Die Tomate und ich

Ich gestehe es: Ich bin verliebt. Meine große Liebe ist rund und knallrot. Naja, manchmal auch gelb. Oder violett-orange. Oder länglich. Mal riesig. Und mal klein. Ok, ok, sie lässt sich kaum in eine Schablone pressen. Saftig und sonnengereift ist sie wunderbar süß und würzig. Klar, du hast es längst erraten – meine große Liebe ist die Tomate. Dieses Jahr hatte ich ein ganz besonderes Reise-Mitbringsel bekommen: Ein Pfund verschiedene Tomatensorten in Bio-Qualität – garantiert keine Hybride.

Foto: Stefanie

Foto: StefanieDamit wird nächstes Jahr gespielt, denn natürlich habe ich vor dem Genuss dieses Schatzes einen Teil der Samen geerntet. Wohl verwahrt in einem kleinen Schatzkästchen werden sie den Winter überdauern, bevor einige von ihnen in die Erde kommen. Und vielleicht kann ich nächstes Jahr solche Tomaten ernten:

Oder solche:

Foto: StefanieIch staune immer wieder, dass aus einem winzig kleinen, scheinbar leblosen Samen eine kräftige Pflanze werden kann, die vielfache und bunte Frucht trägt. Klar, machen wir uns nichts vor: Ihr Lieblingsland ist Italien. Aber auch hier kann man mit viel Liebe und Pflege köstliche Tomaten heranziehen. Wie ich in diesem Jahr.

Alte Sorten

Foto: StefanieIch bin ja ein Fan der alten Sorten und befürworte die Erhaltung des reinen Saatgutes, was gar nicht so schwer ist, wie manche sagen. Früher haben wir Tomatenpflanzen gekauft und es war eigentlich immer ein Glücksspiel gewesen, ob es klappte oder nicht. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal selbst gewonnene Samen gepflanzt, sie gehegt und gepflegt und, so gut es ging, vor Wind und Wetter geschützt.

Die Pflanzen sind immer noch wunderbar kräftig und danken es mir mit reichem Fruchtstand. Und ehrlich gesagt überkommt mich immer wieder Ehrfurcht, wenn ich wieder eine vollreife Tomate ernte. Da ist eine Kommunikation. Fast so, als wolle mir die Pflanze sagen „Danke, dass du mich so lieb pflegst – hier ist mein Geschenk für Dich!“ Manchmal halte ich die sonnenwarme Frucht eine Weile in der Hand und genieße einfach nur das Gefühl.

Foto: StefanieHohe Schwingung

Die hohe Schwingung ist fast körperlich zu spüren. Welch ein Unterschied zu den konventionell, fast möchte ich sagen, „hergestellten“ Früchten! Scheint es da nicht auch logisch, dass eine auf diese Weise gezogene und geerntete Frucht für den Körper noch besser verträglich und gesünder ist ? Denn das Universelle Gesetz der Resonanz wirkt – wie sollte es anders sein – auch in der Natur!

Design: Carina Leithold, Mandala-Zauber.de
Design: Carina Leithold, Mandala-Zauber.de

In diesem Fall wirkt nicht nur das Universelle Gesetz der Resonanz, sondern auch das Universelle Gesetz der Vermehrung. Das ist ein grundlegendes, organisches Gesetz, das auch auf unser Leben übertragbar ist. Wie heißt es so schön in dem Buch „Wie unser Leben funktioniert„:

Das Wunder in diesem Gesetz ist der Überfluss, die Freude und die Schönheit, wodurch man nicht nur erntet, was man sät, sondern weit, weit mehr – um vieles mehr – wenn die richtige Art Samen mit dem Geist der Liebe und Kooperation genährt wird. Die Ernte ist der Überfluss.

Die Samen der eigenen Früchte werde ich natürlich wieder liebevoll entnehmen und aufbewahren. Und im nächsten Jahr darf ich wieder das Wunder des erwachenden Lebens hautnah mitkriegen.

Zu guter Letzt

Edgar Cayce empfahl die Tomate wärmstens. In Reading 584-5 heißt es:

„Über die Wirkung von Tomaten auf den menschlichen Organismus könnte man einen ganzen Vortrag halten. Von allen Gemüsearten enthalten Tomaten die meisten Vitamine in einer ausgeglichenen Zusammensetzung, die der Organismus durch seine Tätigkeit gut aufnehmen kann. Wenn Tomaten jedoch nicht richtig gepflegt und geerntet werden, können sie auf einen physischen Organismus sehr zerstörerisch wirken; das heißt, wenn sie nach dem Pflücken reifen oder wenn eine Verunreinigung durch andere Einflüsse erfolgt.“ (584-5)

Ich wünsche Dir ein tolles Wochenende!
Herzlichst,
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Die Tomate und ich“

  1. Liebe Stefanie

    auch ich bin reichlich gesegnet mit selbst gezogenen Tomaten. Ein Teil davon wird verteilt, den Rest lasse ich in einem Topf in eigenem Tomatensaft köcheln (würzen mit Salz, Kräutern und Zucker nicht vergessen) durchsieben und sofort in kleine Gläser oder Flaschen abfüllen und verschliessen. So habe ich das ganze Jahr reinen Tomatensaft ohne chem. Zusätze, um Suppen oder Sossen aufzufüllen.

    Liebe Grüsse
    Ursula

    1. Liebe Ursula,
      ja, ist das nicht fantastisch? So viele, um daraus Saft zu machen, habe ich nicht, da ich erst dieses Jahr mit dem Ausprobieren angefangen habe. Aber zum Verschenken und selber essen reicht es dicke. Ist das nicht schön!
      Übrigens, ganz herzlichen Dank für Deine nochmalige Gabe für unser Projekt! Das ist ganz wunderbar und ich bin zuversichtlich, dass Du das Buch allerspätestens im November in den Händen halten wirst.
      Von Herzen grüßt Dich
      Stefanie

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