Edgar Cayce und die Hitze

Eigentlich müsste ich mich entschuldigen, wenn ich mich lange nicht melde (ich tu’s aber nicht). Ich könnte Dir auch tausend Gründe nennen, warum Du so lange nichts von mir gehört hast (tu ich aber auch nicht). Ich habe einfach zurzeit eine akute Sommeritis, ausgelöst durch die hier in Mitteleuropa herrschende Hitzewelle und die dadurch entstandene Notwendigkeit, alles langsamer angehen zu lassen.

Vorbereitungen

Zurzeit kommen mir immer wieder zwei Themen in den Sinn, über die ich hier im Blog berichten möchte, weil sie mich sehr beschäftigen. Das eine ist Liebe. Das andere Wut. Ich habe auch schon Entwürfe, aber ich brauche dafür Ruhe und die richtige Inspiration. Aber sie kommen. Schon bald. Versprochen.

Aus aktuellem Anlass …

… frage ich mich in diesen Tagen aber auch, wie Edgar Cayce und seine Zeitgenossen wohl mit großer Hitze umgegangen sind? Edgar und seine Familie lebten ja in den Südstaaten der USA, in Kentucky, Alabama und Virginia. Ich war 2013 dort und puh, ehrlich, die Hitze hat mich geschafft, obwohl es doch schon September war! Aber die Temperaturen lagen immer noch bei 35 Grad, gerade in Selma in Alabama, wo Edgar lange Jahre gelebt hatte.

Mit freundlicher Genehmigung der A.R.E.

Und jetzt stelle ich mir gerade vor, wie die Menschen damals gekleidet waren – die Männer mit steifem Kragen, immer korrekt im Anzug oder bei der Feldarbeit im Hemd mit langen Ärmeln, die Frauen im hochgeschlossenen Kleid mit mehreren Unterröcken. Nur in der Freizeit gönnte man sich hellere Kleidung, aber auch da galt: soviel Bedeckung wie möglich.

Wie um alles in der Welt haben die das ausgehalten – damals gab’s ja auch noch keine Klimaanlagen!

Gab es Tipps von Edgar Cayce, welche die Hitze erträglich machten?

Trinken

Nicht wirklich. Die Menschen in diesen Gegenden wussten, wie sie mit den Temperaturen umzugehen hatten. Edgar gab da eher Ratschläge allgemeinerer Natur, speziell zum Essen und Trinken. Viel Wert legte er auf Trinken, was ja gerade bei warmem Wetter sehr wichtig ist. Je wärmer, desto mehr sollte man trinken. 6 bis 8 Gläser Wasser pro Tag nannte Edgar als Minimum. Und er machte genaue Angaben:

  • Lauwarmes oder warmes Wasser ist für den Körper gerade bei Hitze, aber auch sonst viel besser als kaltes oder sogar eiskaltes Wasser. Denn bei kaltem Wasser muss der Körper mehr arbeiten, er verbrennt mehr Energie und schwitzt stärker. Außerdem regt lauwarmes Wasser vor dem Essen die Ausscheidungskräfte an und stillt schon ein wenig den Hunger.
  • Lass die Finger weg von Wasser, das Kohlensäure enthält! Laut Edgar „schmälert [Kohlensäure] den normalen Lymphfluss im gesamten Verdauungskanal.“ (Reading 257-239) Das gilt übrigens für alle kohlensäurehaltigen Getränke, gerade für zuckersüße Softdrinks und Bier.
  • „Kaue“ das Wasser. Klingt das komisch? Hier verrät Edgar, warum: „KAUE  es – oder bewege es mindestens drei- bis viermal im Mund hin und her. Das heißt, trinke es schlückchenweise – damit sich die Aktivität der Drüsen im Mund gut mit dem Wasser verbindet; stürze es nicht hinunter, sondern trinke es langsam schlückchenweise“ (Reading 595-1).

Wenn Du Dich nicht so mit reinem Wasser anfreunden kannst, tu Dir einen Spritzer Zitrone oder Apfelessig oder ein Minzblatt hinein. Das wirkt sehr erfrischend!

Essen

Ein weiterer wertvoller Tipp: Iss keine schweren Sachen. Pommes, Burger, Pasta, Pizza und dergleichen bedeuten für unseren Magen: Mehrarbeit. Gerade wenn es so heiß ist und die Körperbelastung sowieso schon höher ist, sollten wir ihm nicht noch mehr zu tun geben. Steig auf leichtere Sachen um und wenn Du meinst, dass Du allzu hungrig bist, trink ein Glas Wasser – das dämmt (wie oben schon gesagt) den Hunger.

Je bunter Dein Essen, desto gesünder. Grüner Salat, rote Paprika, gelbe oder violette Cherrytomaten, orangefarbene oder auch violette Karotten und viele andere leckere Gemüse- und Obstsorten; sie zaubern nicht nur Farbe auf den Tisch, sondern versorgen Dich mit vielen Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien, damit Dein Körper die höhere Belastung gut aushalten kann.

Gestaltung: FontFront

Ich mache mir zurzeit gerne so richtig große Salate, und nein, da ist nicht nur Grünzeug drin. Neben Salatblättern, Gurke, Tomaten, roten Zwiebeln, Maiskörnern, Oliven (variiert je nach Appetit) kommen bei mir noch Fetakäse, Ei, Leinsamen und Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne hinein. Mein Lieblingsdressing besteht aus etwas Ahornsirup, Olivenöl und Apfelessig mit Salz, Pfeffer und Gartenkräutern. (Oha, ich werde hungrig!) Ein Stück Vollkornbrot dazu oder auch nicht – aber so ein Salat macht auch ohne Brot satt.

Oder Du machst Dir einen Mozzarella-Tomaten-Basilikum-Teller zurecht mit Crema Balsamico. Ach, es gibt so viele leichte Sachen! Ich experimentiere gerade mit Quinoa, weil ich in Israel mal ein tolles Quinoa-Gericht gegessen habe.

Kohlrabi-Möhren-Salat ist auch was ganz Feines. Rohe Kohlrabi und Möhren reiben, Öl, Apfelessig, Ahornsirup, Pfeffer und Salz dazu – fertig! Das schmeckt auch später noch, dann ist es ganz durchgezogen.

Wie wäre es mit Zucchinipuffer mit Ei und etwas Minze – die schmecken kalt fast noch besser als warm … (schlemmer schleck …)

In unserem Buch „Vollwerternährung nach Edgar Cayce“ findest Du übrigens viele weitere Hinweise und leckere Rezepte. Die Neuauflage war so schnell vergriffen, dass wir nach 4 Wochen nachdrucken mussten!

Lass es langsam angehen

Ich bin eine „Wuselerin“. Bei mir muss alles schnell gehen, oft mache ich mehrere Dinge gleichzeitig oder mir fällt was ein, was ich noch zwischendurch erledigen „muss“. Das macht die Ungeduld. Doch wenn es so warm ist, erschöpft mich die Wuselei. Mein Kreislauf mag das dann gar nicht. Ich schwitze schneller und werde schneller müde.

Da hilft nur eins: Weniger ist mehr! Auch wenn Du nicht alles schaffst, was Du Dir vorgenommen hast. Das ist dann halt so. Wenn Du viel zu tun hast auf der Arbeit, dann gönne Dir eine entspannte Mittagspause und komm erstmal runter. Wenn Du zuhause bist, mach viele Pausen.

Gönn Dir etwas Gutes!

Foto: Maria Gallardo

Liebst Du Beeren aller Art auch so wie ich? Das ist super, denn Edgar betonte immer auch den gesundheitlichen Wert von Beeren, und hier insbesondere Heidelbeeren (Reading 3118-1). Kürzlich habe ich ein tolles Rezept für einen leckeren Shake gefunden, mit ganz vielen Beeren darin. Ideal zum Abkühlen!

Man nehme Beeren, frisch oder gefroren (dann erst auftauen lassen):

200 g Erdbeeren
100 g Heidelbeeren
100 g Himbeeren
1 große geschälte Banane
200 g Wasser mit Zimmertemperatur
1 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel Limonensaft

Alles in einem Mixer 2 bis 3 Minuten vermischen. In Dessertschälchen oder Tassen füllen. Lass es Dir schmecken …

Genieß Deinen Sommer ausgiebig!
Deine Stefanie

 

 

 

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.