Was wir denken und was wir essen

macht uns zu dem, was wir sind – körperlich und geistig.“ Edgar Cayce in Reading 288-38

Oft muss ich lächeln, wenn mir Menschen mitteilen, sie seien spirituell, und dann vom großen Geist, der Verbundenheit von allem, von ihren großartigen Erlebnissen in der Meditation usw. erzählen. Da wird mir immer sehr bewusst, dass der Begriff „Spiritualität“ doch sehr schwammig ist.

Besuch bei Fastfood-Riesen

©Maik Bolbeth - pixelio.de
©Maik Bolbeth – pixelio.de

Denn ganz oft bekomme ich im Verlauf des Gesprächs zu hören (oder auch zu sehen), dass eine Currywurst mit Pommes, ein Besuch bei Fastfood-Riesen und so eine Cola doch unverzichtbar seien. Außerdem sei Bio-Gemüse viel zu teuer. „Ach was, das energetisiere/segne ich dann einfach und schon ist es  gesund und verträglich“, heißt es, wenn ich mein Erstaunen darüber ausdrücke.

Nun ist es fraglos so, dass man bestimmte negative Schwingungen dadurch ausgleichen kann. Und doch ist es nur ein Beweis für ein riesengroßes Ego, das mit Spiritualität so ganz und gar nichts am Hut hat.

Denn durch Energetisieren/Segnen von Lebensmitteln aus Massentierhaltung, Pestizidspritzung und Chemiedüngung wird nur der unmittelbare eigene Vorteil gesucht. Die Tat des Quälens und der Grundwasserverseuchung uvm. wird nicht ungeschehen gemacht. Und sie lässt sich auch nicht wegreden mit einem „das ist halt so“. Ja, warum ist das denn so? Weil wir es zulassen. Und nur auf unseren eigenen Vorteil schauen. Schön spirituell!

Eine andere Sichtweise

MotherhoodEdgar Cayce vertrat in seinen Readings eine andere Sichtweise. Dieser Sichtweise sind meine Schwester Barbara und ich vor Jahren in einem Buch auf den Grund gegangen. Denn wir beide haben am eigenen Leib erfahren, wie wichtig eine ganzheitliche Einstellung zu dem, was wir zu uns nehmen, ist. Durch die Aussagen in den Readings lernten wir, das göttliche Leben nicht nur in der Mensch- und Tierwelt, sondern auch in der Pflanzen- und Mineralienwelt zu sehen und zu achten.

Denn ob ich einen abgeschnittenen Salatkopf oder Teile von toten Tieren esse – in beiden ist der schöpferische, der göttliche Einfluss vorhanden und will geehrt werden. Es geht um mehr Bewusstsein, um mehr Ganzheitlichkeit, um ein stärkeres Verbundenheitsgefühl. Bewusste Ernährung ist meiner Ansicht nach nicht von echter Spiritualität zu trennen. Nicht, wenn das nicht nur eine leere Worthülse ist.

Gesetz von Ursache und Wirkung

Und gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung wirkt sich unsere Nahrung auf uns aus – positiv oder negativ. Sie kann uns krank machen oder gesund, sie kann uns schaden oder nützen. Und da hilft es uns vielleicht unmittelbar, sie zu energetisieren/segnen, doch nicht auf lange Sicht, denn das gequälte Tier, der chemiegedüngte Salatkopf, ist mit uns ebenso verbunden wie unser Mitmensch, wie unsere ganze Natur. Denk mal darüber nach, was das bedeutet!

Leseprobe

Willst Du mehr lesen? Gerade heute habe ich eine Leseprobe unsere Buches über Vollwerternährung nach Edgar Cayce eingestellt. Schau mal im Cayce-Portal nach! Eine PDF-Datei kannst Du auch herunterladen.

VollwerternährungWohl bekomm’s! 😉

Herzlichst,
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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