„Ich wurde wiedergeboren“

Aus dem Archiv gekramt:

„Ich war 2158 A.D. in Nebraska wiedergeboren worden. Wie es schien, bedeckte das Meer den ganzen westlichen Teil des Landes, da die Stadt, in der ich lebte, an der Küste lag. Der Familienname war mir fremd. Schon im frühen Kindesalter erklärte ich, ich sei Edgar Cayce, der 200 Jahre zuvor gelebt hatte. Wissenschaftler, Männer mit langem Bart, wenig Haar und dicker Brille, wurden herbeigerufen, um mich zu beobachten. Sie beschlossen, all die Orte zu besuchen, von denen ich sagte, dort sei ich geboren, habe dort gelebt und gearbeitet, in Kentucky, Alabama, New York, Michigan und Virginia. Die Gruppe der Wissenschaftler nahm mich mit und besuchte all diese Orte in einem langen, zigarrenförmigen fliegenden Schiff aus Metall, das sich mit hoher Geschwindigkeit fortbewegte. Wasser bedeckte einen Teil von Alabama. [Die Hafenstadt] Norfolk in Virginia war zu einem riesigen Seehafen geworden. New York war von einem Krieg oder einem Erdbeben zerstört worden und wurde wieder aufgebaut. Gewerbegebiete befanden sich verstreut in den ländlichen Gegenden. Die meisten Häuser waren aus Glas. Es wurden viele Aufzeichnungen von meiner Arbeit als Edgar Cayce entdeckt und zusammengetragen. Die Gruppe kehrte nach Nebraska zurück und nahm die Aufzeichnungen mit, um sie zu studieren.“

Diesen Traum hatte Edgar Cayce am 3. März 1936 in einem Zug von Detroit nach Virginia Beach, und zwar nach einem Gerichtsprozess, in dem Edgar beschuldigt worden war, Medizin ohne Zulassung praktiziert zu haben. Die Anklage konnte wiederlegt werden, doch Edgar war tief verstört.

Fast überall, wo Bezug auf diesen Traum genommen wird, heißt es, es sei ein prophetischer Traum von seiner eigenen Wiedergeburt gewesen. Manche behaupten sogar, er habe das in einem Reading gesagt. Tja, was soll ich sagen – Edgar selbst hat diesen Traum in Reading 294-185, Abschnitt 19 gedeutet. Obwohl der Traum nicht seine eigene Wiedergeburt anzeigt, weist er – möglicherweise – auf künftige Erdveränderungen hin. Der Appell jedoch, im Heute zu leben, gilt meiner Meinung nach für uns alle. Hier folgt der entsprechende Abschnitt:

„Wie so oft angegeben, kommen diese Erfahrungen auf solche Weise über den Körper, wie sie in Zeiten, in denen möglicherweise Zweifel oder Ängste entstanden sind, Hilfe und Stärke geben. Wie in dieser Erfahrung gab es um die Wesenheit jene Einflüsse, die scheinbar zu einem solchen Eindruck der Verwirrung geführt haben, dass sie aus materieller oder mentaler Sichtweise als Zweifel an oder Angst vor jenen Quellen erscheinen, die zu den Zeiten führten, durch welche die Wesenheit in diesem bestimmten Zeitraum ging.

Und die Vision besagte, dass es Stärke geben kann, ein Verständnis geben kann, dass, obwohl der Augenblick dunkel erscheint, obwohl es Zeiten des Missdeutung von Absichten geben mag, sogar DIESE in das umgewandelt werden, was der eigentliche Beweis in den Erfahrungen der Wesenheit und jener sein wird, denen die Wesenheit in ihrer Erfahrung auf der irdischen Ebene helfen würde; sowie jener, denen die Wesenheit Hoffnung und Verständnis geben kann.

Dies also ist die Deutung. Wie gesagt wurde, ‚Fürchte dich nicht’. Halte fest am Glauben; denn jene, die mit dir sind, sind mehr als jene, die hemmen können. Auch wenn die Himmel einstürzen, auch wenn die Erde sich verändern wird, auch wenn die Himmel vergehen, die Verheißungen in Ihm sind gewiss und bleiben bestehen – wie an jenem Tag – als Beweis deiner Tätigkeit im Leben und Herzen dieser deiner Mitmenschen. […]

Das ist die Deutung. Dass die Zeiten, die, aus materieller Sicht geschaut, kommen werden, für die Seele nicht von Bedeutung sind, sondern dass du deine Pflicht HEUTE tun sollst! Das MORGEN wird für sich selbst sorgen.“

©Jürgen Laufer „Warm-Kalt“ CC-Lizenz-BY2.0 http://www.piqs.de
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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

5 Kommentare zu „„Ich wurde wiedergeboren““

  1. Ich glaube auch nicht, dass es die eigene Wiedergeburt anzeigt. Dann gibt es keine Brillen mehr und ich fürchte, dann gibt es keine menschlichen Lebewesen mehr. Die Häuser aus Glas – ein Sinnbild für den gläsernen Menschen. Man kann nichts verborgen halten – es gibt kein Privates mehr. Der Hinweis auf die vielen Aufzeichnungen seiner Arbeit sollten ihn wohl ermutigen, weiterzumachen. Für ihn wurde ja gesorgt, z.B. eine offene Rechnung konnte beglichen werden, weil eine Patientin genau den Betrag überwies, der fehlte.

    Liebe Grüsse
    Ursula

    1. Ja, Ursula, ich sehe das genauso. „Das Morgen wird für sich selbst sorgen!“ Das können wir für uns persönlich auch als Aufruf verstehen, im Jetzt zu leben …
      Herzlichen Gruß von
      Stefanie

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