Straight into the face of time

Die Scorpions haben es besungen, Edgar Cayce hat es prophezeit: Die Welt wird sich ändern. Grundlegend. Nur den Zeitraum, den hat Edgar nicht genannt. Auf die Frage, ob ein Datum für den Beginn des Wassermannzeitalters gegeben werden könnte (der Wassermann steht für Veränderung) erklärte er:

„Es geht von einem zum anderen über, wie die natürlichen Quellen es tun … Wie angegeben wurde, werden wir vermutlich ’98 anfangen, es vollständig zu verstehen.“ (Reading 1602-3)

Und wie steht es heute, 25 Jahre nach dem Mega-Hit und 75 Jahre nach dem Reading? Haben wir angefangen, es vollständig zu verstehen? Ist dieser „Wind der Veränderung, der geradewegs in das Gesicht der Zeit“ bläst, ein guter? Oberflächlich gesehen scheint es nicht so.

Da jagt eine Krise die nächste, da geben wir unsere damals scheinbar gewonnene Freiheit freiwillig auf, lassen uns einfangen von trügerischen Versprechungen von angeblicher Sicherheit. Unfreiwillig, aber doch oft auch freiwillig geben wir durch soziale Netzwerke unsere persönlichsten Daten heraus und scheren uns nicht darum, wer sie auswerten könnte. Wir lassen uns manipulieren, aushorchen, ausspionieren und gängeln. Brot und Spiele. Kauft und seid glücklich. Aber denkt bloß nicht nach. Das machen wir für Euch.

Und das alles lassen wir über uns ergehen, nehmen wir in Kauf, der Bequemlichkeit zuliebe, um des Fortschritts, um einer trügerischen Sicherheit willen. Der Staat wird’s schon richten …

Doch da sehe ich auch so viel Schönes, so viel Großartiges, was sich in den letzten 25 Jahren getan hat. Der Wind der Veränderung ist doch ein guter! Immer mehr Menschen erkennen ihre wahre Berufung, streben hinaus aus dem Hamsterrad, wollen sich und ihre Umwelt neu erfahren, Verantwortung übernehmen, sich selbst und anderen zu einem höheren Bewusstsein verhelfen. Unsere Zeit hat zahlreiche große und kleine Lehrer hervorgebracht, die ihr Wissen mit Freuden weitergeben und selbst immer weiter dazu lernen.

Und immer mehr Menschen erkennen ihr eigenes Potenzial, ihr eigenes göttliches Inneres. Reiki, TaiChi, Yoga und all die anderen wunderbaren Wege der Energiearbeit, denen noch vor 25 Jahren der Geruch einer zweifelhaften „Esoterik“ anhaftete, finden heute weithin Anerkennung. Selbst die Wissenschaften entdecken jetzt den geheimen Raum der dem Menschen innewohnenden geistigen Macht und gewinnen fantastische Erkenntnisse. Das Internet, in vieler Hinsicht ein Segen, ist eine vor 25 Jahren noch ungeahnte Möglichkeit, am Wissen der Welt teilzuhaben und es zu verbreiten.

Doch, wahrhaftig, der Wind der Veränderung ist ein guter Wind. Bei allen negativen Nebenerscheinungen, die ein Zeitenwandel mit sich bringt, überwiegen doch die positiven Seiten. Hilfsbereitschaft, Mitgefühl, Verantwortung – sie nehmen immer mehr zu. Diese Lichter der göttlichen Menschlichkeit lassen sich auch vom stärksten Wind nicht ausblasen, denn sie gehorchen höheren Gesetzen und werden immer stärker leuchten.

Bei den Christen gilt das jetzt anstehende Osterfest als Sieg des Lebens über den Tod, Christus als das Licht, das die Dunkelheit besiegt. Doch wir alle sind aufgerufen, Licht zu sein, jeder auf seine ganz einzigartige und wunderbare Art. Und so können wir beruhigt und stark daran arbeiten, den folgenden Aufruf aus Reading 272-9 umzusetzen:

„Lass dein Licht so scheinen, dass andere, die dein Licht, dein Leben sehen, Hoffnung schöpfen. Sei geduldig, sei ausdauernd, sei beharrlich in dem, was du tust, mit dem, was du sagst.“

©dampoint - Fotolia.com
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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.