Spirituelles Wachstum, Teil 2

Und weiter geht’s! Wie versprochen möchte ich Euch diesmal einige Tipps zum möglichen Ablauf des Treffens einer Studiengruppe für die „Suche nach Gott“-Bücher geben.

Am besten gestaltet Ihr ein solches Treffen so einfach wie möglich und konzentriert Euch auf das Wesentliche. Wenn Ihr eine neue Gruppe gründet, könnt Ihr gemeinsam besprechen, wie Ihr am besten vorgeht. Stoßt Ihr zu einer bestehenden Gruppe dazu, solltet Ihr Euch natürlich nach deren Ablauf richten. Leider weiß ich nicht, ob es zurzeit irgendwo in D, A oder CH Studiengruppen gibt. Für D solltet Ihr Euch an Renate Werner, die Vertreterin der amerikanischen Cayce-Gesellschaft unter renatewerner-ecf@web.de wenden, die Euch auch bei der Gründung einer neuen Gruppe bestimmt gerne zur Seite steht.

Mit Ausnahme der Regelmäßigkeit (Disziplin!) könnt Ihr die folgenden Tipps ganz nach Bedarf umgestalten. Hier einige Hinweise für die einleitende Phase:

  • Die Treffen sollten alle zwei Wochen, mindestens aber einmal monatlich stattfinden. Sucht Euch einen Wochentag und eine Uhrzeit aus, der/die für alle gut passt. Plant etwa zwei bis zweieinhalb Stunden ein. Die Gruppe sollte höchstens 10 Leute umfassen, sonst wird es zu unruhig.
  • Die Treffen sollten reihum bei den Gruppenmitgliedern stattfinden. So kommt jeder mal dran.
  • Fangt immer pünktlich an, auch wenn noch nicht alle da sind. Verspätungen können leicht zur Gewohnheit werden und bringen den Ablauf durcheinander.
  • Wählt Euch einen Gruppenleiter. Das sollte bei jedem Treffen ein anderer sein und jeder sollte mal drankommen. Ihr könnt es auch so machen, dass der Gruppenleiter die Person ist, bei der das Treffen stattfindet.

1. Treffen:

  • Beim ersten Treffen stellt Ihr Euch am besten einander vor. Erzählt, was Ihr von der Arbeit mit den Büchern erwartet und was Euer Ziel ist.
  • Fangt dann mit dem Kapitel über Meditation an. Jeder liest einige Abschnitte vor. Dann überlegt Ihr gemeinsam, wie Ihr die Vorschläge für Euch umsetzen könntet. Probiert am besten gleich eine Meditation aus, die am Anfang nicht länger als ca. 10 Minuten sein sollte.
  • Stellt Euch dann als erste Aufgabe, bis zum nächsten Treffen täglich zu einem festen Zeitpunkt 10 Minuten lang privat daheim zu meditieren. Diese Meditation sollte auch in der Folgezeit zu einer festen Gewohnheit werden.

Für das erste Treffen reicht das völlig aus. Die folgenden Treffen könnt Ihr in Anlehnung an die in Teil 1 beschriebenen Einzelsitzungen gestalten. Nochmal zur Erinnerung: Jede Lektion besteht aus einem zum Thema passenden Sinnspruch, einer Anrufung und dem Haupttext. Der Haupttext ist in Abschnitte unterteilt.

Die nächsten Treffen könnten dann nach diesem Muster ablaufen:

  1. Beginnt mit einigen Minuten der Stille, um Eure Gedanken zu sammeln. Das geht am leichtesten, wenn Ihr Euch auf Euren eigenen Atem konzentriert.
  2. Dann berichtet jeder in drei oder vier kurzen Sätzen, wie es mit der Umsetzung der beim letzten Treffen vereinbarten Aufgabe geklappt hat. Lief es gut oder nicht so gut, wo gab es Schwierigkeiten, was könnte man besser machen? Haltet Eure Ausführungen kurz und knapp, damit jeder die Gelegenheit hat, zu berichten.
  3. Plant jeweils etwa eine Stunde für das Lesen der Lektion und eine anschließende kurze Diskussion ein. Zunächst liest der Gruppenleiter den Sinnspruch und die Anrufung vor und die Gruppe lässt beides einige Minuten still auf sich wirken.
  4. Dann wird reihum jeweils ein Abschnitt aus der jeweiligen Lektion vorgelesen. Wenn Ihr mit einer Lektion nicht fertig werdet, beschäftigt Ihr Euch beim nächsten Treffen weiter damit. Ihr habt alle Zeit der Welt. Wenn Ihr etwas nicht versteht, macht ein Fragezeichen dahinter. Abschnitte, über die Ihr diskutieren möchtet, werden unterstrichen. Nach dem Vorlesen beschäftigt Euch mit den entsprechenden Abschnitten. Ihr klärt gemeinsam die Stellen, die Ihr mit Fragezeichen versehen habt und besprecht die unterstrichenen Sätze.
  5. Bei dieser Diskussion hilft der Gruppenleiter. Der Gruppenleiter hält die Diskussion in Gang (z.B. mit gezielten Fragen) und ermutigt jeden, sich aktiv zu beteiligen. Er sorgt dafür, dass sich die Teilnehmer kurz fassen, damit jeder an die Reihe kommt. Er unterstützt die Gruppe dabei, in den verschiedenen Meinungen den roten Faden zu finden. Er achtet auch darauf, dass keine Streitgespräche entstehen. Jeder hat ein Recht auf seine eigene Meinung, und gegenseitiger Respekt ist ganz wichtig!
  6. Bleibt beim Thema. Andere Themen und Quellen, auch wenn sie noch so wertvoll und hilfreich sind, gehören nicht zum Gruppenthema – dafür ist die Zeit zu knapp bemessen. Hier geht es nur um die Grundlagen aus den „Suche nach Gott“-Büchern.
  7. Einigt Euch nach der Diskussion auf eine gemeinsame Aufgabe, an der Ihr bis zum nächsten Treffen arbeiten wollt. Achtet bei der Auswahl dieser Aufgabe darauf, dass Ihr aktiv anwenden könnt, was Ihr an diesem Abend gelesen und diskutiert habt. Schreibt Euch die Aufgabe auf und legt den Zettel daheim an einen besonderen Platz, wo Ihr ihn oft vor Augen habt.
  8. Beendet Euer Treffen mit der Anrufung am Anfang der jeweiligen Lektion. Wenn Ihr wollt, könnt Ihr auch noch ein wenig meditieren, um das Besprochene auf Euch wirken zu lassen.
  9. Zum Schluss macht Ihr noch kurz aus, bei wem das nächste Treffen stattfinden soll und wer dann der Gruppenleiter sein soll.

Ach so, ja, ein kleiner Tipp zum Schluss: Vergesst bei allem ernsthaften Streben das Lachen nicht! 😀

Buch 1, Link zu Verlag

Suche nach Gott 1Buch 2, Link zu Verlag

Suche nach Gott 2

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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