Durch den Wind und die Suche

Da war ich doch letztes Wochenende auf einem Seminar, das mich ziemlich durcheinandergewirbelt hat. Ich hatte mich vor einem halben Jahr dort anmelden lassen, ohne dass ich wusste, worum genau es ging und was auf mich zukam. Es fühlte sich einfach richtig an. Punkt.

Dormitio-Basilika auf Berg Zion, Jerusalem, Israel

Monate später hatte ich bei meinem letzten Israelbesuch eine Schlüsselerkenntnis, die sich zunächst nur im Kopf breitmachte (davon erzähle ich Dir in einem der nächsten Beiträge 🙂 ). Und dann, einige Wochen danach, das heißt am letzten Wochenende, wurde diese Erkenntnis auf dem Seminar greifbar, ja, du hast richtig gelesen, greifbar. Da wusste ich, dass meine Intuition (wie immer) richtig gelegen hatte. (Wenn ich nur mehr auf sie hören würde!!!)

Auseinandergefallen

Seit sechs Tagen habe ich das Gefühl, dass ich auseinandergefallen bin und mich jetzt wieder neu zusammensetze. Das geht einher mit einer Ruhephase, einem Zurückziehen. Viele Dinge bleiben unerledigt, weil sie nicht wichtig scheinen. Witzigerweise erledige ich stattdessen spielerisch andere Dinge, die sonst liegenbleiben. Nach einigen Tagen Nur-Schlafen-Wollen und Bloß-Nicht-Nachdenken verstärkt sich plötzlich wieder der Wunsch, einfach nur ganz viel zu beten und zu meditieren. Ich spüre die Anwesenheit von Gott und der Christuskraft in mir besonders stark. Ich habe wieder echten Kontakt zu meinem ganz persönlichen spirituellen Helfer. Die Träume sind intensiver, auch die Wachphasen.

Ich habe auch so eine Idee, wie das alles mit meiner Berufung als Cayce-Botschafterin zusammenpasst, muss aber noch ein bisschen darüber meditieren, bevor ich Dir das bestimmt spannende Ergebnis mitteile!

Da ich aber weiß, dass Du Dich schon auf einen neuen Artikel freust, möchte ich mit Dir einen Auszug aus dem ersten Band der „Suche nach Gott“-Bücher teilen, und zwar aus dem Kapitel „Erkenne dich selbst“, das gerade so gut für mich passt!

Judäische Berge bei En Bokek

Und in den nächsten Wochen kannst Du Dich auf Fotos von atemberaubend schönen Gegenden in Israel freuen, auf Edgar Cayces Andeutung, dass vielleicht auch Du „Israel“ bist, auf Edgars Aussagen über Gebet und Meditation und über meine eigenen Erlebnisse auf dem Seminar.

Klingt das gut?
Dann freu ich mich darauf, Dich auch in den nächsten Wochen hier begrüßen zu dürfen!

Überlassen wir aber nun Edgar das Wort. Die Bücher bekommst Du hier: Suche nach Gott Band 1

Erkenne Dich selbst

„Ihr aber seid der Leib Christi, und jeder einzelne ist ein Glied an Ihm.“ 1.Korinther 12, 27

[…] Sich selbst zu kennen bedeutet nicht nur, die Aktivitäten unseres physischen Körpers zu erkennen, sondern sich selbst als Wesenheit, als wirkendes, vollständiges Ganzes zu sehen, das in der Lage ist, alles zu wissen, was innen und außen vor sich geht.

Diese Quelle des Wissens wird nur von jenen angezapft, die bereit sind, den Preis dafür zu zahlen.

Der Preis ist die völlige Hingabe unseres Selbst, verbunden mit einer Reinigung und Weihe, die nur aus Gebet, Meditation und Dienen kommt. Der ganze Weg ist gerade und schmal, aber er steht jedem offen. Das Wasser des Lebens wird umsonst angeboten.

Als Wesenheit sind wir ein Miniaturabbild des Universums und besitzen ein physischen, einen mentalen und einen spirituellen Körper. Diese Körper stehen miteinander in einer so engen Beziehung, dass die Schwingungen des einen die beiden anderen beeinflussen. Besonders unser Mentalkörper hat an den beiden anderen stark Teil: am physischen Körper als Bewusstsein, am spirituellen als Überbewusstsein.

Tempel des lebendigen Gottes

Unser Körper ist ein Tempel des lebendigen Gottes. Es gefiel Gott, sich auf diese Weise der Welt zu zeigen. Unsere physischen Körper sind vielschichtige Einheiten der Schöpferischen Kraft, die sich der materiellen Welt offenbart. Alle Teile unseres Körpers müssen im Einklang arbeiten, denn sollte einer mit dem anderen streiten, so wäre eine Verstimmung die natürliche Folge. Jeder Teil hat seine Funktion, und es ist äußerst wichtig, dass kein anderer Teil seine Stelle einnehmen kann; auch kann kein Teil als unbedeutend oder nutzlos bezeichnet werden. […]

Wir sind die Gesamtsumme aller unserer Erfahrungen in jedem Bewusstseinszustand. ‚Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen!‘ (Joh. 14,2) (Bewusstseinszustände). Im Tempel unseres Körpers erbauen wir durch unsere Gedanken und Handlungen nicht nur unseren physischen Körper, sondern auch den mentalen und den spirituellen Körper. Christus, der Herr sagte: ‚Nicht das, was durch den Mund des Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein.‘ (Mt. 15,11) Jene von uns, die nur leben, um ihren fleischlichen Körper zu befriedigen, mögen nach außen schön erscheinen, haben jedoch ihre Seele so hungern lassen, dass sie nur das geben können, was Unruhe und Verdorbenheit schafft.

Wenn wir danach streben, uns selbst zu erkennen, indem wir meditieren oder Bestandesaufnahme machen, passieren wir sozusagen Wegweiser. Wir sehen Tag für Tag ein kleines Licht oder schnappen hier ein Wort, dort eine Idee von jenen auf, denen wir begegnen, und können uns so bewusst machen, dass wir alle auf der gleichen Straße reisen. Es ist wahr: Je besser wir uns selbst kennen, desto besser können wir andere verstehen. Werden wir denn nicht unserem Mitmenschen gegenüber toleranter, wenn wir ihn so sehen, wie wir sind oder wie wir waren?

Schatten der Dreifaltigkeit

Unser physischer, unser mentaler und unser seelischer Körper sind nur ein Schatten der Dreifaltigkeit. Das Körperlich-Physische ist wie der Mensch. Das Körperlich-Mentale ist wie der Erlöser der Menschen, denn durch die Anwendung der mentalen Einflüsse können wir kontrollieren und ausbauen, was seinen Ausdruck im Physischen und in der Seele findet. Die Körper-Seele wurde nach dem Ebenbild des Schöpfers geformt und soll uns ein Begleiter im Geist sein. Der physische Körper ist während des vorübergehenden Aufenthaltes der Seele in der materiellen Welt ihr Heim. Was wir mit den Möglichkeiten machen, die uns in unseren verschiedenen Erfahrungen gegeben werden, verleiht jenen Kräften Ausdruck, die unserer Seele und unserem Körper auf ihrem Weg auf der Erde geliehen werden. […]“

Westfenster der Dominus Flevit-Kirche auf dem Ölberg in Jerusalem
Advertisements

Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

Wie denkst Du darüber?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s