Datenschutz und derlei (Un)Sinnigkeiten

Es ist soweit: Heute, am 25. Mai 2018, endet die Übergangsfrist für die Umsetzung der so genannten „Datenschutz-Grundverordnung“ der EU, kurz DSGVO, die vor zwei Jahren, im Mai 2016, in Kraft getreten war. Zwei Jahre hatten alle Betroffenen (und das sind praktisch alle, die im Internet einen Blog oder eine Website haben, egal ob als Privatperson oder Selbständige/r) Zeit, ihre Internetpräsenz entsprechend anzupassen. Natürlich geht es nicht nur um Abläufe im Internet, aber der überwiegende Rest betrifft tatsächlich hauptsächlich Unternehmer, Selbständige und Freiberufler.

Obwohl also zwei Jahre Zeit waren, brach vor ungefähr 2 Monaten im Netz eine Massenpanik aus. In Foren, sozialen Medien und Blogs häufen sich derzeit richtige und falsche Aussagen zur DSGVO, und nur wenige scheinen zu wissen, wo es wirklich lang zu gehen hat. Was muss man beachten, wenn man welche Inhalte wo auf welcher Internetpräsenz hat? Die Angst vor Abmahngebühren in Millionenhöhe durch windige Rechtsverdreher, die sich ab dem 25. Mai 2018 angeblich einen Sport daraus machen werden, sämtliche Internetseiten auf Schwachstellen zu prüfen, zog sich durch fast alle Beiträge.

Die Magier der Götter

Da ich bis letzte Woche tief in einer Buchübersetzung versunken war, beschäftigte ich mich nur am Rande mit dieser Verordnung. Dass ich aktiv werden musste, war mir spätestens im März klar. Vorher hatte ich mich, wie so viele andere, nicht darum gekümmert. Es war ja noch Zeit …

(Notiz am Rande: Das von mir übersetzte Buch heißt „Die Magier der Götter“, stammt von Graham Hancock und wird voraussichtlich Ende des Jahres im Kopp-Verlag erscheinen).

Auf dem Laufenden halten

Seit Dienstag beschäftige ich mich nun ausführlicher mit dem Datenschutz. Weil er auch dieses Blog betrifft, mein Cayce-Portal und meine Übersetzer-Website. Und weil von Dir als Besucher/in von Internetseiten meist automatisch Daten gesammelt werden, möchte ich Dich einfach auf dem Laufenden halten.

Hauptsächlich geht es um den Schutz so genannter „personenbezogener Daten“. Was sind „personenbezogene Daten“? Es sind alle Daten, anhand derer Du direkt oder indirekt identifiziert werden kannst. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Name
  • Adresse
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Geburtstag
  • Kontodaten
  • Kfz-Kennzeichen
  • Standortdaten
  • IP-Adressen
  • Cookies usw.

Deshalb habe ich all meine Internetseiten durchforstet und erste Veränderungen vorgenommen. Zum Beispiel wirst Du feststellen, dass der schöne offene Link zur Facebookseite der Edgar-Cayce-Freunde weg ist – nicht datenschutzkonform. Der „Gefällt mir“-Link ist auch weg – nicht datenschutzkonform. Ob diese speziellen Teilen-Buttons bleiben können, ist noch nicht klar, denn sie sind in ihrer Form noch umstritten. Da bleibe ich dran. Die Kommentarfunktion habe ich vorerst mit einem Hinweis versehen. Das Impressum habe ich erweitert und einen ausführlichen Haftungsausschluss (Disclaimer) hinzugefügt.

Und, last but not least: Ich habe eine Datenschutzerklärung eingestellt, die sich gewaschen hat und hoffentlich so ziemlich alles abdeckt, was mit diesem Blog zu tun hat. Du findest den Link dazu oben in der Startleiste über dem Startbild. Dafür mussten leider meine Linkempfehlungen weichen. Da aber die Datenschutzerklärung von jeder Seite des Blogs aufrufbar sein muss und ich es nicht geschafft habe, den Link in die Seitenleiste einzubauen, blieb mir keine andere Wahl. Falls Du an Linkempfehlungen interessiert bist, findest Du sie auf meinem Cayce-Portal.

Eventuell müssen weitere Änderungen folgen. Warten wir’s ab …

Für mein Cayce-Portal und meine persönliche Website waren ebenfalls Anpassungen notwendig. Übrigens habe ich die persönliche Website, mit der ich zurzeit hauptsächlich meine Tätigkeit als freiberufliche Diplom-Übersetzerin vertrete, komplett umgestalten lassen. Endlich habe ich dort auch meine Bücher und Buchübersetzungen mit aufgenommen und mich zu meiner Liebe zum Werk von Edgar Cayce bekannt. Das war für mich ein großer Schritt.

Fazit:

Über den Sinn oder Unsinn solcher Verordnungen kann man sich streiten. Einige Bestimmungen darin sind durchaus sinnvoll. Andere sind in meinen Augen ein Witz. Angesichts der Daten, die wir Tag für Tag freiwillig preisgeben, hebeln wir durch unser sorgloses Verhalten solche Verordnungen locker aus. Davon abgesehen ist Angst immer ein schlechter Ratgeber. Solche Angst nutzt zum Beispiel Facebook, um durch die Hintertür eine Gesichtserkennung einzuschleusen – angeblich für einen höheren Schutz Deiner Daten. Fall nicht drauf rein!

Ob man das Mammut „Internet“ damit im Zaum halten kann, wage ich zu bezweifeln. Und ob ich als Selbständige meine papierenen Unterlagen, Sticks und Speicherkarten tatsächlich verschlossen aufbewahre, das kann keiner kontrollieren, der nicht einen Hausdurchsuchungsbefehl hat. Bestimmte Abläufe muss ich als Selbständige der Form halber zu Papier bringen. Die Einhaltung kontrollieren kann derzeit noch niemand.

Und ob sich wirklich ein Besucher meiner Websites die ellenlange, sehr informative Datenschutzerklärung (siehe oben in Startleiste) durchliest, bleibt dahingestellt.

Dass die EU uns Verbraucher wie unmündige Kinder behandelt, wird durch diese Verordnung wieder einmal deutlich. Man traut den Verbrauchern ganz offensichtlich nicht zu, selbst verantwortungsvoll mit ihren Daten umzugehen. Und seien wir ehrlich: Die meisten tun’s auch nicht. Es scheint, als ob die EU und die Regierung das Denken für uns übernehmen wollen (sollen?).

Deshalb mein Aufruf: Lass Dir keine Angst machen! Von der EU nicht und auch von keinem anderen. Dies alles sind äußerliche Dinge, die mit unserem göttlichen Selbst nicht das Geringste zu tun haben. Übernehmen wirVerantwortung für uns und unser Verhalten und bleiben wir dem treu, was wir für uns als richtig erkannt haben – ganz gleich, wie es in der Welt um uns herum aussieht. Wir sind nur Einem gegenüber verantwortlich: GOTT. Schauen wir auf Ihn. Gott ist Liebe. Und jede/r einzelne von uns ist ein Teil von Ihm.

Lass dein Licht so leuchten, dass andere, die dein Licht, dein Leben sehen, Hoffnung schöpfen. Sei geduldig, sei ausdauernd, sei beharrlich in dem, was du tust, mit dem, was du sagst. (Edgar Cayce in Reading 272-9)

In diesem Sinne:

Herzliche Grüße von Deiner
Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.