Spurensuche

Habt Ihr mich vermisst? Nein? Na, kein Wunder, ich habe ja auch für die Zeit meiner Abwesenheit fleißig vorgearbeitet, damit Ihr auf Euren wöchentlichen Artikel nicht verzichten müsst! 😉

Ach so, wo ich denn war? Auf Spurensuche in den USA. Auf Spurensuche und auf „Geschäftsreise“, denn ich habe für die nächsten Jahre viele Projekte geplant und brauche dafür die Unterstützung der amerikanischen Association for Research and Enlightenment (A.R.E.) in Virginia Beach, die Edgar Cayce 1931 zur Erforschung seiner Trance-Readings gegründet hat.

So habe ich also die für die Cayce-Familie entscheidenden Orte besucht: Virginia Beach in Virginia, wo die Familie seit 1925 lebte; Selma in Alabama, wo Edgar von 1912 bis 1923 mit seiner Frau ein Fotostudio führte; und Hopkinsville in Kentucky, wo Edgar ab 1893 lebte und wo er seine Frau Gertrude kennen lernte.

ReiseDas Wetter war super, sehr heiß und feucht (besonders in Selma). Kein Wunder, denn die besagten Orte liegen weit im Süden der USA. In Virginia Beach hatte ich so viele Termine, dass ich nur am frühen Morgen und abends an den Strand gekommen bin, aber so ein Sonnenaufgang am Strand hat doch wirklich was, er lädt zum Meditieren und zum TaiChi ein. TaiChi am Strand – wer das einmal gemacht hat weiß, wie schön es ist, aber auch, wie schwer es sein kann, im weichen Sand das Gleichgewicht zu halten!

Und meine Termine? Nur einige wenige seien genannt: Ein Treffen mit Cassie McQuagge, der Leiterin des Verlags der A.R.E. zur Verhandlung über Copyrights und Übersetzungsrechte diverser Bücher. Lunch mit Gail Cayce-Schwartzer, einer Enkelin von Edgar und Gertrude, um mehr über die Familie zu erfahren und Missverständnisse, die sich so hartnäckig halten, endgültig auszuräumen. Ein Treffen mit Charles Thomas Cayce, einem weiteren Enkel von Edgar und Gertrude, und seiner Frau Leslie, aus dem gleichen Grund und zur Auffrischung der Bekanntschaft. Ein Meeting mit Jennie Taylor Martin, der Marketing-Leiterin der A.R.E., um den Weg für Werbemaßnahmen in den USA zu ebnen. Stundenlanges Stöbern in den umfangreichen Archiven der Edgar Cayce Foundation (es ist schon aufregend, vergilbte Original-Readings und Originalfotos aus der Verlobungszeit von Edgar und Gertrude in den Händen zu halten!).

Ich habe auch die 97-jährige, immer noch vitale June Bro getroffen, die Edgar und seine Frau noch persönlich gekannt hat und viel über ihr Leben in den vierziger Jahren berichten konnte.

JuneUnd ich hatte ein ausführliches Gespräch mit dem Direktor der A.R.E., Kevin Todeschi, von dem ich hier ja auch so einiges schon veröffentlicht habe und der mir seine Hilfe und Unterstützung bei all meinen Plänen zugesichert hat. Wenn das kein Erfolg ist!

KevinIn Selma hatte ich die Gelegenheit, den tiefen Süden kennen zu lernen und war ein wenig erschreckt über die Armut, die man dort, mehr als an vielen anderen Orten der USA, antrifft. Alabama ist ein armer Staat und das zeigt sich auch in Selma. Die vielen schönen, aber oftmals heruntergekommenen Herrenhäuser sind jedoch sehr beeindruckend, auch das spanische Moos, das dort überall von den Bäumen herabhängt. In der Bibliothek waren die Mitarbeiter unendlich hilfreich und die Stadt selbst bot eine schöne Kulisse für jede Menge Fotos. Von Selma aus führte übrigens Martin Luther King 1965 einen Protestmarsch auf die Stadt Montgomery.

In Hopkinsville wirkt der Historiker William T. Turner, der entfernt mit den Cayces verwandt ist. Er hat mich hocherfreut unter seine Fittiche genommen und mir und meiner Recherchearbeit einen Großteil seiner Zeit gewidmet. Als Gründer der Christian County Historical Society und pensionierter Lehrer engagiert er sich seit vielen Jahrzehnten leidenschaftlich für das geschichtliche Erbe der Stadt. Gemeinsam konnten wir Details über die Familie ausgraben, von denen auch er bisher nichts wusste – man stelle sich das vor!

WilliamUnd jetzt? Jetzt bin ich wieder daheim und werte die Erlebnisse und das Erfahrene nach und nach aus. Bestimmt werde ich hier im Blog noch genauer und auch öfters über die Reise und ihre Ergebnisse berichten. Ihr dürft also gespannt bleiben! 🙂

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

4 Kommentare zu „Spurensuche“

  1. Toller Bericht, tolle Fotos, supertolle Reise und richtig beherztes tolles Engagement. Danke, Stefanie!!! :-)) Echt großartig!!
    Katja Graf

    1. Wie schön, liebe Katja, dass Dir Bericht und Fotos gefallen! Ich freue mich sehr darüber 🙂
      Ja, ich habe mich vor vielen Jahren dem Werk Edgar Cayces verschrieben und kann jetzt nicht mehr zurück, was bleibt mir da übrig als Engagement … 😉 Und ich bin ja selber gespannt, wie es weiter geht – ist das Leben nicht aufregend?
      Herzliche Grüße sendet Dir Stefanie

  2. Danke für die Fotos und deinen Bericht!
    Darf man schon was über deine Projekte erfahren?
    Ich jedenfalls freue mich auch mehr.
    Alles Liebe,
    Kerstin

    1. Kerstin, schön, dass die Fotos und der Bericht Anklang finden! Zu den Projekten: Naja, es geht, wie ja auch im Bericht steht, unter anderem um Übersetzungen. Außerdem kursiert auch oder gerade in Deutschland viel Unsinn über Edgar Cayce – allen voran auf Wikipedia. Mir liegt viel daran, nach und nach darüber aufzuklären und dafür muss ich einfach unglaublich viel Hintergrundwissen haben – mehr als sowieso schon. Das sind zwei meiner Beweggründe. Andere Gedanken sind noch nicht ausgereift, die brauchen noch etwas Zeit … 😉
      Ja, sobald ich wieder etwas Fuß gefasst habe und die unglaublich vielen Informationen ausgewertet habe, kommt auf jeden Fall mehr – so nach und nach – versprochen!
      Liebe Grüße von Stefanie

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