Gedanken zur Wahl

Na, bist Du inzwischen aus der Schockstarre raus? Oder jubelst Du noch über das Wahlergebnis? Machst Du Dir Gedanken über die Zukunft? Wie es jetzt weitergehen mag? Schleicht sich bei Dir vielleicht Angst ein? Oder freust Du Dich, dass es so gekommen ist, wie es gekommen ist?

Alles hat seinen Grund

Wie dem auch sei, es lohnt sich, nicht gleich zu pauschalisieren, sondern immer auch Ursachenforschung zu betreiben. Denn alles hat seinen Grund und auch seinen Sinn. Dass so viele Menschen die AfD gewählt haben, bedeutet nicht gleich, dass Deutschland nach rechts gekippt ist. Und die meisten AfD-Wähler sind keine Radikalen. Es sind überwiegend Menschen, die von den leeren Versprechungen der etablierten Parteien enttäuscht sind.

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Witzigerweise erinnert mich die jetzige Situation an den erstmaligen Einzug der Grünen in den Bundestag. Damals, im März 1983. Im Fernsehen sah ich (damals 13 stolze Jahre alt) junge Typen in Turnschuhen, Strickjacken, Pullovern, unter ihnen den linksradikalen und militanten Steinewerfer Joschka Fischer. Der Auftakt im Bundestag war turbulent und die Sitzungen gewannen an Lautstärke und Würze. Helmut Kohl gab der Partei keine zwei Jahre. Doch die Zeit war reif. Atomenergie, Kalter Krieg und die Stationierung von Pershing II-Raketen gegen den Willen eines Großteils der Bevölkerung trugen dazu bei.

Angst oder Liebe?

Warum schreibe ich das ausgerechnet hier auf diesem Cayce-Blog? Weil mich die Polarisierung beschäftigt. Weil ich immer wieder überrascht bin, wie viel Bedeutung die Mehrheit der Menschen solchen Dingen zumisst. Weil ich beobachte, wie die Angst nur allzu oft die Sinne verwirrt und das logische Denken beeinträchtigt.

Bei Edgar Cayce lese ich:

Angst ist die stärkste zerstörerische Kraft, die auf die Intelligenz des Menschen wirkt. (101-1)

Und mal ganz ehrlich, welche Bedeutung hat eine solche Wahl denn tatsächlich für Deine innerliche, spirituelle, seelische, geistige Weiterentwicklung – sprich, für das, worauf es wirklich ankommt?

Letztlich ist alles, wovor man Angst haben könnte, äußerlich. Und wenn Du jetzt wirklich Angst hast vor dem, was die Zukunft bringen könnte, dann schau Dir diese Angst genau an. Meist ist sie sehr lebhaftes Kopfkino, das (fast) automatisch abläuft, gesteuert durch dein Unterbewusstsein. Doch wenn Du Dir Dein Kopfkino nicht ganz bewusst anschaust, beeinträchtigt es vielleicht tatsächlich Deine Weiterentwicklung.

Klingt das schräg? Ich finde nicht. Wir selbst sind unsere größten Verhinderer. 95 Prozent von dem, was wir befürchten, tritt nie ein. Und wir haben immer – ja, immer – die Wahl zwischen Angst und Liebe. Letztlich gibt es nur diese beiden Motive, aus denen heraus ein Mensch handelt. Was wählst Du?

Mein Aufruf:

Lass Dir nicht bange machen. Edgar Cayce, der die Bibel so sehr liebte, hat auch in seinen Readings oft Zitate daraus erwähnt. So in Reading 136-18, wo er sich auf den ersten Johannesbrief, Kapitel 4, Vers 18 bezieht:

Vollkommene Liebe treibt die Angst aus. Wo Angst eintritt, liegt Sünde vor der Tür.

Und er hat auch gesagt:

Bleibe dem Licht zugewendet und die Schatten werden keine Angst bringen. Denn Angst ist der Beginn von allem Verderben. (2056-2)

Angst wird vom Vertrauen und Glauben an Gott und an sich selbst ausgetrieben. (2276-1)

Erinnerst Du Dich an meine Novene „Sehnsucht nach Leben“? Und an die Aussage von Josef Kentenich, man solle gegen den Strom schwimmen?

Eine höhere Macht

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1941 wurde der Priester Josef Kentenich von den Nazis gefangengenommen und in das Konzentrationslager Dachau bei München gebracht. Dachau – das hieß mit dem Tod rechnen. Doch Josefs Vertrauen zu Gott war grenzenlos. Auf die Frage eines Mithäftlings, ob man je aus dem Schlamassel herauskäme, antwortete er:

Das ist doch gar nicht die Frage. Die eigentliche Frage ist, ob wir hier den Willen Gottes tun oder nicht!

Josef Kentenich vertraute ganz auf Gott – und erhielt immer wieder Hilfe, oft von ganz unvermuteter Seite. Er appellierte stets an seine Mitmenschen:

Sie müssen sich immer bewusst sein, dass eine höhere Macht über Sie wacht, Sie trägt und hält.

Er wusste, wovon er sprach. Repressalien, Strafen, Verleumdungen – nichts erschütterte sein Vertrauen in Gott.

Auch Edgar Cayces Glauben und Vertrauen wurde immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Zahllose Rückschläge musste er hinnehmen. Doch auch er wusste, dass materielle Dinge und Umstände nur zeitweilig, vergänglich sind.

Reine Liebe

Deshalb: Schau nicht darauf, was die anderen machen. Schau auf Gott, der reine und vollkommene Liebe ist. Du, ja genau Du, bist Teil dieser Liebe! Du kannst diese Liebe praktizieren, jetzt, hier, sofort.

Welt-Veränderung ist möglich. Sie liegt im Jetzt und in meiner nächsten Umgebung, nicht irgendwo auf dem Globus insgesamt. Die Zukunft gehört denen, die mit Gott zusammenarbeiten. (Novene Sehnsucht nach Leben)

©Romolo Tavani – Fotolia.com

Liebe lässt dem Hass keinen Raum und erkennt nichts Böses an, sondern sieht, wie alle Dinge für das Gute zusammenwirken. Die Macht der Liebe ist grenzenlos.
(Suche nach Gott, Buch 1)

Sei Dir gewiss: Ganz gleich, was kommt

Die Liebe wird siegen!

Herzlichst,
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Gedanken zur Wahl“

  1. Sehr schön geschrieben, liebe Stefanie. So spricht auch Jahn Kassl davon, dass wir den Altag bewältigen müssen. Weiterer Inhalt: Reinigung der Chakren. Initiationen und Gurus. Göttliches ist nie kompliziert, es ist immer einfach. Botschaft zur Wahl ca 1.10 – eine entfesselte politische Elite – Was ist Transformation? [leicht moderiert von Stefanie]
    Liebe Grüsse
    Ursula

    1. Liebe Ursula,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja, Göttliches ist nicht kompliziert. Nicht traurig sein, dass ich den Link gelöscht habe – wer möchte, kann sich ja anhand der anderen Angaben weiter informieren.
      Herzlichen Gruß von
      Stefanie

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