Dem Schmaus folgt Graus

Heute spiele ich mal den einsamen Rufer in der Wüste, der euch anfleht: „Übertreibt es nicht!“

Weihnachten, die Zeit des Schlemmens steht bevor, für viele hat sie schon angefangen. In zahlreichen Familien ist die Weihnachtszeit dem hemmungslosen Genuss gewidmet. Oft wird schon Tage vorher in riesigen Mengen gekocht, gebraten und gebacken. An den Feiertagen werden vor und nach den Mahlzeiten zusätzlich massenweise Süßigkeiten vernascht. Das schlechte Gewissen wird mit den Worten „Man muss sich ja auch mal was gönnen“ oder „Ist ja nur einmal im Jahr“ niedergerungen.

Der Völlerei folgt die Rache des Körpers: Verstopfung, Völlegefühl, Sodbrennen, Magenschmerzen, Gewichtszunahme. Alle Jahre wieder. Die Geschichte wiederholt sich. Wohlbekannt.

Wahrscheinlich werde ich jetzt ausgelacht, wenn ich dafür plädiere, das Weihnachtsfestessen doch mal anders zu begehen: vollwertig, vegetarisch und maßvoll. „Ja aber man muss sich doch mal was gönnen …“ Da ist es wieder! Was viele nicht ahnen: Man muss auf gar nichts verzichten, im Gegenteil, mithilfe von ein paar supertollen Rezepten kann man sich Köstlichkeiten gönnen, die nicht nur unendlich lecker, sondern auch gesund sind. Und der Griff zum Weihnachtsteller könnte wie in alten Zeiten sein, wisst Ihr noch: „Apfel, Nuss und Mandelkern essen fromme Kinder gern!“ 🙂 Nicht nur die …

Vollkornbrot, Vollkornnudeln, ungeschälter Naturreis – viele lehnen sie als nicht schmackhaft ab! Dabei ist ihr Geschmack viel intensiver als der von Produkten aus Auszugsmehl. Und Vollkornprodukte haben unschätzbare Vorteile: Ihr hohes Maß an Ballaststoffen wirkt anregend auf die Verdauung, sie machen schneller satt und das Sättigungsgefühl hält länger an. Eine bunte Vielfalt an Rohkost und schonend gegartem Gemüse versorgt uns mit wichtigen Vitaminen. Schön angerichtet, mit einem leckeren Dip oder einer guten Sauce eine Delikatesse sondergleichen!

Entwarnung für alle Fleischesser: Edgar Cayce empfahl nicht, sich gänzlich fleischlos zu ernähren. In Reading 1554-6 riet er einer Frau, die ihn fragte, ob sie weiterhin vegetarisch essen solle:

„Dies ist aus materieller Sicht keine absolute Notwendigkeit – aber halte es nach bestem Wissen so, wie deine SEELE (wir sagten nicht HERZ) – wie deine Seele es wünscht.“

Laut Edgar Cayce sollten alle, die nicht auf Fleisch verzichten möchten, bevorzugt Geflügel, Wild, Lamm und Fisch essen. Ich persönlich plädiere (nicht nur aus ethischen Gründen) zusätzlich für Biofleisch, da sind erstens keine Genfutter- und Antibiotikarückstände drin und man isst automatisch weniger, weil es sehr viel teurer ist … 😉 Nur auf das Braten in Fett sollte man den Readings zufolge verzichten. Der Römertopf oder Bratschlauch für den Ofen ist da eine supertolle Alternative.

Und maßvoll? In Reading 294-130, das Edgar für sich selbst gab, erklärt er: „Mäßigung ist der Schlüssel zum Erfolg beziehungsweise zur Langlebigkeit!“

Nun, Edgar selbst war nicht maßvoll – eigentlich in keiner Hinsicht. Er aß viel Schweinefleisch, obwohl die Readings ihm davon abrieten. Er trieb keinen Sport, rauchte bis zu zwei Schachteln Zigaretten pro Tag und gab, gerade zur Zeit des zweiten Weltkriegs mehr Readings, als gut für ihn war. Auch in seinen Reaktionen auf Ereignisse war er extrem, „himmelhoch jauchzend zu Tode betrübt“, wie wir sagen würden. Dies alles zehrte an seiner Gesundheit, doch er machte keine Anstalten, das zu ändern. Mit nicht mal 68 Jahren starb er nach mehreren Schlaganfällen an einer Lungenembolie.

Das ist wahrlich kein schöner Abschluss für einen Blog-Artikel! Vielleicht möchte aber der ein oder andere versuchen, das Weihnachtsessen mal (nur ein kleines bisschen) gesünder zu gestalten. Euer Körper wird es Euch danken – und der Gang zur Waage fällt nach den Feiertagen dann bestimmt auch nicht so schwer …

Ich wünsche Euch eine schöne und stressfreie dritte Adventswoche!

Vollwerternährung nach Edgar Cayce
von Barbara Maria und Stefanie Piel
Vollwerternährung

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Dem Schmaus folgt Graus“

  1. Hui, der Artikel hat sich aber gewaschen! Wie gut, dass ich sowieso nicht zur Völlerei neige! Und Edgar Cayce hat tatsächlich nicht auf seine eigenen Readings gehört? Wie kann das denn sein? Naja, er war wohl auch einfach nur Mensch mit den typischen Schwächen. Irgendwie macht ihn das ja sympathisch, als Mensch eben.

    1. Ja, damit habe ich mich wohl ziemlich unbeliebt gemacht … 😦
      Aber es musste einfach mal raus, denn ich höre jedes Jahr nach den Feiertagen dieselben Klagen über Verstopfung und Gewichtszunahme und die Probleme damit. Weihnachten kann auch schön sein, wenn man aufhört zu essen, sobald man satt ist!
      Der nächste Artikel wird dafür ganz lieb sein … ♥
      Ja, Edgar hat tatsächlich nicht auf seine eigenen Readings gehört. Wie Du schon sagst, er war ein einfacher Mensch mit den typischen Schwächen. Ein gewöhnlicher Mensch mit einer außergewöhnlichen Gabe … Ich finde, seine Menschlichkeit macht ihn so authentisch …
      LG!

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