Wenn einer eine Reise tut …

… dann kann er was erleben. Und jau, was habe ich alles erlebt! Drei intensive Wochen in Australien haben schon was für sich, vor allem, wenn man so gar nicht recht weiß, was einen dort erwartet. Wenn man dazu noch alleine reist, so wie ich, nimmt man vermutlich (so wie ich) auch noch ganz andere Dinge wahr, als wenn die Aufmerksamkeit abgelenkt ist.

©Stefanie Piel, Opernhaus in Sydney

Ich bin auf meiner Rundreise mit vielen „Aussies“ ins Gespräch gekommen, was durchaus meine Absicht war. Denn Sehenswürdigkeiten, Tiere, Pflanzen sind zwar spannend und wunderschön, doch als Touristen vergessen wir oft, dass die Menschen, die in unseren Urlaubsländern leben, „echte“ Menschen sind und nicht nur zum „Lokalkolorit“, also zur Eigenart/Atmosphäre des Landes gehören.

In Gesprächen erfährt man viel. Von den Träumen und Sehnsüchten, von den Erlebnissen, Ängsten und Sorgen anderer. Die meisten Australier, die ich kennen gelernt habe, waren sehr aufgeschlossen, redselig, hilfsbereit und frei heraus. Selten habe ich Menschen getroffen, die Fremden gegenüber so offen sind.

©Stefanie Piel

Überrascht hat mich, dass es dort, Down Under, sozusagen am anderen Ende der Welt, fast die gleichen Probleme gibt wie in der übrigen „westlichen“ Welt. Und dass die Menschen ähnlich darauf reagieren. Auch in Australien geht die Schere zwischen rein materiell eingestellten und spirituell ausgerichteten Menschen immer weiter auseinander. Auch in Australien treten die alten Werte der jüdisch-christlichen Kultur immer mehr den Rückzug an und der Islam gewinnt zunehmend an Einfluss. Auch in Australien wird „Toleranz“ oft missverstanden und führt zur Intoleranz gegenüber Andersdenkenden.

©Stefanie Piel

Gleichzeitig werden sich die Menschen dort immer mehr der gewaltsam verdrängten Kultur der Ureinwohner bewusst. Ein Umdenken ist im Gange, das hoffentlich noch nicht zu spät kommt. Ich habe mich im „Roten Zentrum“ Australiens am Ayers Rock, den der dort lebende Stamm der Anangu Uluru nennt (mit Betonung auf dem letzten „u“), lange mit einem Stammesangehörigen unterhalten. Zwar haben auch die Anangu Anteil an den Erträgen aus dem Tourismus; zwar wird in den „Kulturzentren“ dort auf die 50.000-jährige Geschichte der Ureinwohner  verwiesen; zwar wird gebeten, den Monolithen nicht zu ersteigen und von bestimmten spirituellen Bereichen des Monolithen keine Fotos zu machen; doch Regierung und Touristen ist das alles ziemlich egal. Von Respekt und Anerkennung des Monolithen als spirituelle Stätte der Anangu und anderer Stämme kann kaum die Rede sein. Der Jubel-Trubel-Heiterkeit-Erlebnis-Tourismus hat (noch) Vorrang. Doch das Umdenken hat immerhin schon dazu geführt, dass ab Oktober 2019 eine Besteigung des Berges verboten ist.

©Stefanie Piel

Mir hat die Reise aber nicht nur Erkenntnisse, sondern vor allem ein neues Selbstwertgefühl gebracht. Und die Erfahrung, dass ich wirklich alles in Gottes Hände legen kann. Wer an so unterschiedlichen Orten unterwegs ist wie ich es war, erlebt häufig, dass irgendetwas nicht so läuft, wie man sich das vorgestellt hat. Das war auch bei mir so. Doch ich habe immer etwas anderes dafür erleben dürfen. Und ich habe dieses Andere angenommen und meist festgestellt, dass es besser war als das, was ich geplant hatte.

©Stefanie Piel

Gott hat mir viele Wege geebnet und reibungsloses Gelingen beschert, ob es nun um pünktliche Flüge, das Erreichen von Zügen, viel Platz im Flugzeug oder den letzten freien Platz einer Schnorcheltour ging. Er hat mir Tiere zugeführt und mich auf Pflanzen aufmerksam gemacht, die ich sonst nie gesehen hätte. Er hat mich mit Menschen bekanntgemacht, die ein Vorbild an Gutherzigkeit und Selbstbewusstsein waren. Und er hat mir wieder gezeigt, dass ein Vertrauen auf Ihn sich immer auszahlt, und dass der Glaube ein Geschenk ist, dessen Wert wir oft gar nicht ermessen können.

©Stefanie Piel
©Stefanie Piel
©Stefanie Piel, Kängurus in Mulgoa, NSW
©Stefanie Piel

Na, wenn das kein gelungener Urlaub war!

©Stefanie Piel

Von Herzen grüßt Dich
Deine Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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