Gebt Gott eine Chance!

Auf vielen Blogs finde ich in diesen Tagen Ausblicke auf 2014. Da stellt sich natürlich für mich die Frage: Soll ich auch …? Aber nein, Edgar Cayces Readings geben für 2014 speziell nichts her und ich selbst tauge nicht zur Prophetin. Das Zeitgeschehen interessiert mich nur am Rande. Ich habe festgestellt, dass alle Informationen, die ich benötige, von selbst zu mir kommen. Doch sogar mir fällt auf, dass immer mehr Menschen aus der verstandesorientierten Unbewusstheit (wie Eckhart Tolle es nennt) zu einer höheren Bewusstseinsebene erwachen und neue Wege suchen. In den letzten Jahrzehnten haben wir uns – so empfinde ich es – auf ein neues Zeitalter hinbewegt.

Nicht nur von Edgar Cayce wird es als Wassermannzeitalter (siehe Artikel) bezeichnet. In spirituellen Kreisen gilt es als Zeit der Erneuerung, des Erwachens. Viele Menschen spüren, dass sich etwas in ihnen verändert und die Veränderungen außerhalb von uns sind wahrlich nicht zu übersehen. Doch nicht sehr viele begreifen, was da vor sich geht. Es macht ihnen Angst. Selten zuvor hatten Psychiater so viel Zulauf. In Reading 1602-3 bringt Edgar es auf den Punkt: Nur jene, die es annehmen, werden tatsächlich gewahr werden, was um sie herum vorgeht!“

Nun, der Übergang zu neuen Zeiten ist immer mit heftigen Geburtswehen verbunden. Unsere Vorfahren und wir haben sie herbeigeführt und es liegt allein an uns, der Menschheit, ob es ein goldenes Zeitalter wird oder nicht und ob wir zum vollen Bewusstsein um die Fähigkeit, mit den Schöpferischen Kräften zu kommunizieren“ (Reading 1602-3) gelangen.

Das folgende Reading 3976-23 gab Edgar am 13. Juni 1939 kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkriegs. Ich finde, dass es auch in dieser Zeit des Umbruchs wunderbare Gedankenanstöße gibt.

[…] 8. Es ist nicht unbedingt nötig, dass Völker oder Nationen sich auf ein Ritual oder die eine oder andere Form versteifen, sondern [es ist wichtig], dass die einzelnen Menschen in jeder Nation, überall, sich wieder dem Gott der Väter zuwenden und nicht in Maßlosigkeit, Selbstverherrlichung versinken, sondern sich immer mehr in Zurückhaltung üben.

9. Denn wie die Menschen jeder Nation beten UND gemäß diesem Gebet leben, muss der Geist [des Schöpfers] wirken.

10. Dies gilt für jeden von euch: GEBT GOTT EINE CHANCE, euch zu zeigen, welche großartigen Segnungen Er jenen schenkt, die Ihn lieben. Das bedeutet nicht, dass ihr oder irgendjemand Verfolgungen irgendwo oder in irgendeiner Form stillschweigend gutheißen soll. Doch wisset, Sein Gesetz versagt nie: „Wie ihr sät, so werdet ihr ernten.”

11. Der Mensch kann nur in sich selbst beginnen. Und wenn er anwendet, was er weiß, was er von Gott in seinem täglichen Leben versteht, so wird ihm der nächste Schritt gegeben.

[…] 14. Ihr fragt „Was wird sich ergeben? Was kann ich tun?”

15. Befreit euer tägliches Leben von Kritik, Verurteilung, Hass, Neid. Und wenn ihr dem Geist des Friedens Raum gebt, kann sich der Fürst des Friedens, die Liebe Gottes, offenbaren.

[…] 19. Für jeden von Euch gilt: Gebt Gott eine CHANCE! Wisset, dass kein Mensch in dieser Zeit Befehlsgewalt hat oder an der Macht ist, dem es nicht von Gott gewährt wurde, damit Er, der Schöpfer, besser erkannt wird. Der Mensch sieht nur den Augenblick. Wenn der Mensch seine Absicht im Herzen bewahrt, hat Gott schon den Ausgang gesehen.

20. Und was ist der Wille des Schöpfers? Dass keine Seele verloren gehe! Und ALLE werden im Feuer versucht.

21. Was sind die Feuer? Maßlosigkeit, Selbstverherrlichung.

22. So richtet euch – jeder von euch – nach dem Gesetz der Liebe und liebt euren Nächsten wie euch selbst.

23. Für dieses Mal sind wir durch.”

JahresgrußMögen wir alle inneren Frieden, Zufriedenheit und Freude im neuen Jahr finden!
Das wünscht sich und Euch Eure Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

7 Kommentare zu „Gebt Gott eine Chance!“

  1. Welcher Gott der Väter? Ich habe nichts gegen einen Gott ein zu wenden, ich störe mich nur an dem antiquarischen Namen “ Gott der Väter“ warum nicht Gott der Mütter, sie sind es doch die uns alle auf diese Welt bringen? Ich bin überzeugt; wir selber sind der Schöpfer unseres Lebens. Das hinter dem ganzen eine Kraft ist, das scheint mir schon klar. Auch eine Kaffeemaschine funktioniert nur wenn Elektrizität durch die Kontakte fliesst. Auch wir sind an einer Art Elektrischem Strom angeschlossen und eines Tages fliesst kein Strom mehr und….
    Wir… unser Leben… unsere Lebenskraft ist der Strom der durch uns fliesst und wirkt.Was wir aus diesem Leben machen liegt alleine in unserer eigenen Entscheidung. Das was Ihr Gott nennt ist diese Energie und auch diese Kraft verändert sich dauernd genau wie wir Menschen uns auch dauernd verändern müssen. Ich erinnere mich an Zeiten, wo ich mich nicht ändern wollte, doch was ist passiert, ich wurde gestossen und fiel hin, bis ich bereit war zu lernen und der Prozess geht weiter, wie das ganze Leben ein Prozess ist. Wenn ich erkenne, dass kein Gott an meiner Unzufriedenheit beteiligt ist und wenn ich erkenne, dass nur ich, diese Unzufriedenheit ändern kann, dann folgt die Zufriedenheit fast von selbst.
    Liebe Grüsse Zentao

    1. Du kannst natürlich auch „Gott der Mütter, Kinder, Armen, Reichen, Alten, Schwachen“ usw.usf. sagen. Oder Schöpferische Kräfte. Oder Göttliche Matrix. Oder Urenergie. Oder alles durchdringender Geist. Oder … Es ist nur ein Begriff, ein Name, nichts weiter. In dem Artikel „Gott in den Cayce-Readings“ https://cayceportal.wordpress.com/2012/07/10/gott-in-den-cayce-readings/ habe ich das etwas näher ausgeführt.
      Cayce Sprache war in Trance immer sehr altmodisch und an der biblischen Sprache orientiert. Er richtete sich (standortbedingt) meist an Menschen, die dem christlichen oder jüdischen Glauben anhingen und sprach in Begriffen, die die Menschen verstehen konnten. Beiß Dich nicht dran fest… 😉
      Liebe Grüße von Stefanie

  2. Dass ein Übergang in eine neue Zeit schmerzhaft ist, liegt daran, dass zu sehr an Altem festgehalten wird. Wenn man sich von Altem gelöst hat und sich in die neue Situation eingelebt hat, stellt man fest, wie sehr dieses Alte (in welcher Form auch immer) einen in seiner persönlichen Weiterentwicklung gehemmt hat.
    Friedlich gesinnt zu bleiben ist nicht einfach, wenn man täglich von Ausbeutung und Menschenrechtsverletzungen hört. Es ist nicht im Sinne Gottes wegzuschauen, es ist aber auch nicht in seinem Sinne, Hass gegen die Unterdrücker zu richten.
    In der Dualität – die Welt, in der wir leben – gibt es diese Gegensätzlichkeiten, damit der eine sich durch das andere spürt. Licht oder Liebe oder Freude würde sich seiner nicht bewusst, wenn es das Gegenteil nicht gäbe.

    Alles Gute im neuen Jahr
    Ursula

  3. Mittlerweile weiß ich gar nicht mehr WAS ich davon halten soll. Ich werde mir den Text morgen mal gaaaanz in Ruhe durchlesen.

    Kannst du damit viel anfangen? 

    1. Frohes neues Jahr, Kerstin! Ehrlich gesagt, weiß ich nicht recht, was ich mit deinem Kommentar anfangen soll. Vielleicht könntest Du mir erklären, was Du meinst und dann können wir gemeinsam versuchen, Unverständliches zu entschlüsseln. Was meinst Du?

Kommentare sind geschlossen.