Japans Cayce-Film

Ich gestehe es: Manchmal werde ich mir so richtig bewusst, was es heißt, Teil einer weltweiten Familie zu sein. Und nein, in diesem Fall meine ich nicht die Menschenfamilie, sondern die Gemeinschaft der Cayce-Freunde, die auf der ganzen Welt zu finden sind. In 65 Ländern gibt es Vertretungen der Cayce-Gesellschaft A.R.E., und einige davon sind unglaublich aktiv, wenn es darum geht, das Cayce-Werk in ihrem Land bekannter zu machen.

Freude zum zweiten Advent

geralt, CCO Creative Commons, Pixabay

Das Cayce-Werk in Japan

Wie ich gerade jetzt darauf komme? Weil mir letzte Woche eine Neuigkeit zugetragen wurde, über die ich mich so unendlich gefreut habe, obwohl sie mich gar nicht direkt betrifft. Aber ich fühle mich verbunden. Verbunden mit Menschen, von denen ich nur einen einzigen persönlich kenne, und das auch nur flüchtig: Shigeru Mitsuda, den Vertreter der A.R.E in Japan.

Seit 1991 bestehen Kontakte zwischen den japanischen Edgar-Cayce-Freunden und der A.R.E. Aus dieser Verbindung entstand das Edgar Cayce Center Japan (ECCJ). 700 Mitglieder hat das Center allein in Tokio! Regelmäßig finden Seminare und Workshops  dort statt. Shigeru Mitsuda, dem Präsidenten des ECCJ, halfen Edgars Aussagen, aus einer tiefen Krise herauszufinden. Viele Cayce-Bücher wurden von ihm schon ins Japanische übersetzt und 30% aller Readings sind inzwischen auf Japanisch zu lesen!

Der Film „The Readings“

Und jetzt – Trommelwirbel – hat ein visionärer japanischer Regisseur, in Zusammenarbeit mit dem ECCJ, einen Film über Edgar Cayce und die Bedeutung seines Werks für die Menschheit gedreht. Der Film heißt „The Readings“ und hatte am 27. November in Japan Premiere. In den USA wird er mit englischen Untertiteln im März 2018 uraufgeführt und ich hoffe sehr, dass der Film mit Untertiteln danach auch auf YouTube zu sehen sein wird.

Zum Film:

„Wir befinden uns in einem entscheidenden Augenblick in der menschlichen Entwicklung und es ist äußerst wichtig, dass wir uns jetzt entscheiden, gute Samen zu säen, damit in der Zukunft schöne Blumen blühen.“

Der Regisseur, Tetsu Shiratori, sagt zu seiner Motivation:

„Terrorismus, Kriminalität, Konflikte und Kriege zwischen Menschen und Nationen …
Wenn wir uns in der Welt, in der wir leben, umschauen, so sehen wir zahlreiche Verbrechen und Konflikte, welche die Trostlosigkeit widerspiegelt, die im Verstand vieler Menschen herrscht. Darüber hinaus nehmen heutzutage so viele Krankheiten immer mehr zu, dass inzwischen Naturgewalten als erste Todesursache von den Krankheiten abgelöst werden.

In Edgar Cayces Readings wird darauf hingewiesen, dass Krankheiten dadurch enstehen, wie wir leben und was wir in unserem Leben tun. Außerdem ist die Ursache für die Verbrechen und Konflikte, die wir erleben, eine Anhäufung von Karma in unserem Unterbewusstsein.

Durch Cayces Readings lernen wir zu verstehen, dass unser Leben die Ausweitung  eines stets gleichbleibenden Geistes ist. Wir existieren nicht nur ein einziges Erdenleben lang, sondern sind die Existenz eines unvergänglichen Geistes in diesem riesigen universellen Bewusstsein.

„Du erntest, was du säst“, heißt es. Was wir anderen Menschen, Geschöpfen und der Erde tun, kommt wieder zu uns zurück und beeinträchtigt unseren Körper später durch Störungen. Wenn wir dieses System wirklich annehmen und verstehen, dann können wir leben, ohne negative Faktoren zu hinterlassen. All unser Verhalten (Karma) wird früher oder später durch unser unterbewusstes Gedächtnis auf uns zurückfallen.
Bevor wir dann irgendeine Form der Negativität zum Ausdruck bringen, werden wir auf ganz natürliche Weise gewahr, dass ein Leben in Liebe, Dankbarkeit und Segnungen weitaus wichtiger ist.

Die Menschheit ist an einem Punkt angelangt, an dem sie zur nächsten Stufe aufsteigt. Es liegt an jedem einzelnen von uns zu erkennen, dass wir sämtliches Karma überwinden können und uns weiterentwickeln müssen. Dieser Film, The Readings, wird jedem, der ihn sieht, mahnen, sich bewusst zu sein, wie er in der nächsten Generation leben sollte. Der Film kann zum Fortschritt der ganzen Menschheit, aller Geschöpfe auf der Erde, beitragen und ein besseres Leben für alle ermöglichen.“

Einen kleinen Vorgeschmack gibt der Trailer auf Englisch.

Es geht um alles!

Ich bin zutiefst inspiriert und gerührt von dieser Hingabe. Habe ich schon erwähnt, wie verbunden ich mich fühle und wie mich dieser Erfolg freut? Dass dieser Film gerade in Japan entstand, das so sehr unter Atomkatastrophen gelitten hat, ist bedeutsam. Doch auf der ganzen Welt bemühen sich Menschen wie Shigeru Mitsuda und Tetsu Shiratori, Edgar Cayces Werk noch bekannter zu machen. Denn sie haben erkannt:

Es geht nicht um Prophezeiungen, um Tageshoroskope, um Kontakt mit Verstorbenen oder ähnlichen „Kleinkram“. Es geht um alles! Es geht um unsere Verbindung zu unserem Schöpfer, um die Entdeckung des göttlichen Anteils in uns, darum, uns selbst und unsere Mitmenschen wertzuschätzen, darum, vom Karma in die Gnade zu kommen! Und auf diesen Gebieten sind Edgar Cayces Hilfestellungen unerreicht und von kaum zu ermessendem Wert. Es wird höchste Zeit, sie aus der Ecke der falsch verstandenen Esoterik und des Okkultismus herauszuholen und an den rechten Platz zu stellen. Wer Edgar Cayce auf „Polverschiebung“ und „die Erde wird aufbrechen“ reduziert, hat rein gar nichts verstanden.

Mir hat diese Nachricht Auftrieb und Mut gegeben. Mit Beharrlichkeit und Ausdauer erreiche auch ich viele Dinge. Für den Advent lautet meine Parole:

Lass dein Licht so leuchten, dass andere, die dein Licht, dein Leben sehen, Hoffnung schöpfen. Sei geduldig, sei ausdauernd, sei beharrlich in dem, was du tust, mit dem, was du sagst. (Reading 272-9)

Von Herzen wünsche ich Dir einen frohen zweiten Advent! <3
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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