Eigentlich wollte ich ja …

… heute darüber schreiben, wie ich den letzten Sonntag verbracht habe. „Bombenstimmung“ sollte die Überschrift des Artikels lauten. Denn am Sonntag, den 3. November, war ich, so wie über 20.000 andere Menschen, evakuiert, weil bei uns im Dortmunder Vorort Hombruch eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg entschärft wurde. Doch als ich mich heute an den Artikel machen wollte, verspürte ich so gar keine Lust dazu. Ich wollte nicht mehr darüber berichten, was sich im Vorfeld und während der Evakuierung so in meinem Inneren getan hatte.

Viel hätte ich schreiben können: über das Ereignis und meine Reaktion darauf; über das Festhalten und das Loslassen; über das Annehmen und das Abgeben; über Verluste und die sich paradoxerweise daraus ergebenden Gewinne. Und über meine Belustigung, 68 Jahre nach dem Krieg als „Bombenopfer“ zu gelten. Vielleicht auch über die Unsinnigkeit von Krieg, der letztlich nur entstehen kann, weil so viele Menschen Unfrieden im Herzen tragen.

Nein, darüber wollte ich nicht schreiben. Zu viel hat sich da in mir getan. Ich bin dran gewachsen. So viel sei gesagt.

Aber wisst Ihr, woran ich noch gewachsen bin? An meiner Reise auf den Spuren von Edgar Cayce. Und so möchte ich heute einige Fotos mit Euch teilen, Fotos, die mir viel bedeuten und an denen ich mich immer, wenn ich sie anschaue, erfreue. Fotos, die Erinnerungen an schöne und tiefgehende Erlebnisse in mir wachrufen. Lassen wir heute mal die Bilder sprechen!

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

4 Kommentare zu „Eigentlich wollte ich ja …“

  1. So ein schöner Artikel – manchmal sagen Bilder eben wirklich mehr als tausend Worte. ♥
    So eine Evakuierung ist schon eine eigenartige Sache. Ich bin ja in Kiel aufgewachsen, und da Kiel damals gegen Ende des Krieges nahezu komplett zerstört war (wegen dem Hafen), gibt es auch heute noch alle paar Monate eine Evakuierung wegen irgendwelcher Entschärfungen. Das nervt. Manchmal gehen die Leute in Kiel schon gar nicht mehr, sie bleiben einfach daheim. Seltsam, was alles zur Gewohnheit werden kann.
    Du schriebst: „Es ist schon interessant, dass man manchmal an nur einem Tag – ach, was sage ich, manchmal in nur wenigen Augenblicken – erkennt, was wirklich wesentlich ist. Und das Gefühl der Freiheit, nicht an irdische Dinge gebunden zu sein, ist unbeschreiblich“ . Ja, so ist es. ♥
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag! Meike

    1. 🙂
      Ja, Dortmund war auch fast am Boden, wegen der Stahlindustrie (Hoesch). Dies hier war die größte Evakuierung in Dortmund seit dem 2. Weltkrieg, weil die Bombe wohl doch ziemlich heftig groß war. Und die Sicherheitszone von 2 km war, wie man im Nachhinein festgestellt hat, noch zu klein gezogen.
      Tja, ich glaube, was wirkliche Freiheit ist, habe ich erst am 3. November richtig erfahren …
      Auch Dir liebe Grüße!
      Stefanie

  2. Mir hat die Bombe einen freien Tag beschert, weil unsere Kirche auch betroffen war. Ja, man macht sich so seine Gedanken, auf die man normalerweise ohne weiteres nicht kommt, und man wächst tatsächlich daran. Und plötzlich besinnt man sich der wesentlichen Dinge, die keine Bomben, keine Kriege oder böse Menschen wegnehmen können.

    1. Stimmt, Du wohnst ja knapp außerhalb des Evakuierungsradius und hast am Rande sicher so einiges mitbekommen. Es ist schon interessant, dass man manchmal an nur einem Tag – ach, was sage ich, manchmal in nur wenigen Augenblicken – erkennt, was wirklich wesentlich ist. Und das Gefühl der Freiheit, nicht an irdische Dinge gebunden zu sein, ist unbeschreiblich! LG von Stefanie

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