Raus aus der Komfortzone

Jetzt ist schon wieder mehr als eine Woche vergangen – seit meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse, meine ich. Puh, der war lehrreich und ergiebig zugleich! Lehrreich, weil ich meine Komfortzone gleich mehrfach verlassen habe; ergiebig, weil ich anregende Gespräche mit dem Leiter meines Auslieferungsverlags hatte und wir so einiges in die Wege geleitet haben.

Was mache ich eigentlich hier?

Da war ich also nun auf der Frankfurter Buchmesse und wünschte mich sehnlichst zurück nach Hause. In Dortmund herrschte strahlender Sonnenschein, in Frankfurt war es bis Mittag neblig und frisch. Und dann waren da die Stimmen in mir, die mir vernehmlich zuflüsterten: „Halt dich zurück, die Leute wollen nichts aufgedrängt bekommen, was sollen die von dir denken, was ist, wenn die dich blöd finden, Werbung ist anstößig, das schaffst du nie …“ und das alles auf einer Messe, auf der Werbung Trumpf ist und man an jeder Ecke Flyer und Werbegeschenke in die Hand gedrückt bekommt.

Und genau dafür war ich ja hergekommen, nicht wahr? Nachdem ich also eine Weile ziellos durch die Hallen geschlendert und mindestens dreimal um den Stand von livro (mit dem ausgestellten Buch „Wie unser Leben funktioniert“) herumgeschlichen war, nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und bat einen Standmitarbeiter, einige Fotos mit mir und diesem wunderbaren Buch zu machen. Tja, und was soll ich sagen? Er war sofort dazu bereit und wir hatten hinterher noch ein interessantes Gespräch.


Eine echte Herausforderung

Nicht so leicht war es, mich an die Türen zu stellen und Flyer zu verteilen – mich den vielen unbeteiligten, abweisenden, ausweichenden Gesichtern zu stellen, war eine echte Herausforderung. Zum Glück gab es auch die anderen, lächelnden, freundlichen, offenen, die mir den Mut gaben, weiterzumachen, bis auch der letzte Flyer weg war.

Mehrmals habe ich mich gefragt, wieso ich nicht einfach nach Hause fahre und Buch Buch sein lasse. Aber das wäre einer Niederlage gleichgekommen. Nicht einer Niederlage gegenüber anderen, nein, eine Niederlage mir selbst, meiner Berufung, meinem Ideal gegenüber. Und sowas kommt ja gar nicht in die Tüte!

Auftrieb

Da war sie dann, die Entschlossenheit, die mir die Kraft zum Weitermachen gab. Und das wurde belohnt, denn als ich an den Stand meines Auslieferungsverlags kam, wurde ich vom Verlagsleiter und seinem ganzen Team mit großer Herzlichkeit empfangen. Im einstündigen Gespräch diskutierten wir auch über die zukünftigen Bücher im jungen Cayce-Verlag und die Neuauflage einiger bereits vergriffener Werke. Die bereitwillige Unterstützung, die neuen Ideen, die für mich ungeahnten Möglichkeiten waren höchst willkommen und gaben mir Auftrieb.

Wie war das noch? „Beziehungen sind nur schlecht, wenn man keine hat …“ Schon vor langer Zeit war mir klargeworden, dass das stimmt. Noch wichtiger ist aber, auf die göttliche innere Stimme zu hören, die uns niemals falsch anleitet. Manchmal führt sie uns seltsame Wege und leider nur allzu oft wird sie vom Verstand übertönt und wir fangen an zu zweifeln.

Ich bin froh, dass ich auf meine göttliche Stimme gehört habe und nach Frankfurt gefahren bin, auch wenn ich dadurch einen wunderschönen, warmen Spätsommertag in Dortmund verpasst habe. Denn mein Ziel ist es, das Cayce-Werk hier in Deutschland bekannter zu machen – und zwar auf gesunde Weise, sodass auch ich mich ganz dadurch verwirklichen kann.

Jene, die sich wünschen, individuelle Ziele zu erreichen, werden von jenen Quellen angezogen, von denen Hilfe oder stimulierende Einflüsse zu erwarten sind. Edgar Cayce in Reading 2410-1

Dieser Satz hat sich wieder mal als wahr erwiesen. Und wenn ich auf das Jahr zurückblicke, so sehe ich, dass es mir in vielerlei Hinsicht den Weg gezeigt hat. Ich hatte viele Aha-Erlebnisse. Klar, es fällt mir immer noch schwer, meine vielen Stärken zu leben (oft sehe ich nur meine vielen Schwächen). Aber wir alle wachsen an unseren Aufgaben und lernen daraus.

Was es Neues gibt

Und die nächste große Aufgabe steht schon an: Ich bin zu einem zweiten Interview über das Cayce-Werk bei Welt-im-Wandel.tv eingeladen worden! Diesmal spreche ich am 12. November in Leipzig mit Wulfing von Rohr über das berühmt-berüchtigte „Schwarze Buch“ und plane, nebenbei die Werbetrommel noch ein wenig mehr zu rühren. Das Video wird dann wahrscheinlich im nächsten Jahr zu sehen sein. Drück mal die Daumen!

Aber erstmal darfst Du Dich auf eine von mir gesprochene Leseprobe des Buches „Wie unser Leben funktioniert“ im Cayce-TV freuen. Ich bin gerade dabei, das Video zu bearbeiten. Wenn es online ist, sage ich Dir Bescheid.

Und so geht es munter weiter nach oben – auf die nächste Stufe …

Danke, dass Du mit dabei bist!

Es grüßt Dich herzlich
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Raus aus der Komfortzone“

  1. Ich freue mich, dass dein Aufenthalt auf der Buchmesse so gesegnet war!
    Danke, dass du uns an deinem Leben teilhaben lässt.
    Alles Gute für dich!
    Kerstin

    1. Auch Dir alles Gute liebe Kerstin und viel Freude mit dem Buch! Ja, ich denke immer, vielleicht kann ich auch anderen helfen, wenn ich darüber schreibe, wie es mir ergeht und wie ich damit umgehe. Ich glaube, es gibt viele, die sich so wie ich mehr Schneid wünschen …
      Lieben Gruß von
      Stefanie!

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