Alles ist gut …

… oder auch HaKol Tow, wie meine beste Freundin gerne auf Hebräisch sagt, und was sich in dieser wunderschönen, göttlich inspirierten Schrift so liest: הכל טוב (von rechts nach links). Alles ist gut – das höre ich nun seit einigen Monaten, eigentlich schon seit einigen Jahren, von allen möglichen Seiten und zu allen möglichen Anlässen. All is well – das sagt Jesus in den englischsprachigen Tagesinspirationen „God Calling“ von A. J. Russel für den 7. August, und weist uns an:

Vertraut, Kinder! Übt täglich, sagt viele Male täglich: ‚Alles ist gut‘. Sagt es, bis ihr es glaubt, bis ihr es WISST.

Alles ist gut. Alles ist gut? Angesichts all dessen, was seit Jahren so los ist, schwer zu glauben. So vieles läuft in unseren Augen falsch. So vieles geschieht, das uns verstört, verängstigt, wütend macht, traurig macht.

Erst kürzlich wieder die Ereignisse in Chemnitz, die in den öffentlichen Medien dermaßen verdreht dargestellt wurden, dass Täter zu Opfern wurden und umgekehrt.

Der wieder zunehmende Antisemitismus, diesmal weniger durch „Rechte“, sondern durch „Linke“ und Muslime, die Israelfahnen öffentlich verbrennen und einfachen Menschen die Kippa vom Kopf reißen, in Schulen jüdische Schüler attackieren und gegen den Judenstaat hetzen, auf den übrigens in den letzten 6 Monaten mehrere tausend Raketen aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden – finanziert durch europäische Steuergelder. (Israel ist übrigens von der Fläche her nicht größer als Hessen.)

Die deutschen Politiker, die lieber die Augen zumachen und verharmlosen, als die Bedürfnisse der Bürger wirklich ernst zu nehmen. So genannte „Volksvertreter“, die grob behaupten, „Es gibt kein Volk und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk.“ (Robert Habeck von den Grünen).

Und das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was mir beim Schreiben dieses Artikels so einfällt.

Trotzdem ist alles gut?

Ja! Ja, ja und nochmal: JA! Alles ist gut. Oft reicht es schon, den Blick von all dem Negativen, das auf dieser Welt geschieht, abzuwenden, um all das Gute und Schöne zu erkennen, das es gibt. HaKol Tow! Alles ist gut.

Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. (Genesis, 1,3-4)

Gott sah, dass das Meer gut war. Gott sah, dass die Pflanzen gut waren. Gott sah, dass Mond und Sonne gut waren. Gott sah, dass die Tiere gut waren. Und nachdem er die Menschen geschaffen hatte, heißt es in Genesis 1,31:

Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war SEHR GUT.

©Romolo Tavani – Fotolia.com

Gott sieht auch heute noch alles an, was er gemacht hat, und er sieht, dass es sehr gut ist. Doch unser menschlicher Blick, hier auf der Erde, im materiellen Bereich, der scheint all das Gute nur selten zu sehen. Meist nur, wenn es uns gut geht.

Wenn etwas geschieht, das uns aus der Bahn wirft, suchen wir nach Schuldigen. Die Politik. Der Nachbar. Der Arzt. Die Flüchtlinge. Die Frau. Jaja, die Schuldzuweisung hat schon früh angefangen! Schau mal, was im 3. Kapitel der Genesis steht:

Da sprach Adam: Die Frau, die du mir zugesellt hast, gab mir von dem Baum und ich aß. Da sprach Gott der HERR zur Frau: Warum hast du das getan? Die Frau sprach: Die Schlange betrog mich, sodass ich aß.

Blick auf Gott

Im Grunde ist es doch ganz einfach. Schließlich sind wir, die wir an Gott glauben, zwar IN der Welt, aber nicht VON der Welt. Wenn wir unseren Blick auf Gott gerichtet halten, verliert das Materielle seinen Schrecken und wir erkennen, dass, wie Edgar Cayce so wunderbar sagt,

das Materielle nur vorübergehend [ist], während das, was aus spirituellem Streben, spirituellen Absichten heraus erbaut wird, ewig ist. (Reading 1971-1)

Wir erkennen dann sogar, dass in den Augen Gottes wirklich alles gut ist, denn wir beginnen, die Welt von seiner Warte aus zu sehen. Und wir erkennen, dass wir wahrhaft göttliche Wesen sind, dazu bestimmt, ganz wir selbst zu werden, geborgen in einer Liebe, die soviel anders und soviel größer ist als das, was wir gemeinhin als „Liebe“ bezeichnen. Gott sieht alles, weiß alles – und verzeiht alles. Das ist so unfassbar und groß, dass man ewig darüber meditieren könnte.

Doch wir können eines tun: Annehmen. Annehmen, was ist. Annehmen, was sein wird. Annehmen, was sein kann. Und unsere eigene Aufgabe in dieser Welt finden und erfüllen, damit die Menschen um uns herum erkennen, wie gut alles ist.

Lass dein Licht so leuchten, dass andere, die dein Licht, dein Leben sehen, Hoffnung schöpfen. Sei geduldig, sei ausdauernd, sei beharrlich in dem, was du tust, mit dem, was du sagst. (Reading 272-9)

Alles ist gut. Richte Deinen Blick auf Gott. Richte Deinen Blick auf all das Gute hier. Lass Dich nicht irre machen durch Ereignisse und Medien, die nur Schlechtes berichten, Tatsachen verdrehen, verurteilen. Lass Dich nicht irre machen durch Krankheiten, die dich plagen, finanzielle Sorgen, angeblich missratene Kinder. Wenn Dich etwas verstört, richte Deine Blick auf Gott, von dem Du kommst und in den Du wieder eingehst, wenn Deine Aufgabe hier in der materiellen Welt erfüllt ist. Alles ist gut.

Alles ist gut. Schmeiß Fernseher, Radio, Smartphone und Spiele-PC aus dem Fenster, geh in die Natur, laufe barfuß, genieße den Vogelgesang, den Sonnenaufgang, den Schnee, den Himmel, den Wald. Leg Dich ins Gras, atme tief ein und aus, verbinde Dich mit Deinem göttlichen Wesen. Alles ist gut. Lache, freu Dich am Lachen anderer, gönn Dir etwas Gutes und danke Deinem Schöpfer, dass Du heute, in dieser besten aller Zeiten lebst! Alles ist gut.

Alle Herrlichkeit gebührt jener unendlichen Macht, die durch uns wirkt. Tu du deinen Teil – dein Schöpfer tut das Seine.“ (Reading 830-2)

Viel Kraft, Freude und vor Allem Gutes
wünscht Dir von Herzen

Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.