Geständnisse und ein Interview

In den letzten Monaten musste ich wieder einmal erkennen: Man kann nichts erzwingen. Nicht die Erkenntnisse, nicht die Ereignisse, nicht die „richtige“ Einstellung. Doch, doch, ich bin noch immer sehr ungeduldig. Alles geht mir zu langsam.

Zur richtigen Zeit

© yvart – Fotolia.com

Und doch: Ich bin zur richtigen Zeit genau dort richtig, wo ich gerade stehe. Räumlich und geistig, materiell und spirituell. Was hält mich denn davon ab, weiterzugehen? Meine Angst. Nicht meine Angst, unzulänglich zu sein. Nein, es ist meine Angst, mächtig zu sein.* So mächtig zu sein, wie ich tatsächlich bin.

Tatsächlich ist es bei vielen von uns so. Wir vergessen (oder erkennen erst gar nicht), dass wir göttliche Wesen sind, jede und jeder einzelne von uns, und dass wir alles erreichen können, was wir wollen, wenn wir uns „nur“ darauf einlassen, unserer inneren Stimme zu folgen – und eben nicht den Stimmen da draußen.

Und oft folgen wir dieser inneren Stimme – der göttlichen Stimme – eben nicht, weil wir Angst haben. Angst vor der eigenen Courage. Angst, so zu sein, wie wir tatsächlich sind.

Die Lebensgesetze

Design: Carina Leithold, http://www.mandala-zauber.de

Bei einigen Dingen fällt es mir ganz leicht, meiner inneren Stimme zu folgen, und dann finde ich auch die Zeit, mich damit zu beschäftigen. Das war der Fall bei der dritten Auflage des Buches über die Lebensgesetze.

Ja, tatsächlich: Das Buch „Wie unser Leben funktioniert“ ist jetzt im August in dritter Auflage erschienen! Trotz aufmerksamer Lektoren fanden Leser noch Tippfehler im Buch, die wir korrigiert haben. Auch der Hinweis zum Edgar-Cayce-Freundeskreis in Deutschland wurde angepasst. Hier findest Du alle wichtigen Infos und eine Leseprobe.

Selbstüberwindung

Bei anderen Dingen fällt es mir unendlich schwer. Die schiebe ich dann vor mich her, mit der Ausrede, mir fehlt die Zeit. Dabei ist es lediglich eine Sache der Prioritäten – und der Selbstüberwindung.

Das war der Fall mit einem Interview, um das ich selber gebeten hatte. Und das auf Video aufgenommen wurde. Letzten Oktober. In Israel.

Nun sind im „Cayce TV Germany“ schon einige Videos erschienen, in denen ich selbst zu sehen bin, zuletzt das Interview mit Eric Pearl. Alle wichtig. Alle gut. Aber soll ich Dir ein Geheimnis verraten?

Das Geheimnis

Ich habe nach der Bearbeitung in kein einziges davon mehr hineingeschaut. Denn ich finde es unangenehm, mich selbst im Video zu sehen. Meine Gestik, meine Mimik, meine Stimme, die Art und Weise, wie mein Gesprächspartner mich anschaut – das alles von außen zu sehen, macht mich unruhig. Ich fühle mich unwohl.

Kannst Du Dir vorstellen, was es mich unter diesen Umständen kostet, so ein Video aufzubereiten? Der Schnitt. Die Tonverbesserung. Das Herausschreiben des gesprochenen Worts. Die Übersetzung. Das Einfügen der deutschen Untertitel. Die Endbearbeitung.

Gefühlte tausend Mal läuft das Video ab, ich springe hin und her, setze hier ein, korrigiere dort. Und immer wieder sehe ich mich selbst, meine Unzulänglichkeiten, was ich besser machen könnte. Glaub mir, es ist gar nicht so leicht, sich selbst von außen zu sehen!

Es ist vollbracht

Ja, Du hast richtig gelesen. Mehr als zehn Monate sind seit meinem ersten Besuch in Israel vergangen und erst in der letzten Woche habe ich letzte Hand an das Interview gelegt. So lange hat es gedauert, meine Angst zu überwinden. Die Angst, zu mir selbst zu stehen. Mich so zu nehmen, wie ich bin. Und mich dabei immer weiterzuentwickeln, zur besten Version von mir.

Was ist das nun für ein Interview?

Schon vor meiner ersten Reise nach Israel war klar, dass ich Meir Luzon treffen wollte, den Vertreter der amerikanischen Cayce-Gesellschaft in Israel. Ich wollte so viel wissen – Informationen, die mir nur ein Insider geben konnte. Über das Cayce-Werk in Israel, aber auch über das Leben in Israel.

Meir lebt in Ashdod, 40 Kilometer nördlich vom Gazastreifen. Er kennt die Bedrohung, denen Zivilisten in Israel ausgesetzt sind, nur allzu gut. Er weiß auch um die Art und Weise, wie verzerrt und einseitig bei uns im Westen oft über Israel berichtet wird. Ihm ist bekannt, dass der Antisemitismus in Europa wieder an Boden gewinnt. Er berichtet aus seiner Sicht – der Sicht eines Mannes, dem die Verbreitung der Botschaften von Edgar Cayce am Herzen liegt, der ein bewegtes Leben führte, der deutlich sieht, was vor sich geht und kenntnisreich davon zu berichten weiß.

Ein bereichernder Tag

Foto: Stefanie Piel

Für mich war dieser Tag sehr bereichernd. Einen ganzen Tag lang führte Meir meine Reisebegleiterin und mich in Ashdod herum, einer modernen Stadt mit langen Sandstränden. Kaum zu glauben, dass diese Stadt erst 1956 nur drei Kilometer südlich des antiken Orts neu aufgebaut wurde. Meir berichtet: „Als wir ankamen, waren hier nur Sandberge und meterhohe Dünen.“

Foto: Henny Jahn

Meine Begleiterin und ich durften wahre israelische Gastfreundlichkeit mit aufschlussreichen und anregenden Gesprächen erleben. Wahrhaftig, das Cayce-Werk verbindet Menschen auf der ganzen Welt!

Herzliche Einladung

Und nun lade ich Dich herzlich ein, Dir ein wenig Zeit zu nehmen, auf den nachstehenden Link zu klicken und das Interview in Ruhe zu genießen. Klick einfach hier auf „Cayce-Interview Israel“ und lass Dich inspirieren!

Es grüßt Dich herzlich
Deine Stefanie

*Die obige Aussage ist eine Paraphrase von Marianne Williamson, „A Return To Love“

Advertisements

Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

Wie denkst Du darüber?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s