Alles Tomate oder was?

Nur noch wenige Wochen, dann ist es wieder soweit: Die ersten heimischen Tomaten werden reif. Wie liebe ich diese kleinen, knallroten süßen Früchte! Tomatengerichte sind für mich der Inbegriff des Genusses. Ein Garten ohne Tomatenpflanzen – unvorstellbar!

Foto: s.reis, „Tomate“, CC-Lizenz (BY 2.0), www.piqs.de
Foto: s.reis, „Tomate“, CC-Lizenz (BY 2.0), http://www.piqs.de

Die prallen, roten, runden Früchte kennt jeder. Aber wusstet Ihr, dass es über 1000 verschiedene Sorten gibt? Tomaten sind nicht nur rot und rund und auch ihr Aroma ist je nach Sorte unterschiedlich. Nur eines haben sie alle gemeinsam: Reif gepflückte Früchte von Freilandpflanzen schmecken süßlich, die einen mehr, die anderen weniger. Das liegt an der langen Sonneneinstrahlung, die auch dafür sorgt, dass sich die Tomate mit wertvollen Nährstoffen geradezu vollsaugen kann. Wird die Tomate unreif gepflückt, reift sie zwar nach, doch ihr Aroma steigert sich nicht mehr. Mehr noch: Edgar Cayce zufolge sind unreif gepflückte Tomaten sehr ungesund. In Reading 2509-1 warnt er:

„Hüte dich vor rohen Tomaten, sofern sie nicht gut am Stock gereift sind – iss nicht solche, die grün gepflückt und dann gereift sind. Verwende Tomaten besser gekocht oder eingemacht als roh – WENN sie nicht gut gereift vom Stock gepflückt werden.“

Heute wissen wir, dass Tomaten als so genannte Nachtschattengewächse das Alkaloid Solanin enthalten. Unreife Tomaten enthalten besonders viel davon und sollten möglichst nicht gegessen werden. Und nachgereifte Früchte enthalten nachweislich mehr Solanin als reif gepflückte. Deshalb nutze ich die Saison und kaufe regional, bevorzugt auf dem Markt bei einem Bio-Bauern meines Vertrauens, der die Früchte selber anbaut. Und außerhalb der Saison kaufe ich nur Passata und/oder Tomaten in der Dose (Bio). Denn diese wurden vollreif geerntet und im Ursprungsland verarbeitet – und Edgar Cayce riet auch dazu.

Edgar Cayce empfahl die Tomate sowohl roh als auch gekocht und eingemacht. Er erklärte:

„Über die Wirkung von Tomaten auf den menschlichen Organismus könnte man einen ganzen Vortrag halten. Von allen Gemüsearten enthalten Tomaten die meisten Vitamine in einer ausgeglichenen Zusammensetzung, die der Organismus durch seine Tätigkeit gut aufnehmen kann. Wenn Tomaten jedoch nicht richtig gepflegt und geerntet werden, können sie auf einen physischen Organismus sehr zerstörerisch wirken; das heißt, wenn sie nach dem Pflücken reifen oder wenn eine Verunreinigung durch andere Einflüsse erfolgt.“ (584-5)

Weiter heißt es:

„Die Tomate ist eine der Gemüsearten, die in den meisten Fällen nach der Konservierung gegessen werden sollte, da sie dann sehr viel gleichmäßiger wirkt.“ (Reading 584-5)

Und in Reading 1697-2 lese ich:

„Eingemachten Tomaten, sofern sie nicht mit Natriumbenzoat haltbar gemacht wurden, sollte man zu dieser Jahreszeit [September] den rohen gegenüber den Vorzug geben.“

Oft wird argumentiert, dass die Nährstoffe von Gemüse besser vom Körper aufgenommen werden, wenn das Gemüse roh gegessen wird. Das ist nur bedingt richtig. Bei Tomaten kommt es drauf an, was ich will. Lege ich auf die Folsäure und die Vitamine (darunter das Vitamin C) in der Tomate wert, darf ich sie nicht erhitzen, weil diese, wie auch viele andere Vitamine, durch Erhitzen zerstört werden. Wenn ich jedoch die volle Wirkung des Lycopins haben will, muss ich die Tomaten erhitzen.

Äh – Lycopin? Was zum Teufel ist Lycopin? Lycopin ist ein so genanntes Antioxidans. Es unterstützt die Körperzellen gegen freie Sauerstoffradikalen, die die Zellen angreifen. So verringert es das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose sowie Sonnenbrand. Außerdem wirkt es der Hautalterung entgegen und soll, neueren Studien zufolge, vor der Entstehung von Krebs schützen.

Foto: Ulderico, „Rote Tomate“, CC-Lizenz (BY 2.0), www.piqs.de
© Ulderico, „Rote Tomate“, CC-Lizenz (BY 2.0), piqs.de

Tja, und dieses Lycopin wirkt am besten, wenn die Tomatenzellen thermisch oder mechanisch aufgebrochen wurden. Das heißt: Aus gekochten und gepressten Tomaten – Tomatensaft, Tomatenmark, Tomatengemüse – kann sich der Körper das Lycopin am besten herausziehen. (Quelle: Schrot und Korn) Reif geerntete Freilandtomaten haben übrigens einen besonders hohen Lycopingehalt …

 

Ach, was bin ich froh, dass mein Lieblingsgemüse soooo gesund ist! 🙂

Viele Infos über die supergesunde Tomate findet Ihr unter „Tomate und Gesundheit

Und zur Ernährung gemäß den Cayce-Richtlinien immer aktuell:

Vollwerthttp://www.syntropia.de/vollwerternhrung-nach-edgar-cayce-p-15189.html?ref=34

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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