Edgar Cayce und Gebet

Und weiter geht’s! Bist Du schon gespannt? Im letzten Artikel hatte ich Dich zu einem Experiment und zur Innenschau eingeladen. Ich finde jetzt, wo die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, ist die perfekte Zeit, es der Natur gleichzutun und sich nach innen zurückzuziehen. Sonniges Herbstwetter lädt zum Strolchen durch die Natur ein, zum Auftanken, und ist die perfekte Vorbereitung für unser Vorhaben. Im letzten Artikel ging es um Meditation. Jetzt ist das Gebet dran.

Was ist Gebet?

Edgar Cayce hat erklärt, Gebet sei ein Sprechen zu Gott, Meditation ein Lauschen auf Gott. Ich persönlich habe Gebet allerdings eher als Gespräch erfahren, als Dialog. Es ist faszinierend, in der Meditation auf Gott zu lauschen, doch für mich fast noch faszinierender ist der Dialog mit Gott. Jetzt stellt man sich so einen Dialog vielleicht gehoben und feierlich vor – aber ich versichere Dir, das ist er ganz und gar nicht. Ich habe schon geschimpft, geweint und war flapsig. Und Gott stimmt sich darauf ein! Er antwortet flapsig, ermahnt mich, erinnert mich, tröstet mich oder streichelt mich einfach nur. In dem Buch Wie unser Leben funktioniert steht,

dass die Beziehung zu Gott so persönlich sein kann, wie die jeweilige Person es wünscht; dass Gott jedem von uns zugänglich ist und dass wir direkt mit diesem Geist bzw. dieser Gegenwart kommunizieren können, wenn wir das wollen.

Deswegen finde ich, bei aller Liebe zur Meditation dürfen wir auf keinen Fall das Gebet vernachlässigen. Wir können uns wirklich, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, alles von der Seele reden. Wirklich alles! Wir können Gott unsere Sorgen, Ängste, aber auch unsere schönen Erlebnisse und Erfolge erzählen. Wir können ihm unsere Lieben anvertrauen oder Freunde, von denen wir glauben, dass sie ganz besonders viel Hilfe brauchen. Gott ist immer für Dich da – und für jeden einzelnen Menschen ganz persönlich.

PublicDomainPictures, CCO, Pixabay

Kennst Du das Lied „Weißt du, wieviel Sternlein stehen?“ Es ist ein wunderschönes Kinderlied, voll von kindlichem Vertrauen. Gott hat die Sterne gezählt, sogar die Mücken, die in der Sonne tanzen. Gott weiß sogar, wieviel Haare jeder von uns auf seinem Kopf hat. Gott sieht uns und er sieht, dass alles gut ist. HaKol Tow. Alles ist gut.

Ein Zwiegespräch mit Gott kann unendlich befreiend sein. Aber natürlich liegt es an uns, an unserem freien Willen, wie weit wir uns auf ihn einlassen. Gott zwingt niemanden. Gott macht immer nur ein Angebot. Nehmen wir es an? Seine Liebe zu uns wird nicht ein Deut geringer, wenn wir es nicht annehmen. Aber um unseretwillen sollten wir das Angebot mit beiden Händen umfangen, denn es ist ein Liebesangebot, das uns unendlich bereichern kann!

Edgars Tipps zum Gebet

Auf dem Blog der A.R.E. lese ich: Gebet ist ein wirklich universelles Konzept, das alle Kulturen und Menschen auf der ganzen Welt verstehen. Edgar zufolge gibt es ein einziges kollektives Bewusstsein (Geist oder einfach die Quelle genannt), von dem wir alle Projektionen sind. Als Geist sind wir alle eins und können einander positiv (und natürlich auch negativ) beeinflussen. Jeder Gedanke drückt sich diesem kollektiven Geist auf. (Mach Dir das mal klar – JEDER Gedanke von JEDEM Menschen!) Gebet ist so wirkungsvoll, dass Edgar oft sagte „Warum sorgen, wenn du beten kannst?“ (2528-2) Sorgen bringt gar nichts, doch Gebet funktioniert – darauf kommt langsam sogar die Wissenschaft. Gebet beeinflusst Situationen, Menschen und Ergebnisse.

Fünf Tipps für machtvolle Gebete

© yvart – Fotolia.com

1. Wenn Du Gebete brauchst, bete für andere Menschen, die sie brauchen – wenn Du gibst, wirst du empfangen.

2. Drücke Dich positiv aus. Statt zu jammern, wie schwierig Dein Leben ist, bete für das beste Ergebnis für Deine Seele. (Meine Anmerkung: Jammern und Weinen ist völlig ok, schließlich kannst Du alles vor Gott tragen. Doch bleibe nicht dabei und vergiss nicht, auch zuzuhören. Jeder Tag hat auch was Schönes zu bieten, selbst, wenn es nur eine Kleinigkeit ist.

3. Bitt darum, dass Gottes Wille geschehen möge, und Dein Gebet kann auf vielerlei Weise erhört werden.

4. Lege eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort für Deine Gebete fest. Das macht Dein Gebet für Dich speziell. (Meine Anmerkung: Bete jederzeit und überall, wann immer es Dir einfällt. Stoßgebete sind spitze! Doch ein fester Ort und eine feste Zeit geben Dir Routine. Deshalb mach regelmäßig Dein Date mit Gott und halte es ein!)

5. Wenn Du zum Beten an deinem besonderen Ort bist, versuche, zuerst zu meditieren. Sende dann nach der Meditation Licht und schöpferische Energie an die Menschen auf Deiner persönlichen Gebetsliste.

Vor allem aber: Mach Dein Gebet so persönlich, wie Du willst! Gott weiß sowieso alles von Dir, doch im Gebet und in der Meditation kannst Du von Dir aus eine innige Beziehung zu Ihm aufbauen.

Von Herzen wünsche ich Dir eine wunderbare Erfahrung mit Gott!
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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