Was bin ich doch dankbar!

Dankbar für den schönen Vortragsabend letzten Mittwoch. Dankbar für die aufmerksamen und interessierten Lauscher. Dankbar für die Freundlichkeit, die mir entgegengebracht wurde. Dankbar für die Gastgeberin, die mir gerne ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Dankbar auch für die Möglichkeit, mich darin zu üben, vor fremden Leuten zu sprechen. Das ist wichtig für mich, denn es stärkt mein Vertrauen in meine eigenen Fähigkeiten und hilft mir dabei, anderen Menschen offener gegenüberzutreten.

Durch den persönlicheren Kontakt erkenne ich immer mehr, dass jeder einzelne von uns unendlich viel Potenzial in sich trägt. Es findet ein bereichender Austausch statt. Ich erkenne gemeinsame Interessen, es ergeben sich anregende Gespräche. Und ich kann so viel lernen!

© Pieterjan Vandaele, Rainbow Pendula, CC-Lizenz (BY 2.0) www.piqs.de
© Pieterjan Vandaele, Rainbow Pendula, CC-Lizenz (BY 2.0) http://www.piqs.de

Dankbarkeit. Es ist so leicht, dankbar zu sein, wenn alles gut läuft. Aber wenn der Nachbar mal wieder Lärm macht, wenn es in Strömen gießt und der Tag gar nicht hell werden will, wenn ich im Stau stehe, wenn mal wieder alles schief läuft und ich einfach nicht die Zeit finde, das zu tun, was mir am Herzen liegt – dann, ja dann fällt es mir verflixt noch mal ganz schön schwer, dankbar zu sein.

Aber gerade in solchen Zeiten können wir uns in Dankbarkeit üben. Sehen wir all diese lästigen, nervigen, ärgerlichen Dinge doch mal von der anderen Seite und schauen, was im Buch über die Universellen Gesetze zum Thema steht – so inspirierend – ah ja, da habe ich es:

©Enrico G. Agostoni - Fotolia.com
©Enrico G. Agostoni – Fotolia.com

„Seien Sie dankbar für alles, was geschieht oder geschehen ist, denn Sie können daraus wertvolle Lektionen lernen, wenn Sie das Geschehene als Gelegenheit zum Lernen betrachten und auf das Gute darin blicken.“

Und weiter:

„Jede Schwierigkeit ist ein Warnsignal des Universums, um Sie wissen zu lassen, dass Sie eine Überzeugung haben, die nicht im Einklang mit dem Fluss und der Liebe des Universums steht. Diese Signale können als finanzielle Probleme, Beziehungsprobleme oder unglückselige Aspekte Ihres Lebens auftreten. Seien Sie dankbar dafür und suchen Sie nach der Lektion, die jedes von ihnen für Sie bereithält. Diese Lektion wird Ihnen zeigen, welche Ihrer Überzeugungen geändert werden müssen, damit Sie sich ein schöneres Leben erschaffen können.“

Ich habe mir etwas Lustiges ausgedacht, um mich daran zu erinnern – und auch, um die ständige Stimme in meinem Kopf zum Schweigen zu bringen, die mir ständig Dinge zuflüstert, die mich nach unten ziehen sollen: „Das kannst du nicht, der ist doof, das nervt gerade ganz gewaltig …“ Kennt Ihr das auch?

TischglockeAlso: Ich habe eine Tischglocke aufgestellt und immer, wenn ärgerliche oder ähnliche Gedanken aufkommen, schlage ich sie an (ja, ich gestehe, manchmal muss ich ganz schön oft draufschlagen!). Aber ganz ehrlich, die Idee finde ich so witzig, dass ich immer grinsen muss, wenn ich sie anschlage – selbst jetzt, wo ich dran denke, muss ich lachen! Und Edgar Cayce sagt ja immer wieder: „„lächel häufig, denn Lächeln steckt an – und Traurigkeit verschwindet.“ (518-1)

Es funktioniert wirklich – ich hab’s ausprobiert!

Und was ich für mich festgestellt habe: Man kann eigentlich gar nicht oft genug „Danke“ sagen oder schreiben. Besser einmal zu viel als einmal zu wenig. Und es ist wirklich ein Unterschied, ob ich eine Gabe oder einen Gefallen wie selbstverständlich annehme oder mich dafür bedanke. Danken schärft die Wahrnehmung des Guten und Schönen. Und so schlimm es manchmal auch auf dieser Welt ist, wir dürfen nicht vergessen, dass wir unsere Welt ganz aktiv mitgestalten – durch unsere Gedanken, Worte und Werke.

In diesem Sinne: Danke, dass es Euch gibt, danke, dass Ihr dieses Blog abonniert habt, danke für alles, was Ihr tut – DANKE!

© Markus Burkhardt - aboutpixel.de
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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.