Edgar Cayce und Meditation

HaKol Tow הכל טוב hatte ich letztens geschrieben – alles ist gut. Das zu erkennen, ist oft gar nicht so leicht, gerade, wenn wir unseren Blick ständig nach außen gerichtet haben. Und bei den vielen Ablenkungen in unserer Gesellschaft ist es nicht leicht, auch mal nach innen zu schauen. Handy, Tablet, Smartphone, Fernseher, Spiele-PC: Die Technik macht’s möglich, dass wir uns ständig mit der Außenwelt beschäftigen können.

Und sie ist gefährlich, denn sie macht nachweislich süchtig. Wer sich zudem stundenlang vor dem Fernseher aufhält, wird dauerhaft hypnotisiert. Die Alpha-Wellen, die das Gerät ausstrahlt, bringen dich schon nach wenigen Minuten in einen hypnotischen Zustand. Und das nutzen die Medien-Verantwortlichen gezielt, um den Zuschauer tatsächlich unter ihre Kontrolle bekommen. Gerade die zwangsfinanzierten Staatsmedien sind sehr einfallsreich, wenn es darum geht, dem Zuschauer Halbwahrheiten aufzutischen und ihre Meinung zu bilden – natürlich im Sinne der staatlich propagierten Ansichten, was wir „zu denken haben“.

Aussteigen

Was hat das jetzt mit Meditation und Gebet zu tun? Nun, auch sie lösen Alpha-Wellen aus. Im Gegensatz zu Fernsehen und Co. bestimmst aber Du, wie du sie nutzt. Du schaust nach innen. Du verbindest Dich mit Deiner göttlichen Herkunft, Deinem göttlichen Wesen, das in Dir schlummert. Und Du schaust auf Deinen Schöpfer. Du kommst zur Ruhe. Und dann erkennst du, dass tatsächlich alles gut ist – HaKol Tow. Denn von Gottes Perspektive aus gesehen IST alles gut!

Hättest Du Lust, jetzt, wo langsam der Herbst anfängt, ein kleines Experiment zu machen? Dann steig mal für einen Monat (ich weiß, das ist lang) aus dem Fernseh- und Radiokram aus. Oder leg das Smartphone/Tablet jeden Tag für eine Stunde zur Seite. Lass den Computer ausgeschaltet, wenn Du ihn nicht brauchst.

Und nutze die gewonnene Zeit zur Innenschau. Wetten, dass Du am Ende des Monats überrascht sein wirst, wieviel ruhiger Du geworden bist?

Edgar Cayces Tipps

Edgar Cayce war super, denn er hat darauf bestanden, dass Meditation und Gebet (die Einstimmung auf das Göttliche) lebensverändernd und sogar lebensverjüngend sind. Auf dem Blog der Cayce-Gesellschaft A.R.E. habe ich ein paar tolle Tipps gefunden, die wie für Dich und mich gemacht sind!

Da heißt es:

Edgar Cayce zufolge liegen unserem spirituellen Wachstum Einstimmung und Anwendung zugrunde. Einstimmung ist der Vorgang der Erweckung unseres spirituellen Wesens und unserer wahren Beziehung zu Gott. Die am häufigsten empfohlenen Hilfsmittel zur Erzielung dieser Einstimmung sind regelmäßiges Gebet und regelmäßige Meditation. Edgar Cayce erklärte, Gebet sei ein Sprechen zu Gott, während Meditation ein Lauschen auf Gott sei. Beide sind von unschätzbaren Wert, wenn es darum geht, unserer spirituellen Quelle wieder ganz gewahr zu werden, und Gott einzuladen, Seinen Willen durch uns wirken zu lassen, damit wir für andere ein „Kanal der Segnungen“ sind.

Chakren
© styleuneed – Fotolia.com

Einfach gesagt praktizieren wir in der Meditation, unseren physischen Körper und unseren Geist/Verstand zur Ruhe zu bringen und unsere Aufmerksamkeit nach innen statt auf die Welt um uns herum zu richten. Wenn Du beginnst, täglich zu meditieren, wird das einfacher.  Vielleicht stellst Du sogar fest, dass das Gefühl des Friedens in dir während der Meditation dich auch durch deinen Alltag begleitet. Auch wenn einige Meditationslehrer darauf bestehen, dass Dein Geist „leer“ sein soll, wenn Du meditierst, geht aus vielen Readings von Edgar Cayce hevor, dass der Geist/Verstand eine schöpferische Kraft ist und bei richtiger Anwendung die bestmögliche Einstimmung ermöglicht.

Edgar empfahl häufig, unseren Geist während der Meditation auf eine positive Affirmation zu richten. (Wir affirmieren ja ständig – jeder Gedanke ist an sich eine Affirmation, wenn wir ihn oft genug denken – aber hier kannst Du sie bewusst zu Deinem Vortei nutzen.)

Vielleicht möchtest Du in Gedanken einen Satz wie „Ich bin in Frieden“ oder „Gott ist Liebe“ oder tatsächlich auch „Alles ist gut“ wiederholen, und dann das Gefühl, dass Dir dieser Satz gibt (Frieden, Freude, Liebe, Zufriedenheit) in Deinem Bewusstsein behalten, während Du still dasitzt. Sogar Anfänger können die beruhigende Wirkung einer Augenblicke bewusster Stille oder positiv ausgerichteter Gedanken spüren!

Na, wie wär’s? Machst Du mit?

Nächste Woche kommt übrigens die Fortsetzung, in der es um Gebet geht, das mindestens genauso machtvoll ist wie Meditation.

Bis dahin!

Herzlichst grüßt Dich
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

2 Kommentare zu „Edgar Cayce und Meditation“

  1. Toll geschrieben von dir. Nehme daraus sehr viel mit. Ich gehe auch davon aus, bei „Funkstille“ seinem eigenen Leben wesentlich näher zu kommen und auch dieses besser zu gestalten. Fokussiert auf sein Inneres, welches nach außen ausstrahlt. Ich werde es mal machen, zwar in Maßen, Schwergewicht auf Meditation und Gebet. Wobei Mediatation auch die Beschäftigung mit etwas Kreativem sein kann. Danke dir für die Inspiration! Sandra

    1. Danke schön, Sandra! Ja, Meditation kann ganz viel sein. Eine Freundin von mir ist Naturfotografin und sagt auch, ihre Streifzüge durch die Natur seien unendlich meditativ.
      Herzliche Grüße! Stefanie

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