Bist Du ein Empath?

Spannende Frage, findest Du nicht? Vielleicht ein wenig beängstigend. Womöglich willst Du es gar nicht wissen. Dann lies jetzt lieber nicht weiter. Denn heute habe ich im amerikanischen Edgar-Cayce-Blog einen interessanten Artikel entdeckt, in dem 20 Fragen gestellt werden, mit denen Du herausfinden kannst, ob Du ein Empath/eine Empathin bist oder nicht. Empathen sind Menschen, die Gefühle und Stimmungen anderer Menschen extrem stark mitempfinden. Wir alle sind bis zu einem gewissen Grad dazu fähig, die einen mehr, die anderen weniger. Doch bei Empathen scheint diese Gabe besonders stark ausgeprägt zu sein.

Ich danke Dr. Judith Orloff, dass ich diesen Artikel übersetzen durfte! Das Original findest Du im amerikanischen Cayce-Blog.

Auszug aus Dr. Judith Orloffs Buch „The Empath’s Survival Guide: Life Strategies for Sensitive People“

Bist Du ein Empath?

Wenn Du das herausfinden möchtest, dann beantworte die folgenden 20 Fragen. Antworte auf jede Frage mit „meistens ja“ oder „meistens nein“.

Selbsteinschätzung für Empathen
  1. Wurde/werde ich als „übermäßig empfindsam“, scheu oder introvertiert bezeichnet?
  2. Fühle ich mich häufig überwältigt oder beunruhigt?
  3. Machen mich Streitereien oder Schreierei krank?
  4. Habe ich oft das Gefühl, dass ich „nicht dazugehöre“?
  5. Lasse ich mich von Menschenmassen auslaugen und benötige dann Zeit ganz allein, um mich davon zu erholen?
  6. Werde ich übermäßig von Geräuschen, Gerüchen oder Dauerrednern stimuliert?
  7. Reagiere ich überempfindlich auf Chemikalien oder kann keine kratzigen Kleidungsstücke ertragen?
  8. Bevorzuge ich es, bei Verabredungen mein eigenes Auto zu nehmen, so dass ich früh wieder gehen kann, wenn ich es muss?
  9. Esse ich zu viel, um Stress zu bewältigen?
  10. Habe ich Angst davor, von engen Beziehungen erdrückt zu werden?
  11. Erschrecke ich mich schnell?
  12. Reagiere ich stark auf Koffein oder Medikamente?
  13. Ist meine Schmerzgrenze niedrig?
  14. Neige ich dazu, mich sozial abzugrenzen?
  15. Nehme ich den Stress, die Emotionen und Symptome anderer in mich auf?
  16. Bin ich damit überfordert, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun und bevorzuge es, eins nach dem anderen zu erledigen?
  17. Tanke ich in der Natur wieder auf?
  18. Brauche ich eine lange Zeit, um mich zu erholen, wenn ich mit schwierigen Menschen oder Energievampiren zusammen war?
  19. Fühle ich mich in kleinen Städten oder auf dem Land wohler als in großen Städten?
  20. Bevorzuge ich das Zusammensein mit einzelnen Menschen oder kleinen Gruppen gegenüber großen Zusammenkünften?
Rechne Dein Ergebnis aus:
  • Wenn Du eine bis fünf Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, bist Du zumindest teilweise ein Empath/eine Empathin.
  • Wenn Du auf sechs bis zehn Fragen mit „Ja“ geantwortet hast, so hast Du mäßig starke empathische Neigungen.
  • Wenn Du elf bis fünfzehn Fragen mit „Ja“ beantwortet hast, so hast Du starke empathische Neigungen.
  • Wenn Du auf mehr als fünfzehn Fragen mit „Ja“ geantwortet hast, bist Du ein ausgewachsener Empath/eine ausgewachsene Empathin.

Die Feststellung, ob Du ein Empath/eine Empathin bist, klärt die Frage, welche Bedürfnisse du hast und welche Strategien Du anwenden kannst, um ihnen zu entsprechen. Dies ist sehr wichtig, damit Du Dir eine Komfortzone in Deinem Leben schaffen kannst.


Und? Bist Du ein Empath bzw. eine Empathin? Dann möchtest Du bestimmt eines wissen: Was nun?

Leider endet hier der Artikel im Cayce-Blog. Doch Judith hat nachfolgend einige Tipps für Dich, wie Du für Dich ein Gleichgewicht schaffen kannst:

Wie Du ein Gleichgewicht für Dich finden kannst

Praktiziere diese Strategien, um in Deine Mitte zu kommen:

  • Nimm Dir Zeit für Dich, um den emotionalen Druck abzulassen. Gewöhne Dir an, während des Tage beruhigende Mini-Pausen einzulegen. Geh an die frische Luft oder öffne ein Fenster und atme tief ein und aus. Strecke Dich. Mach kurze Spaziergänge im Büro oder draußen. Diese kurzen Auszeiten reduzieren die übermäßige Stimulation durch die durchgehende Belastung.
  • Praktiziere „Guerilla-Meditation“. Um emotionaler Belastung entgegenzuwirken, handle schnell und meditiere einige Minuten lang. Damit zentrierst Du Deine Energie, so dass Du sie nicht von anderen übernimmst.
  • Definiere und achte Deine empathischen Bedürfnisse. Schütze Deine Empfindsamkeiten. Hier sind drei Tipps:
    a) wenn jemand zu viel von Dir verlangt, sage höflich „Nein“. Du musst das nicht erklären. Wie heißt es so schön: „Nein ist ein vollständiger Satz“.
    b) Wenn dein Komfortlevel bei Verabredungen bei höchstens drei Stunden liegt – selbst wenn Du die Menschen richtig gern hast – nimm dein eigenes Auto oder erstelle Dir einen alternativen Plan, um nach Hause zu kommen.
    c) Wenn Menschenmengen Dich überwältigen, iss vorab eine proteinreiche Mahlzeit (sie erdet dich) und platziere Dich, zum Beispiel im Theater oder auf der Party, weit entfernt vom Zentrum der Ereignisse.

Judith Orloff, MD (Medical Doctor) ist von der New York Times ernannte Bestseller-Autorin des Buches The Empath’s Survival Guide: Life Strategies for Sensitive People, das empfindsamen Menschen hilft, sich in einer oft unempfindsamen Welt wohlzufühlen.  Dr. Orloff ist Psychiaterin, Empathin und Mitglied der psychiatrischen Fakultät der UCLA. Auf ihrer Website findest Du viele weitere Infos auf Englisch.

Von Herzen grüßt Dich
Deine Stefanie

 

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.