Frieden und Harmonie

Der Fokus von Edgars Readings lag immer auf der spirituellen Entwicklung des Menschen, ganz gleich, ob es sich um Readings über Weltereignisse, Gesundheit, (frühere) Leben, versunkene Kulturen oder spirituelle Themen handelte. Die schöpferischen Kräfte, die eigene, uns innewohnende Macht, die Bedeutung von Idealen und der richtigen Denkweise werden in fast allen Reading immer wieder erwähnt und hervorgehoben.

So ist es kein Wunder, wenn wir diese Ausrichtung auch in den wenigen Readings über Weltereignisse oder soziale Belange entdecken. Zum Beispiel finden wir in Reading 1723-1, das Edgar nur 10 Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gegeben hat, diese Aussage:

„Obwohl also Änderungen kommen, obwohl die Himmel in Aufruhr sein werden, obwohl die Erde und alle Aktivitäten sich im Kampf befinden werden, deine Taten, auf rechte Art und Weise vollbracht, werden sich nicht ändern, sondern im Herzen und im Verstand auf solche Weise fortleben, dass sie jenen Frieden und jene Harmonie bringen, die nur zu denen kommt, die danach streben, einfach nur freundlich zu ihren Mitmenschen zu sein!“

Wenn ich mir anschaue, was zurzeit auf der Welt alles los ist, so finde ich den Text ausgesprochen aktuell. Weltweit gärt es. Ob es sich nun um Kriege, Revolutionen, Atomkraft, die Aufweichung des Datenschutzes, die Gentechnik, die Eurorettung, leere Versprechungen der Pharmaindustrie, Machtmissbrauch, Lobbyarbeit, ‚Kampf gegen den Terror‘ und was dergleichen Unarten mehr sind, handelt: Mehr und mehr Menschen werden gewahr, wie große Konzerne und Politiker versuchen (und es auch schaffen), uns zu kontrollieren, zu manipulieren; und sie sind immer weniger bereit, das hinzunehmen. Beides – das Streben nach immer mehr Kontrolle und Macht und der Wunsch, sich davon zu befreien – wird durch die vielfältigen Möglichkeiten, die uns unser Informationszeitalter bietet, begünstigt. Wir rücken immer mehr zusammen, bekommen immer mehr mit. In Reading 3976-8 vom 15. Januar 1932 beschreibt Edgar das (durchaus prophetisch) so:

„In dem Maße, in dem die Welten allmählich einander näher rücken, so dass der Mensch auf der anderen Seite der Erde ebenso Nachbar ist wie der Mensch gleich nebenan, sind immer mehr Unruhen aufgekommen aufgrund des Versuchs von einzelnen Führern oder Gruppen, einen Teil der Welt zu veranlassen, zu zwingen oder zu nötigen, so wie der andere Teil zu denken, oder eine andere Gruppe zu verpflichten, zusammen als Brüder, verbunden durch Gleichgestimmtheit, zu leben, mit einer einzigen Norm für alle. […] Die Welt als Ganze hat ihr Ideal verloren.“

Ganz klar geht hieraus hervor, dass man anderen Menschen und Völkern nicht die eigenen Maßstäbe aufzwingen darf. Jeder Mensch und jedes Volk hat ein Recht, auf seine ureigenste Art und Weise zu leben und die Dinge anzugehen. Und wenn wir wirklich dauerhafte Änderungen herbeiführen wollen oder dies von anderen erwarten, müssen wir bei uns selbst anfangen und uns fragen, ob wir selbst denn die Ideale leben, die wir anderen ‚aufdrücken‘ wollen? Wir müssen uns fragen, ob wir wirklich jeden einzelnen Menschen, nein, was sage ich, jedes einzelne Lebewesen! respektieren und auch mit Respekt behandeln? Solange wir irgend jemanden abwertend be- oder sogar verurteilen, solange es für uns Gegner, ja, sogar Feinde gibt, wird sich die Welt im Außen nicht ändern, so sehr wir uns das auch wünschen.

Denn: Nicht nur unser jeweiliges individuelles Gegenüber ist ein Spiegel unserer selbst, nein, auch die Welt als Ganze spiegelt unsere Einstellungen und Überzeugungen wider. Die Welt ist so, wie sie ist, unter anderem auch, weil WIR so sind, wie wir sind! Ich weiß, dass das sehr schwer zu akzeptieren ist. Wenn wir aber verstehen, dass es kein „hier drinnen und da draußen“ gibt, sondern dass alles miteinander verbunden ist, dann können wir bei uns selbst anfangen, die Welt aus unserem Inneren heraus zu verändern. Wie Edgar weiter so schön ausführte:

„Wie soll dies herbeigeführt werden? Indem jeder in seinem eigenen jeweiligen Umfeld das umsetzt, von dem er weiß, dass es die Erfüllung von dem ist, was im Anfang gegeben wurde; so wird das kleine bisschen Sauerteig den ganzen Klumpen gären lassen.“ (3976-8)

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Wenn ich nächste Woche die Zeit finde, erzähle ich Euch eine kleine Liebesgeschichte! Wenn nicht, müsst Ihr mit der „Sünde Amerikas“ vorlieb nehmen …

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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