Es war einfach ein Wunder

Diese beiden Geschichten, die Edgar da erzählt, sind einfach unglaublich!

Teil 3 des Vortrags von Edgar Cayce

In meiner ganzen Erfahrung habe ich nur einen Fall von augenblicklicher Besserung erlebt. Vor ungefähr zwölf Jahren kam eines Tages ein junger Mann in mein Studio und bat um ein Reading für seine Frau, die in Wisconsin geblieben war. Ich forderte ihn auf, seine Frau kommen zu lassen, damit auch sie die Informationen hören könne. Er erklärte: „In Ordnung, wenn Sie glauben, dass dies das Beste ist. Aber sie kann sie nicht hören. Sie kann gar nichts hören. Das ist das Problem!“

Nun gut, er ließ seine Frau kommen und einige Tage später kamen beide in das Studio. … Ich gab das Reading und die Information kam durch, dass hier ein Fall von Unterdrückung vorlag, und zwar durch die Art und Weise, wie ihr Mann sie behandelte, der sich über ihre seherischen Fähigkeiten lustig gemacht hatte.

© Maridav - Fotolia.com
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Als ich nach dem Reading das Bewusstsein wiedererlangte, war der Mann sichtlich erschüttert und sagte zu mir: „Alter Mann, Gott allein weiß, wie wahr all das ist, was Sie gesagt haben. Ich weiß nicht, wie Sie das alles wissen konnten.“ Er hatte nicht auf seine Frau geachtet, und als wir uns zu ihr umdrehten, sahen wir, dass sie fast hysterisch war, dass ihre Hände sich auf- und abbewegten und ihre Augen weit geöffnet waren. „Ich habe jedes Wort gehört, das dieser Mann sagte, und ich kann noch immer hören!“ rief sie aus.

Onkel John spricht

Anschließend erzählten sie mir ihre Geschichte. Er hatte sie an einem Sonntagnachmittag getroffen und sie hatten am Mittwoch geheiratet. Er hatte nichts über ihre Familie gewusst und sie hatte nichts über die seine gewusst. Sie hatten beschlossen, einen Tag gemeinsam zu verbringen und anschließend beide Familien zu treffen. An diesem Nachmittag waren sie in ihrem Hotelzimmer gewesen, als die Frau plötzlich gesagt hatte: „Hör doch! Onkel John sagt etwas.“ Er hatte geantwortet, „Wovon in Gottes Namen sprichst du?“ Naja, er hatte wirklich gedacht, sie sei verrückt gewesen, so zu sprechen.

„Ich wusste nicht, was für einen Menschen ich geheiratet hatte,“ erklärte er mir, „ich wusste nichts über Spiritualismus oder den ganzen anderen Kram. Na, danach sagte sie nichts mehr. Wir gingen zum Essen aus und als wir zurückkamen, redeten wir noch ein wenig miteinander. Kurz bevor ich dann das Licht ausschaltete, sagte sie wieder: ‚Hör doch! Onkel John sagt schon wieder etwas!‘

Gutmütig spottete ich ein wenig über sie und am nächsten Morgen konnte sie nichts mehr von dem hören, was ich sagte, und von diesem Tag an bis heute hörte sie nichts mehr. Ich konnte ihr nicht fern bleiben, aber ebenso wenig konnte ich ihr nahe sein. Aber was Sie mir erklärt haben, hat mich erkennen lassen, dass ich nicht verstanden habe, worum es hier überhaupt geht. Aus dem, was Sie sagen, kann ich erkennen, dass sie eine Fähigkeit besaß, die normale Menschen wie ich nicht verstehen können. Ich könnte mich nicht mehr über sie lustig machen oder sie beleidigen, jetzt, wo ich weiß, was es tatsächlich ist.“

Nun, diese Frau konnte seither wieder hören.

Wenn wir nur bereit sind, den Preis in Form von Meditation und Gebet zu bezahlen, so kann unser Verstand in uns selbst alles errichten, was nötig ist, um Heilung und ein Verständnis für unsere Beziehung zu unserem Gott hervorzubringen. Wenn unser Gott also Ruhm, Reichtum oder Vergnügen heißt, dann können wir nicht erwarten, dass dieser Gott heilt! Viele Menschen sind der Ansicht, dass wir fast alles kaufen können, was wir wollen; doch Gesundheit ist eines jener Dinge, die reichlich schwer zu kaufen ist.

Wenn wir nicht ein Bewusstsein für das Göttliche in uns erreichen, so wird es für uns nur wenig Hilfe geben.

Die Blitzlichtexplosion

Vor vielen Jahren hatte ich ein Erlebnis, das unsere Familie sehr stark berührte. Ein Unfall geschah und meine Frau und ich glaubten, es gebe keine Rettung mehr für unseren kleinen Sohn, in dessen Gesicht Blitzlichtpulver explodiert war. Der Arzt erklärte uns, er könne nichts tun. Als er uns aber erklärte, das Kind könne nie wieder sehen und seine Augen müssten herausgenommen werden, damit er überleben könne, sagte das Kind selber: „Nein, weil mein Papa der beste Arzt auf der ganzen Welt ist und Papa wird Ihnen sagen, was Sie tun müssen, und Sie werden es tun, nicht wahr?“

Der Arzt versprach es, hielt sich daran, und das Kind wurde geheilt. Tat ich etwas? Tat der Arzt etwas? Sie können jeden Arzt fragen, der gesehen hat, was da passiert ist, und sie alle werden Ihnen das Gleiche sagen, was sie mir gesagt haben: „Es war einfach ein Wunder.“

Der Verstand ist der Erbauer, der Heiler – das heißt, der arbeitende Geist; nicht passiv, sondern aktiv mit den Kräften, die Gott dem Menschen verliehen hat, um sich selbst in Einklang mit dem Gesetz Gottes zu bringen, das ihn frei macht.

„Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“
[Joh. 8, 32]

© Lars Tuchel - Fotolia.com
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Teil 1 des Vortrags
Teil 2 des Vortrags

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Es war einfach ein Wunder“

  1. Wunderschöne Geschichten! Es gibt ja auch so viele Heilungsgeschichten bei Bruno Gröning oder in der Bibel. Sie haben alle Recht, die sagen, Gott ist der größte Heiler und er ist in uns.

    Danke für diese schönen Geschichten!

    Lieben Gruß
    Tina

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