Das Göttliche in Dir

Manchmal bekomme ich zu hören, Edgar Cayce sei doch passé, out, inzwischen gäb’s so viel Besseres und so viele große spirituelle Lehrer. Dann antworte ich: Nenn mir doch einen heutigen spirituellen Lehrer, der Ernährung mit Spiritualität, Meditation mit Astrologie, Traumdeutung mit Gebet, außersinnliche Wahrnehmung mit Reinkarnation und Astrologie mit Gesundheit verbindet; das alles und noch viel mehr in einem ganzheitlichen, alles miteinander verbindenden Komplettpaket.

Bisher konnte mir noch niemand einen solchen Lehrer nennen. Jede der heutigen „Größen“ behandelt immer nur einen Teilaspekt. Und was viele nicht wissen: Oft haben sich solche Lehrer Inspirationen aus Edgar Cayces Botschaften geholt.

Aktueller als je zuvor

Für mich steht fest: Edgar Cayce und seine Botschaften an uns sind heute aktueller als je zuvor, denn noch nie hatten wir so viele Möglichkeiten, hoch aufzusteigen oder tief zu fallen. Noch nie hatten so viele Menschen ein so unendlich starkes und offensichtliches Bedürfnis nach Erfüllung. Und noch nie waren sie so sehr in Gefahr, dubiosen Okkultisten in die Hände zu geraten, von denen es heutzutage, vor allem im Internet, nur so wimmelt.

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Wie viele Menschen laufen heutzutage fraglichen „Lichtgestalten“ hinterher, die sich letztlich doch als trügerisch entpuppen, die Suchenden in Abhängigkeiten bringen und das Bedürfnis nach Glück und Frieden nicht erfüllen können!

Luzifer, der Lichtträger, der sich selbst erhöhte und durch Hochmut fiel, zeigt sich den Menschen in vielerlei blendenden, verführerischen Formen.

Klare Aussagen

In einer Zeit, in der Wahrsager, selbsternannte Medien, Channels jeglicher Couleur, Kartenleger, Liebeszauberer, fragwürdige Astrologen, falsche Propheten und viele weitere Okkultisten unter einer falsch verstandenen „Spiritualität“ Menschen verwirren und verführen, brauchen wir klare, einfache, ganzheitliche Aussagen.

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Aussagen, die uns nicht nur helfen, wieder zu unserem wahren Selbst zu finden, sondern uns auch einen Weg zeigen, uns wieder mit unserem Schöpfer zu verbinden – jenseits von Ritualen, Vorschriften, Ver- oder Geboten. Aussagen, die uns klarmachen, dass auch unser Körper und unser Selbst unendlich wichtig sind, damit wir unsere einzigartige Lebensaufgabe im Dienst am Mitmenschen vollkommen erfüllen können. Aussagen, die uns zeigen, wir wir vom Gesetz des Karmas wahrhaftig in die Gnade kommen können.

Kurz: Bei Edgar liegt die Betonung auf der „Ganzheitlichkeit“! Und obwohl alle Welt davon redet, habe ich wahre Ganzheitlichkeit (= Einbeziehung von Körper, Seele, Geist zu gleichen Teilen) bisher nur in den Botschaften von Edgar Cayce gefunden. Denn wahre Ganzheitlichkeit beruht auf wahrer Spiritualität. Was ist wahre Spiritualität?

„’Du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen, deinem Verstand und deiner Seele, und deinen Nächsten wie dich selbst.’ Dies ist das ganze Gesetz und der Rest ist nur eine Erklärung desselben.“ (Reading 3340-1)

Wahre Spiritualität

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Das ist wahre Spiritualität, denn die basiert auf Liebe. Und sie bezieht alles ein: Körper, Seele, Geist. Wenn wir uns bemühen, sie in unseren Alltag zu integrieren, uns auf sie einzulassen, dann sind wir auf einem guten Weg. Tatsächlich ergibt sich dann vieles von selbst. Zugegeben, es ist manchmal ein steiniger Weg. Er erfordert mutige Schritte. Manchmal fallen wir hin und es ist dann schwer, wieder aufzustehen.

Doch Deine Liebe zu Gott wird Dir helfen. Mehr noch wird Gottes unendliche Liebe Dir helfen. Denn Du bist ein Teil von Ihm. ER ist ein Teil von Dir. Du bist Sein Kind. Gott hält jedem von uns immer wieder die Hand hin. Du brauchst sie nur zu ergreifen.

Wer in der Liebe bleibt …

Erinnerst Du Dich, dass ich vor Monaten in einem Artikel über eine Schlüsselerkenntnis geschrieben hatte? Ich hatte sie im März in der Dormitio-Basilika auf Berg Zion in Jerusalem. Nach einem aufreibenden Erlebnis hatte ich mich in die Kirche geflüchtet, um Ruhe zu finden. Ich fand sie – und mehr. Nichts geht so tief wie stille Betrachtung. Ich verband mich mit dem Göttlichen. Und aus der Stille heraus formten sich die Worte:

„Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm.“ (1. Joh. 4,16)

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Und wie ein warmes Licht, das immer heller wird, ging mir auf, was dieses so oft missgedeutete Wort „Liebe“ wirklich und wahrhaftig bedeutet. Reine Liebe ist wahrhaft grenzenlos. Ich wünschte, ich könnte in Worte fassen, was ich da erfahren habe. Doch diese Erkenntnis ist so groß, dass sie sich eher als Spüren, Fühlen, Gewissheit äußert.

Wo ist der Himmel auf Erden?

Was ich ganz gewiss sagen kann: „Liebe“ bedeutet vor Allem, dass wir unseren göttlichen Ursprung erkennen. Und uns dann in wirklich Allem, was wir tun, davon leiten lassen. Edgar sagte so treffend:

„Wo hat Gott verheißen, dir zu begegnen? Im Tempel! Wo ist dieser Tempel? In deinem Inneren! Wo ist der Himmel auf Erden? In deinem Inneren! Begegne deinem Heiland dort.“ Reading 2072-14

Das ist der Ausgangspunkt. Auf Berg Zion begegnete ich meinem Heiland und erlebte tatsächlich den Himmel auf Erden.

Nur in uns selbst finden wir Gott. Und nur durch Gott finden wir zu unserem wahren Selbst. Und je mehr wir uns mit dieser Liebe zurückverbinden – immer wieder, immer mehr, immer tiefer – desto mehr tritt das Ego, das viele von uns für so schlecht halten und so verzweifelt dringend loswerden wollen, in den Hintergrund. Und schließlich wird es von der Liebe ganz transformiert.

Beziehung zu Gott

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Wir müssen nicht an unserem Ego (= von Gott getrennt sein) arbeiten, sondern wir müssen in die Liebe = Gott kommen! Und das können wir nur, wenn wir uns immer wieder und immer mehr die Zeit nehmen, still zu werden, in uns hineinzulauschen, mit Gott zu sprechen. In dem Buch der Universellen Lebensgesetze schreibt Bruce McArthur,

 

dass die Beziehung zu Gott so persönlich sein kann, wie die jeweilige Person es wünscht; dass Gott jedem von uns zugänglich ist und dass wir direkt mit diesem Geist bzw. dieser Gegenwart kommunizieren können, wenn wir das wollen.

Wollen wir jetzt, so kurz vor Weihnachten, mal versuchen, uns mehr Zeit für Meditation und Gebet zu nehmen? Wollen wir mal versuchen, in uns hineinzuspüren und das Göttliche in uns zu erfühlen? Damit wir dann, wenn Weihnachten wieder einmal gekommen ist, tatsächlich die wahre Weihnachtsfreude in uns spüren können?

„Möge jeder von euch fühlen, dass der Frieden in euch, der durch die Meditation … kommt, euer Leben, euren Umgang mit euren Mitmenschen immer mehr in Einklang mit dem Geist der Weihnacht bringt!“ Reading 262-116

Das wünsche ich Dir herzlich
zu diesem dritten Adventssonntag! <3
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.