Beweis der Reinkarnation?

Heute kommt mal wieder ein spannender Auszug aus einem Trance-Reading von Edgar Cayce. Es wurde für eine Gruppe von Menschen gegeben, die Beweise für die Reinkarnation haben wollten. Und – oje – dieses Reading war zweifellos weit von dem entfernt, was die Leute von Edgar hören wollten. Sie wollten eine Methodologie und erhielten einen Vortrag über das, was das Leben lohnenswert macht …

Dieses geistige Reading, 5753-2, wurde von Edgar Cayce am 29. Juni 1937 in seinem Haus in Virginia Beach gegeben.

© dampoint - Fotolia.com
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Gertrude Cayce: Du hast die New Yorker Forschungsgruppe vor dir, sowie ihre Wünsche und Absichten, die amerikanischen Inkarnationen jener, die Lebensreadings durch Edgar Cayce erhielten, zu studieren und Beweise für die Überprüfung zu erlangen. Du wirst diese Gruppe bezüglich der besten Methode für die Durchführung dieser Studie anhand einer Reihe von Readings für weitere Daten zu einzelnen Berichten beraten.

Edgar Cayce: Ja, wir haben die Gruppe hier versammelt, die Mitglieder der New Yorker Forschungsgruppe, als Gruppe, als Einzelpersonen; mit den Wünschen, den Absichten, Forschung zur Klärung der Inkarnationen von Einzelpersonen zu betreiben.

Wenn wir die Information geben, die in einer solchen Erfahrung hilfreich sein kann, sollten jene in der Gruppe zuerst selbst bestimmen, WAS ein Beweis ist; und sich dann bewusst sein, dass es KEIN Beweis für den Nachbarn ist.

Denn wir sind nicht alle einer Meinung und ein Beweis oder ein Wissen ist eine individuelle Erfahrung – und muss erfahren werden.

Wisset, dass nur das, was vom Bewusstsein als Vergleich gezogen wird, für jenes Bewusstsein bewiesen ist.

© styleuneed - Fotolia.com
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Inkarnation ist nicht materieller Art, obwohl sie sich – wie der Verstand – in der Materie äußert.

Obwohl sie also Teil des Materiellen ist und Anteil daran hat, ist ihr Beweis eher das, was dafür getan wird.

Auch hier sollten die Individuen der Gruppe im Selbst bestimmen, was sie damit anfangen werden, wenn ihnen ein positiver Beweis vorliegt.

Erlangt Wissen nicht zu eurem Verderben. Denkt an Adam.

Erzielt nichts, was ihr nicht in eurer eigenen Erfahrung und in der Erfahrung jener, mit denen ihr tagtäglich in Kontakt seid, konstruktiv gestalten könnt.

Versucht nicht, euer Wissen jemand anderem aufzuzwingen, aufzunötigen oder sogar aufzudrücken. Denkt daran, was die Schlange an Eva tat.

Wenn ihr studiert, wisset, WOHIN ihr geht. Wissen nur zu eurer eigenen Zufriedenheit zu erlangen, ist eine … Sache, die lobenswert ist, wenn sie in eurer Erfahrung nicht ein Gefühl oder eine Ausdrucksweise erzeugt, dass ihr aufgrund eures Wissens besser als andere seid. Ansonsten wird sie ganz selbstverständlich zu einem Stolperstein, sofern ihr nicht wisst, was ihr mit eurem Wissen anfangen werdet.

Was die Art und Weise der Deutung betrifft – diese kann beobachtet werden, diese kann konstruktiv werden durch das Studieren jener Einflüsse, dass ihr im Umgang mit und in den Beziehungen zu euren Mitmenschen Schwächen, Vorlieben hattet. Dies sind mentale, nicht materielle Dinge, obwohl sie eine materielle Aktivität hervorgebracht haben können. […]

Dokumentarische Beweise sind für den Verstand der Massen nutzlos.

Nur das, was Erfahrungen erschafft oder anstrebt, die einen Bürger zu einem besseren Bürger, eine Mutter zu einer besseren Mutter, einen Nachbarn zu einem besseren Nachbarn machen, ist konstruktiv.

Und nur herauszufinden, dass ihr lebtet, starbt und unter dem Kirschbaum in Großmutters Garten begraben wurdet, macht euch nicht im geringsten zu einem besseren Nachbarn, Bürger, Vater oder einer besseren Mutter!

©Till Krech
©Till Krech „light on stairs“ CC-Lizenz-BY2.0 http://www.piqs.de

Aber zu wissen, dass ihr unfreundlich spracht und dafür littet und es in der Gegenwart durch Rechtschaffenheit korrigieren könnt – DAS ist lohnenswert! […]

Ihr könnt davon Wissen erlangen, denn Inkarnationen sind eine TATSACHE!

Wie könnt ihr das beweisen? Durch euer tägliches Leben!

Nehmen wir die Erfahrung von David als Beispiel; warum nannte man ihn in seiner Erfahrung einen Mann nach Gottes Geschmack? Weil er nicht zauderte, weil er nicht dieses oder jenes tat oder weil er sich jeder unmoralischen Erfahrung in dem Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen schuldig machte? Eher weil es ihm leid tat und er des gleichen Vergehens nicht zweimal schuldig wurde!

Gut ist es, wenn ihr die Studien eurer Selbst nach einem solchen Leben gestaltet!

Es mag eine Entschuldigung geben – ja, es mag Vergebung bereitstehen für jene, die einmal irren; gibt es sie zweimal, oder dreimal? Ja – damit ihr vergebt, wenn euch vergeben werden soll! Denn dies ist das Gesetz.

Dann ist eine solche Studie GUT – wenn ihr wisst, wohin ihr geht.

Wenn ihr NICHT wisst, wohin ihr geht, so lasst es lieber sein!
[…]

© der Übersetzung: Stefanie Piel

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.