subluxationen, Kreislaufstörungen, Störungen der Drüsenfunktion, Stress, Überanstrengung und die allgemeine Lebenseinstellung wurden in 90% der Fälle ebenfalls genannt. Die meisten Krankheiten hatten mehrere Ursachen, und für jede hatte Edgar eine Lösung.

Greifen wir einfach mal eine heute weit verbreitete Gesundheitsstörung heraus: Diabetes mellitus Typ 2, der sogenannte „Altersdiabetes“, an dem immer mehr junge Erwachsene und auch Kinder erkranken. 10% der Deutschen sollen betroffen sein! Die Schulmedizin nennt drei Hauptfaktoren: Übergewicht, Bewegungsmangel, kohlenhydratreiche Ernährung. Als Ursache wird eine Insulinresistenz der Körperzellen genannt, d.h., die Zellen erkennen das von der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin nicht und lassen es nicht ins Zellinnere. Sie schreien weiter nach dem dringend benötigten Insulin, die Bauchspeicheldrüse tut ihr Bestes, um mehr zu produzieren, und die Zellen schaffen es einfach nicht oder kaum, es aufzunehmen. Die Folge ist ein erhöhter Blutzuckerspiegel.

In den Readings finden wir weitere Ursachen: unter anderem Druck auf die spinalen Zentren (5. bis 10. Brustwirbel), unterbrochener Nervenimpuls zum Verdauungssystem (insbesondere zur Bauchspeicheldrüse und Leber), mangelhafte Ernährung. Die Behandlung umfasste eine vollständige Ernährungsumstellung zur Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts und das Trinken von 6 bis 8 Gläsern Wasser (ohne Kohlensäure, Raumtemperatur) täglich, sowie die Einschränkung von zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmitteln, außerdem Manipulationen der Wirbelsäule, entweder durch einen Osteopathen oder einen Chiropraktiker. Dazu kamen regelmäßige Darmspülungen und Topinambur, von Edgar „Jerusalem artichoke“ genannt. Den Readings zufolge kann Topinambur dazu dienen, den Bedarf an medizinischem Insulin zu verringern oder sogar zu eliminieren. Auch Sport ist wichtig: täglich leichte Bewegung, am besten an der frischen Luft oder am offenen Fenster, zweimal täglich Dehnübungen. Auf der mentalen/spirituellen Ebene empfahl er, die eigenen Ideale jeden Tag zu überprüfen und sie im täglichen Leben anzuwenden. Hier findet Ihr einen Überblick auf Englisch.

Schauen wir uns jetzt zum Vergleich Asthma an, eine chronische, entzündliche Störung der Atemwege, bei der sich die Muskeln in der Bronchialwand verkrampfen, die Bronchialschleimhaut anschwillt und zäher Schleim produziert wird. Die Schulmedizin unterscheidet zwischen allergischem und nicht-allergischem Asthma und gibt unter anderem Überanstrengung, psychische Belastung, Atemwegsinfektionen sowie genetische Faktoren und Umwelteinflüsse als mögliche Auslöser an. Die genauen Ursachen sind der Schulmedizin jedoch bis heute nicht bekannt.

Auch Edgar nannte in den entsprechenden Readings Vererbung sowie umweltbedingte und psychische Auslöser, aber auch mangelhafte Ausscheidungen und (wie bei Diabetes) Druck auf die spinalen Nervenzentren, insbesondere die unteren Hals- und oberen Brustwirbel. Bezüglich der Ernährung empfahl er auch hier: eine komplette Ernährungsumstellung zur Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts und das Trinken von 6 bis 8 Gläsern Wasser täglich, sowie die Einschränkung von zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmitteln. Wichtig waren außerdem Manipulationen der Wirbelsäule, Darmspülungen, Packungen mit Rizinusöl, die Einnahme eines hochkonzentrierten Iodpräparats (Atomidine) und ein Kalziumiodat namens Calcidin. Mental/spirituell galt das gleiche wie bei Diabetes: die eigenen Ideale jeden Tag zu überprüfen und sie im täglichen Leben anzuwenden.

Das Meridian Institute in Virginia Beach, VA, hat übrigens interessante Studien zur Behandlung von Asthma gemäß den Readings durchgeführt, und auf der Website der amerikanischen Cayce-Gesellschaft findet Ihr auf Englisch eine unvollständige, aber durchaus hilfreiche Übersicht über Gesundheitsstörungen, mögliche Ursachen und ihre Behandlungen: Ganzheitliche, natürliche und therapeutische Behandlungen aus den Edgar-Cayce-Readings für einige häufige Gesundheitsstörungen.

Gaby Stein_pixelio.de

Fortsetzung folgt!

Advertisements

Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „„Ja, wir haben den Körper …““

  1. Das ist so spannend und ich freue mich auf eine Fortsetzung. Ich find’s schön, dass du diese Themengebiete aufgegriffen hast. Gerade Ernährung ist ja irgendwie auch mein Interessengebiet und ich finde es interessant, zu sehen, WAS eine ausgewogene Ernährung alles bewirken kann und vor allem, dass Edgar das schon damals gesagt hat.
    Wieder einmal: Danke fürs Teilen!
    Meike

    1. Ja, liebe Meike, ich finde diese Themen auch unglaublich spannend und man könnte eigentlich einen Blog allein nur mit den Gesundheitsthemen füllen. Zur Ernährung werde ich sicher noch so einiges bringen, vor allem, weil ich selber ja seit 15 Jahren dank dieser Ernährung mein Ekzem im Griff habe! Schön finde ich da, dass Edgar sagte, man solle nichts dogmatisieren. Du darfst also weiterhin gespannt sein! 😉
      Viele Grüße von Stefanie

Kommentare sind geschlossen.