Advent mal anders

Kaum zu glauben, wir sind schon im Advent! Da geht’s ja jetzt wohl aus der Novemberstille in den „Vorweihnachtsstress“. Weihnachtsessen werden abgehalten, Weihnachtslieder geträllert, Weihnachtsgeschenke gekauft, ja, sogar Weihnachtskonzerte finden schon statt. Äh … wir sind aber noch im Advent, oder?

Gott die Tür öffnen

Du merkst schon, ich stehe dem ganzen Rummel sehr kritisch gegenüber. Nicht, dass ich ihn ablehne, nein gar nicht! Doch ich finde, dass viele Menschen die wahre Bedeutung des Advents nur allzu leicht vergessen.

Denn gerade weil der Advent natürlich eine Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten ist, so ist er doch vor allem eine Zeit der Einkehr, des Innehaltens, der Innenschau. Wir bereiten uns darauf vor, ganz bewusst GOTT die Tür zu unserem Leben zu öffnen! Gott ist immer ein Teil von uns – klar. Aber mal im Ernst, wie oft machen wir uns das in unserem Alltag bewusst? Der Advent ist eine supergute Zeit, da mal hinterzublicken. Ganz gemütlich, in eine Decke gekuschelt, mit Kerzen und was Heißem in der großen Lieblingstasse.

Und wenn Du da so hingekuschelt bist, häng einfach mal Deinen Gedanken nach. Und beobachte diese Gedanken. Ja, das geht! Frag mich nicht, WER da beobachtet, während Du gleichzeitig denkst – ich weiß es nicht.

Ganz schön viel Negatives …

Wenn Du dann so beobachtest, stellst Du vielleicht fest, dass Du ganz schön viele negative Gedanken denkst. Sorgenvolle, ärgerliche, wütende, ängstliche Gedanken. Vielleicht erschreckst Du Dich dann. Aber glaub mir, das geht uns fast allen so. Die Gefahr lauert darin, dass unsere Gedanken unsere Handlungen beeinflussen. Und darin, dass sie, wie Edgar Cayce einst sagte, „aufgezeichnet“ werden. Kein Gedanke geht je verloren, jeder geht in das große Schwingungsfeld des unendlichen Universums ein. Und Gedanken sind unendlich mächtig.

Gedanken sind Dinge und können in ihrer Wirkung Wunder oder Verbrechen sein. (Reading 105-2)

Wie wahr, lieber Edgar, wie wahr! Können wir den Prozess umkehren? Ich glaube nicht. Aber wir können jetzt, hier, an dieser Stelle, neu beginnen. Hast Du Lust auf ein spannendes Experiment? Auf einen Adventskalender der ganz besonderen Art? Willst Du Deine Gedankenwelt mal ein bisschen herausfordern?

Der besondere Adventskalender

  1. Als erstes brauchst Du ein Notizheft mit 24 leeren Blättern. Oder 24 schöne Postkarten mit leerer Rückseite. Es gibt im Buchhandel auch „Glückstagebücher“. Nimm, was für Dich stimmig ist, was Dich ein bisschen aus dem Alltag rausholt, wenn Du es in die Hand nimmst, was Dir Freude macht, wenn Du es betrachtest.
  2. Als zweites brauchst Du jeden Abend ein paar stille Minuten für Dich allein. Vielleicht im Kerzenlicht … Und in diesen Minuten schaust Du Dir deinen Tag an und schreibst einen guten, schönen, positiven, liebenden, wohlwollenden, frohen Gedanken auf, der Dir im Laufe des Tages gekommen ist (wenn Dir mehr so tolle Gedanken einfallen, kannst Du natürlich auch mehr reinschreiben!). Eine Seite steht für einen Tag.
Foto: Stefanie Piel

Wenn Du dann während der Weihnachtstage oder danach ein wenig Ruhe hast, zündest Du eine Kerze an, machst es Dir gemütlich und schaust Dir Seite für Seite alle Deine schönen Gedanken an, die Du in den letzten Wochen gedacht hast. Und vielleicht siehst Du im Rückblick auch all das Gute, das sie bewirkt haben. Vielleicht fällt Dir sogar ein Unterschied zur sonstigen Zeit auf? Oft bekommen wir gar nicht sofort mit, was unsere guten Gedanken bewirken. Deshalb unterschätzen wir sie gern.

Ich glaube, damit machst Du Dir selbst und auch Deinen Mitmenschen ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Vielleicht merken sie es nicht bewusst, aber die positive Schwingung überträgt sich.

Jeder Gedanke ist ein Samen.

Und er bringt Frucht. Deshalb ist es so wichtig, gute Samen zu säen!  (Wie das geht, kannst Du unter anderem im Buch der Lebensgesetze nachlesen). Und jeder Gedanke ist eine Schwingung, die Resonanz erzeugt. Was Edgar in einem Reading sagt, zeigt, wie wichtig gute Gedanken sind, und ich bin immer ganz beeindruckt, wenn ich es lese:

Wie von alters her gesagt wurde, so können die Gebete von zehn eine Stadt retten; die Gebete von fünfundzwanzig können eine Nation erlösen – wie die Gebete und Aktivitäten von EINEM es können! (1598-2)

Selbst Wissenschaftler haben in Studien herausgefunden, dass sich gute Gedanken, Gebet und Meditation nicht nur positiv auf unsere eigene Gehirntätigkeit auswirken, sondern auch andere Menschen und sogar unsere Umwelt zum Guten beeinflussen. Was sind wir Menschen doch für Schöpfer, wahrhaftig, ein Teil Gottes!

Ich wünsche Dir viel Freude mit diesem besonderen Adventskalender und fände es toll, von Dir zu hören, wie es Dir damit so ergangen ist.

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Von Herzen wünsche ich Dir einen gesegneten
ersten Adventssonntag
Deine Stefanie

 

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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