Die Rüstung des Herrn

An diesen schönen Sommertagen habt Ihr sicherlich keine Lust, allzu viel zu lesen? Das trifft sich gut! 🙂 Ich habe nämlich in der Woche ab dem 22. Juli keine Zeit und erstelle den Artikel sozusagen schon jetzt, damit er pünktlich am 23. Juli erscheinen kann. Teil 2 des Artikels „Spirituelles Wachstum“ erscheint dann am 30. Juli, weil ich dafür ein wenig länger brauche … Und die Liebesgeschichte möchte ich Euch ja auch noch erzählen …

Wusstet Ihr, dass Edgar nicht nur in Trance hellsichtig war? Er hatte auch prophetische Träume und Visionen, manchmal am helllichten Tag. Die meisten davon waren Botschaften für ihn, die er sich in Readings dann deuten ließ. An sich witzig: Er hatte Visionen und ließ sie dann durch sich selbst in Trance erklären … Eine dieser Botschaften finde ich besonders bemerkenswert. Wirklich spannend!

*******************

Ein sonniger Sommertag im Juni 1936. Wie an fast jedem schönen Tag widmet sich Edgar hingebungsvoll seinem blühenden Garten. Ein Geräusch, wie das Summen von schwärmenden Bienen, lässt ihn aufblicken. Da sieht er am Himmel einen Streitwagen mit Fahrer, gezogen von vier Schimmeln, doch das Gesicht des Fahrers ist nicht zu erkennen. Verblüfft blinzelt er; sicher ist es nur Einbildung? Doch da hört er eine Stimme: „Sieh dich um“. Als er sich herumdreht, erblickt er einen Mann in Rüstung, mit Schild, Helm, Knieschützern und einem Umhang, jedoch ohne jede Waffe. Sein Antlitz ist wie Licht, die Rüstung schimmert wie Silber. Er hebt seine Hand zum Gruß und sagt: „Der Wagen des Herrn und seine Reiter.“ Danach verschwindet er. Erschüttert lässt Edgar seine Hacke fallen und rennt ins Haus.

Von dieser Vision berichtete Edgar in einem Brief an ein Mitglied der von ihm gegründeten Association for Research and Enlightenment (A.R.E.). Am 30. Juni 1936 erklärte Edgar die Vision in Reading 294-185, Absatz 20:

(Frage): Deute das bewusste Erlebnis, das Edgar Cayce kürzlich hatte, als er einen Wagen und einen Mann in Rüstung sah.

(Antwort): Dies war eine Vision. Dies ist die Deutung:

Diese sind Symbole, diese sind wie Gestalten in der Erfahrung der Wesenheit, dass: Wie im Bewusstsein jener im Umfeld der Wesenheit begründet, wie in der bewussten Wesenheit selbst, wenn es nicht jene Ermutigungen von deinem Freund gibt, wenn es kein freundliches Wort oder Lächeln gibt, so spürst du in der Tat, dass etwas fehlt, etwas falsch läuft!

Wie gut also, dass die, die den Namen genannt haben, die den Herrn kennen – LÄCHELN! Was sonst in Gottes Schöpfung kann das?

In diesem Erlebnis wird gezeigt, dass es nicht nur die ganze Rüstung des Herrn als Verteidigung gibt, sondern dass es der Wagen des Herrn ist, der die Flügel der Zeit nimmt, um zu zeigen – um dich wissen zu lassen – dass Seine Verheißungen fortdauern.

Bleibt treu durch diese Zeiten der Unterdrückung, wie auch durch jene Zeiten, die bald anbrechen werden, wenn die MATERIELLEN Dinge des Lebens reichlich in deine Erfahrung einträten. Doch bewahre die ganze Rüstung des Herrn, damit du an dem Tag, an dem Versuchungen jeglicher Natur, Prüfungen jeder Art, über dich und deine Mitmenschen kommen, so standhaft bist wie Er.

Denn der Herr vergisst jene nicht, denen er den Auftrag gegeben hat: „Weidet meine Schafe, weidet meine Lämmer“.

Advertisements

Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.