Spirituelles Wachstum, Teil 1

In den letzten Tagen habe ich mich unglaublich gefreut, denn ich habe viele Dankeschön-Nachrichten von den Empfängern der kostenlosen „Suche nach Gott“-Bücher bekommen! Ich bin schon richtig gespannt, was meine Leser davon halten. Wer sich für ein kostenloses Buch gemeldet, aber noch keins bekommen hat, sage mir bitte kurz Bescheid – es kann sein, dass die E-Mail irgendwo untergegangen ist.

Einigen, die inzwischen einen Blick in den ersten Band werfen konnten, mag die Sprache und der Aufbau seltsam erscheinen. Nun, die Sprache der Readings IST seltsam – keine Frage. Und die Bücher wurden von Menschen zusammengestellt, die im protestantischen Süden der USA zuhause waren. Das christliche Element ist sehr ausgeprägt. Ich persönlich betrachte die Bücher trotzdem als universell, denn die darin enthaltenen Ansätze finden wir, wenn wir genau hinschauen, in allen ernstzunehmenden Religionen und Weltanschauungen.

In dem Artikel vom 25. Juni hatte ich versprochen, einen Leitfaden zur Arbeit mit den Büchern zu veröffentlichen. Hier kommt er nun.

Wie schon gesagt waren die Bücher ursprünglich für die Arbeit in einer Studiengruppe vorgesehen. Es gab und gibt jedoch ganz viele Menschen, die lieber einzeln mit den Büchern arbeiten. Ich bin nicht in einer Studiengruppe und habe mir nach einigen Experimenten so meine eigene Methode zurechtgelegt. Natürlich hilft es, wenn man die Möglichkeit hat, mit anderen über den eigenen Fortschritt, die Anwendung, das Verständnis einzelner Passagen usw. zu sprechen, und dafür sind Studiengruppen superhilfreich. Ich hatte mir schon überlegt, eventuell eine Facebook-Gruppe speziell für die Bücher zu gründen – oder vielleicht ein spezielles Forum einzurichten. Mal sehen …

Wenn Ihr allein mit dem Buch arbeiten möchtet, habe ich hier einige Tipps aus meiner eigenen Erfahrungskiste, die Euch vielleicht nützlich sein können. Also, jedes Buch ist so aufgeteilt, dass sich je eine Lektion aus einem zum Thema passenden Sinnspruch, einer Anrufung und dem Haupttext zusammensetzt. Der Haupttext wiederum ist in Abschnitte mit Überschriften unterteilt.

  • Lest Euch zunächst das Kapitel über Meditation im ersten Band durch. Sucht Euch heraus, was Euch anspricht und denkt daran, es sind nur Vorschläge, die Ihr entsprechend Euren eigenen Vorstellungen abändern könnt.
  • Versucht, Euch jeden Tag ca. 15 Minuten Zeit für eine Meditation zu nehmen.
  • Sucht Euch einen bestimmten Wochentag aus, an dem Ihr Euch an einem halbwegs ruhigen Ort, frei von Unterbrechungen, mit der jeweiligen Lektion beschäftigen möchtet. Wie bei einer Meditation ist hier vor allem Eure Disziplin gefragt – es sollte immer der gleiche Wochentag und die gleiche Uhrzeit sein. Lasst keine Ausrede vor Euch selbst gelten – es muss ein fester Bestandteil Eures normalen Tagesablaufs werden (wie Zähneputzen usw.)!

Die Zeit, die Ihr Euch gesetzt hat, könnte zum Beispiel ungefähr so ausgefüllt sein:

  1. Bringt Euch zuerst in eine ruhige, ausgeglichene Stimmung, um Eure Gedanken zu sammeln. Das könnt Ihr mit Atemübungen, Entspannungsübungen oder auch Gebet erreichen.
  2. Für Eure allererste Session habt Ihr Euch noch keine Aufgabe gestellt und könnt die Punkte 3 und 4 überspringen. Ab der zweiten Session sind diese Punkte aber ganz wichtig.
  3. Schaut Euch den Zettel an, auf den Ihr die Aufgabe geschrieben habt, die Ihr Euch für die vergangene Woche vorgenommen habt. Überlegt, ob Ihr in Euren Augen die Aufgabe gut oder nicht so gut erfüllt habt. Wo hat es besonders gut geklappt? Wo war die Schwierigkeit? Was könntet Ihr in Zukunft anders machen?
  4. Legt den Zettel in ein kleines Kästchen, das extra dafür vorgesehen ist. Vielleicht möchtet Ihr Euch diese Aufgabe irgendwann noch einmal stellen?
  5. Nehmt Euch jetzt einen Abschnitt aus der jeweiligen Lektion vor. Lest immer zuerst den Sinnspruch und die Anrufung und lasst diese auf Euch wirken. Dann beschäftigt Euch mit dem entsprechenden Abschnitt. Wenn Ihr etwas nicht versteht, macht ein Fragezeichen dahinter und lest es später nochmal. Wenn Euch etwas besonders anspricht, unterstreicht es. Es kann sein, dass Ihr für eine einzige Lektion mehrere Wochen oder sogar Monate braucht. Das ist völlig in Ordnung! Ihr könnt Euch alle Zeit der Welt nehmen.
  6. Wenn Ihr mit dem Lesen fertig seid, überlegt, wie und wo Ihr das Gelesene praktisch anwenden könnt. Stellt Euch dazu selbst eine Aufgabe für die Woche, die vor Euch liegt, und schreibt sie auf einen Zettel. Legt den Zettel dorthin, wo Ihr ihn oft vor Augen habt.
  7. Jetzt möchtet Ihr vielleicht über das Gelesene und die Aufgabe, die Ihr Euch gestellt habt, meditieren. Nehmt Euch Zeit. Setzt Euch nicht unter Druck.
  8. Beendet Eure Session mit der Anrufung am Anfang der jeweiligen Lektion.
  9. Jetzt geht es nur noch darum, die selbst gestellte Aufgabe in der vor Euch liegenden Woche zu erfüllen.

Das ist so meine Methode, mich mit den Büchern als „Einzelgänger“ auseinanderzusetzen. Mal klappt es besser, mal schlechter. Ganz wichtig ist: dranbleiben! Nicht aufgeben, auch wenn Ihr vor Alltagskram nicht wisst, wo Euch der Kopf steht. Ich verspreche Euch, wenn Ihr dranbleibt, werdet Ihr bald erstaunt feststellen, dass Ihr mit dem Alltagsstress viel besser umgehen könnt als vorher!

Natürlich könnt Ihr den Ablauf an Eure Bedürfnisse anpassen (bis auf die Regelmäßigkeit). Gerne beantworte ich auch Eure Fragen!

Und nächste Woche? Da kommen die Studiengruppen dran …

Buch 1, Link zu Verlag

Suche nach Gott 1

Buch 2, Link zu Verlag

Suche nach Gott 2

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

3 Kommentare zu „Spirituelles Wachstum, Teil 1“

  1. Danke! Es ist sehr interessant, die Tipps zu lesen. Ich habe das Buch erstmal „überflogen“ und habe dann noch mal von vorne angefangen. Stück für Stück… Diese Art zu lesen erinnert mich sehr an die Gespräche-mit-Gott-Büchern, da habe ich auch immer nur ein bis zwei Seiten am Tag gelesen. Hier ist es wirklich ähnlich. Einfach wegen der „gehaltvollen“ Infos (mir fällt gerade kein besserer Begriff ein). Kannst du das nachvollziehen?
    Liebe Grüße an dich!
    Meike

    1. Ist ja witzig, so mache ich das auch! Wobei es beim ersten Gespräche-mit-Gott-Buch anders war, ich konnte einfach nicht aufhören, es war wie ein spannender Roman 🙂 ; hinterher habe ich das Buch noch einmal ganz langsam und bewusst gelesen. Beim Suche-nach-Gott-Buch kommt die etwas ausgefallene Sprache noch dazu. Ich habe nie mehr als zwei oder drei Abschnitte geschafft …
      Auch Dir liebe Grüße!
      Stefanie

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