Essen – Regional ist Trumpf!

Bist Du auch ein leidenschaftlicher Esser? Möchtest Du Dich umstellen, ohne auf leckeres Essen verzichten zu müssen? Bist Du bereit für neue Gedanken zum Essen? Liegt Dir Deine Gesundheit und die der Umwelt am Herzen? Wenn ja … dann interessiert Dich vielleicht dieser Blog-Artikel.

Mal ganz im Ernst, „gesundes Essen“ hat unter Feinschmeckern immer noch einen schlechten Ruf. Den hat es hauptsächlich dem Fernsehen zu verdanken, denn in vielen Filmen wird vegetarische und vegane Ernährung, aber auch ganz normale Vollwert- und Biokost meist mit schrulligen Leuten im „Naturlook“ verknüpft, die faden „Kaninchenfraß“ essen. Und Frauen, die sich einen Salat bestellen, sind angeblich immer solche, die einen Tick haben, abnehmen oder schlank bleiben zu wollen.

Es hat sich schon viel getan. Es muss sich noch viel mehr tun. Denn gesund ist nicht gleich gesund. Vegetarisch und vegan übrigens auch nicht, denn selbst im veganen Eis sind Unmengen an schädlichem Zucker drin und die vegetarische Pizza ist aus Weißmehl, enthält also reichlich viele leere Kalorien – um nur zwei Beispiele zu nennen. Von den vielen Zusatzstoffen in Lebensmitteln wollen wir mal gar nicht reden. Von chemischen Düngestoffen und Pestiziden auch nicht. Über diese Themen habe ich in einem anderen Artikel so einiges geschrieben.

Außerdem: Spätestens seit wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass auch Bäume einen Herzschlag haben, dass Pflanzen Schmerzen und Trauer empfinden und auf geheimnisvolle Weise miteinander kommunizieren, gilt auch das Argument mit dem leidenden Tier meiner Meinung nach nicht mehr. Denn Achtsamkeit gilt bei Tier und Pflanze gleichermaßen.

Eine neue Herangehensweise

Insgesamt ist eine neue Herangehensweise gefragt! Wir sind nicht nur miteinander, sondern mit der ganzen Schöpfung eins!

Wir könnten zum Beispiel damit beginnen, unserer Ernährung einen spirituellen Aspekt hinzuzufügen. Falls Du Dich jetzt fragst, was um alles in der Welt Essen mit Spiritualität zu tun hat, so lasse ich Edgar Cayce für mich antworten:

„Gott wünscht, dass alle eins mit Ihm sind. Und da alle Dinge von Ihm geschaffen wurden, IST der schöpferische Einfluss in jedem Kraut, Mineral, Gemüse oder jeder einzelnen Aktivität eben jene Kraft, die ihr Gott nennt – und sie SUCHT nach Ausdruck!“ (Reading 294-202)

Bei dieser Aussage fällt mir so viel ein … gerade denke ich darüber nach, dass jede Pflanze und jedes Tier also von Gott beeinflusst sind und eine bestimmte Gabe von Gott bekommen hat. Und diese Gabe stellt dieses Wesen, das wir gar nicht so recht verstehen, zur Verfügung – uns, seiner natürlichen Umgebung, seinen anderen Mitwesen in der Natur .. unglaublich! Und in jedem Land anders und an die Umgebung angepasst – was für ein Wunder wird uns da offenbar!

Scheint es da nicht angemessen, ein wenig bedachtsamer mit dem, was uns zur Verfügung steht, umzugehen? Und – ich wage mal die Frage: Ist der Genuss nicht größer, wenn Du weißt, dass Du Dir und der Umwelt etwas Gutes tust?

(Übrigens: Ich bete immer vor dem Essen und danke Gott für all die leckeren Dinge, die Er geschaffen hat und die ich essen darf …)

Den Anfang wagen

Anfangen könnten wir zum Beispiel damit, dass wir uns bemühen, Obst, Gemüse und Fleisch überwiegend nach der Saison und direkt aus der Region zu kaufen, in der wir uns gerade befinden. Edgar begründet es unter anderem damit, dass der Körper sich auf diese Weise schneller an eine neue Umgebung anpasst. Außerdem bedeuten lange Transportwege einen Abbau an wichtigen Nährstoffen in Obst und Gemüse. Wie schnell diese laut Edgars Readings abnehmen, ist erstaunlich:

„Wie so treffend hervorgehoben wird, dass Kaffee innerhalb von fünfzehn bis zwanzig bzw. fünfundzwanzig Tagen nach dem Rösten seinen Wert verliert, so verlieren Lebensmittel bzw. Gemüse ihren Nährwert nach dem Ernten – in der gleichen Anzahl von Stunden wie Kaffee in Tagen.“ (Reading 340-31)

(Einen interessanten Artikel zur regionalen und saisonalen Ernährung habe ich auch auf der Seite „Urgeschmack“ gefunden.)

Frühling!

Jetzt, im Frühling, ist die Zeit für eine Umstellung unglaublich einfach. Spargel, Erdbeeren, Salate und viele andere leckere Dinge haben jetzt absolute Hochsaison. Über den Sommer und Herbst werden immer mehr Leckereien reif, und bis weit in den November hinein können wir, meist auf den Märkten, saisonale und regionale Produkte kaufen.

Wer einen Garten hat, ist natürlich klar im Vorteil, denn Wintersalaten und -gemüsen macht in der Regel auch ein leichter Frost nichts aus. Ich konnte im Februar trotz tiefer Minusgrade schon Winterportulak (Postelein) und Feldsalat aus dem Hochbeet ernten und auch die Wildkräuter wie Giersch, Vogelmiere und Blutampfer legen einen echten Frühstart hin, sobald Schnee und Eis geschmolzen sind.

In Stefanies Garten

Aber auch auf dem Balkon ist es möglich, mit einem hübschen kleinen Hochbeet und Abdeckung Salate selbst anzubauen und schon im März zu ernten.

Und selbst auf der Fensterbank kann man so einiges ziehen. Oder hast Du es mal mit Sprossen versucht? Meine Lieblinge sind Alfalfasprossen, auch Luzerne genannt. Frischer und vitaminreicher geht’s kaum!

Regionaler/saisonaler auch nicht …

Zum Beet gibt es auch eine Abdeckung

Eine echte Herausforderung

Wer saisonal und regional kauft/isst, sieht sich oft einer Herausforderung gegenüber. Denn man muss von seinen gewohnten Wegen schon ein Stück weit abweichen. Man muss sich schlau machen, was wann wächst, neue Rezepte müssen her, neue Ideen sind vonnöten, um sich selbst und der lieben Familie das Neue schmackhaft zu machen. Denn anders essen bedeutet oft auch anders schmecken. Giersch oder Vogelmiere im Salat oder als Spinat ist zunächst mal ungewohnt. Postelein, auch Tellerkraut oder Winterportulak genannt, kennt man auch meist nur in der Bioszene. Und doch – wenn Du offen bist für Neues, wirst Du unendlich viel entdecken und Dich zu einem wahren Kenner und Gourmet mausern!

Für mich war und ist Essen ein Hochgenuss, und es nimmt in meinem Leben einen wichtigen Platz ein. Meine Ernährungsumstellung vor zwanzig Jahren wurde aus der Not geboren; ich wollte meine Neurodermitis besiegen. Und dabei entdeckte ich, wieviele tolle Möglichkeiten es gibt, gesund, vollwertig und gleichzeitig wahnsinnig lecker zu essen. Immer mehr interessiere ich mich auch für Kräuter und Wildkräuter, besonders, seit ich einen Garten habe und die Wege in die Natur auch nicht mehr so weit sind.

Übrigens, ihr lieben Fleischesser: „Regional, saisonal“ gilt auch für Fleisch. Woher kommt das Tier, das für mich geschlachtet wird? Wie wird es gehalten? Wie wird es geschlachtet? Wie wird das Fleisch verarbeitet? Was ist drin in der Wurst, wenn ich sie fertig kaufe?

Natürliche Ernährung

Gestaltung: FontFront

Meine Schwester und ich sind in unserem Buch „Vollwerternährung nach Edgar Cayce“ auf viele dieser Punkte eingegangen und haben für Dich jede Menge leckerer Rezepte als Ausgangsbasis gesammelt. Das Buch ist erst am 23. April als Neuauflage im Cayce-Verlag erschienen, und die Nachfrage ist so groß, dass wir schon jetzt wieder nachdrucken lassen müssen!

Ein frohes Pfingstfest wünscht Dir von Herzen
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.