November – Monat der Stille

Die Winterzeit hat uns wieder, die Tage werden merklich kürzer, die Bäume lassen immer mehr Blätter fallen, und wenn ich morgens die Fenster öffne und nach draußen schnuppere, meine ich, den bald eintreffenden Winter zu riechen. Jetzt, im November, wird mir der Kreislauf des ewigen Vergehens und Werdens besonders bewusst.

Leben ist ewig

Stefanie Piel

Seit undenklichen Zeiten wird zum Herbstende auch unserer Ahnen und der in den vergangenen zwölf Monaten gestorbenen Verwandten und Freunde gedacht. Ein Trauerschleier scheint diesen Monat zu umwehen.
Und viele Menschen machen sich Gedanken über den eigenen Tod, das Jenseits und was uns wohl dort erwartet.

Mir persönlich geben zwei ganz bestimmte Aussagen aus Edgars Readings immer wieder Halt und Kraft:

Es gibt keinen Tod, nur den Übergang von der physischen auf die spirituelle Ebene. Und so wie die Geburt in die physische Welt als Beginn eines neuen Lebens bezeichnet wird, so ist der Tod in der physischen Welt wie eine Geburt in der spirituellen Welt. (Reading 136-33)

Leben ist ewig. Es ist in Gott, und wenn man durch Gottes andere Tür [den physischen Tod] geht, ändert sich nur die Sichtweise. (Reading 1246-2)

Teil der göttlichen Schöpfung

Inspiriert von den Readings habe ich einmal in einem Artikel über die Seele auf dem Online-Portal Viabilia geschrieben:

Die Seele als Teil der schöpferischen Kraft ist ewig. Sie existiert. Was wir als Tod erleben, ist bei der Erfüllung unserer Seelenaufgabe nur ein Übergang zum nächsten Schritt.

Und so ist dieser Monat für mich auch mit einem kleinen Glücksgefühl verbunden, über das ich gern nachsinne. Das geht dann in etwa so:

©Stefanie Bernecker-Pixelio.de

Ich bin ein Teil der göttlichen Schöpfung, ein Teil des Ganzen. Mein Körper ist ein wunderbares Hilfsmittel für diese materielle Ebene. Und wenn die Seele beschließt, dass es Zeit ist, diese Ebene zu verlassen (und es ist immer die Seele, die es beschließt), dann kann ich diesen Körper ohne Bedauern hinter mir lassen und Neues auf einer anderen Ebene erleben. Es ändert sich nur meine Sichtweise. Das hat etwas ungemein Befreiendes.

Loslassen und annehmen

Stefanie Piel

Für mich ist der November aber auch ein Monat der Stille. Ich habe mir vorgenommen, in diesem Monat noch mehr zu meditieren und zu beten. Nicht nur über das Abschiednehmen; auch über das Willkommenheißen. So wie die Bäume ihre Blätter abwerfen, so möchte ich alte Überzeugungen, alte Gedanken, alte Sichtweisen loslassen. In mich hineinlauschen. Wer bin ich – hier auf dieser Ebene – und was will ich hier – auf dieser Ebene – erreichen? So kann ich mich bereitmachen für Neues, das in mein Leben will. Das ist der Kreislauf. Wie in der Natur. Und ich spüre, dass ich bereit bin.

Ich wünsche Dir einen inspirierten und inspirierenden Monat der Stille!

Herzlichst
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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