Erstens kommt es anders …

… und zweitens als man denkt! Da wollte ich in den nächsten zwei Wochen so richtig schön über Ernährung schreiben und was Edgar Cayce dazu gesagt hat, und nun muss ich doch hier und da ein paar Dinge verschieben. Naja, ich habe eine Buchübersetzung angenommen und die Recherche ist  umfangreicher als gedacht. Und da ich Abgabetermine habe, ist alles im Moment etwas gedrängt.

Gesund und trotzdem lecker

Gestaltung: FontFront

Aber ich darf auch sehr dankbar sein, denn das Ernährungsbuch „Vollwerternährung nach Edgar Cayce“, das meine Schwester Barbara und ich vor mehreren Jahren geschrieben haben, wird (wahrscheinlich im März) neu aufgelegt, und zwar diesmal im Cayce-Verlag, den ich 2015 zur Herausgabe des Buches der Lebensgesetze gegründet habe. Cayce zu Cayce – das passt doch! Das Cover ist übrigens schon fertig und mit dem neuen Verlag versehen. Gefällt es Dir?

In dem Buch sind unglaublich viele Informationen über eine gesunde und (trotzdem ;) ) leckere Ernährung nach dem Konzept aus Edgar Cayces Readings zu finden. Plus reichlich viele Rezepte jeglicher Art und Wochenpläne für Mahlzeiten.

Wir haben es überarbeitet, einige Rezepte angepasst, Tippfehler korrigiert und Adressen/Bezugsadressen usw. aktualisiert. Wenn Du eine Leseprobe möchtest, klick einfach auf diesen Link. Die Leseprobe ist trotz Überarbeitung immer noch aktuell und bietet Dir einen schönen Überblick.

Entscheidende Bedeutung

Letztlich sagt der Titel schon, worauf es bei Cayce (unter anderem) ankommt: Vollwertige Ernährung. Als ich 1998 wegen meiner Neurodermitis die Ernährung umstellte, hatte ich nicht viele Anhaltspunkte, weil sich die meisten Bücher, die damals zum Cayce-Werk auf Deutsch erschienen waren, mit so „irdischen“ Themen nicht beschäftigten. Im Grunde waren es ganz simple Dinge, auf die ich mich konzentrierte und die ich überwiegend dem heute vergriffenen Buch „Das große Edgar-Cayce-Gesundheitsbuch“ von Dr. Harold Reilly entnommen hatte. Und die hatten nicht mal direkt mit Neurodermitis zu tun, sondern es waren – wenn auch ganz entscheidende – Grundlagen. Die Tatsache, dass ich drei Monate, nachdem ich meine Ernährung danach umgestellt hatte, frei von jeglichen Symptomen war, spricht für sich.

Für Cayce hatten drei Dinge bezüglich Ernährung entscheidende Bedeutung:
  1. Überwiegend basische Ernährung, d.h. 80% basische, 20% säurebildende Lebensmittel
  2. Vollwertige Ernährung, die dem Körper alle nötigen Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe liefert
  3. Die richtige Art und Weise, die richtigen Lebensmittel zu sich zu nehmen, inklusive der richtigen Einstellung

Den ersten und zweiten Punkt findet man heutzutage bei vielen Ernährungsberatern, auch wenn es da so einige Unterschiede gibt. Aber der dritte Punkt – der geht ans Denken!

Richtig essen und verdauen

Deshalb möchte ich Dir heute zur Einstimmung ein paar Zitate aus den Readings mit ins Wochenende geben, die für mich (neben der vollwertigen Ernährung) ganz wichtig geworden sind. Denn ich habe in 20 Jahren Anwendung festgestellt, dass Edgar damit zu 100% richtig lag.

Was wir denken und was wir essen, miteinander kombiniert, macht uns zu dem, was wir sind – körperlich und geistig. (Reading 288-38)

Das war für mich damals eine absolute Schlüsselerkenntnis. Eine weitere (und fast noch wichtigere) war diese Aussage:

Niemals sollte man dem Organismus Nahrung zuführen, wenn er unter Belastung steht, wenn man sehr müde, sehr aufgeregt, sehr zornig ist. Und niemals sollte man etwas essen, wogegen man eine Abneigung hat … (Reading 137-30)

Laut Edgar Cayce verwandelt sich Nahrung, und sei sie noch so gesund und vollwertig, im Magen sofort zu Giftstoffen, wenn man Obiges nicht beachtet, und die Mahlzeit wird nicht vollständig verdaut. Viele Menschen mit einem empfindlichen Magen merken es spätestens, wenn sie nach einer solchen Mahlzeit Sodbrennen, Völlegefühl, Magenkrämpfe, Mattigkeit und weitere so unschöne Zustände verspüren.

Und auch das ist in unserer hektischen Zeit unendlich wichtig:

Achte auf die richtige Ernährung. Nimm dir Zeit zum Essen und iss das Richtige. Lass den Verdauungskräften Zeit (zu wirken), damit Geist und Körper nicht in einen Zustand geraten, der den Verdauungsprozess stört. (Reading 243-23)

Wie heißt es so schön? „Nach dem Essen sollst du ruhn, oder tausend Schritte tun.“ Genau das ist damit gemeint, wenn Edgar über den Verdauungsprozess redet. Natürlich ist es im hektischen Alltagsleben oft schwer, dies zu beachten. Als ich noch angestellt war, aß ich immer außerhalb des Büros und machte anschließend einen kurzen Spaziergang durch die Stadt oder die Grünanlagen. Bei Regen setzte ich mich in ein nahegelegenes Studentencafé und las oder schaute den Menschen zu, die draußen vorbeihasteten. Auch in nur einer Stunde Mittagspause kann man so einiges für sich tun!

Na, ich glaube, damit kann man schon mal was anfangen, oder? Vielleicht gleich heute und morgen mal ausprobieren …

Bald kommt mehr – versprochen!

Herzlich grüßt Dich
Stefanie

Advertisements

Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.