Wut, Merkel-Poller und Gaudete

Seit Monaten schon will ich etwas über die Wut schreiben, aber irgendwie bin ich mit mir selbst noch gar nicht so klar, wie und wo ich ansetzen soll, um Dir meine Gedanken darzulegen. Denn im Kopf ist mir so einiges klar, aber wie fasse ich das in Worte? Jetzt, zum 3. Advent, werde ich es aber trotzdem versuchen, denn der Advent als Vorbereitungszeit auf die Geburt des Messias ist wunderbar dazu geeignet, über solche Dinge zu meditieren.

Für viele von uns ist der Advent eine Zeit des Stresses. „Vorweihnachtszeit“ nennen viele ihn und betonen so den weltlichen Charakter des ganzen Rummels. Allüberall finden wir Weihnachtsmärkte, die mit „Merkel-Pollern“ verbarrikadiert sind, von denen jeder einzelne mehrere tausend Euro kostet und welche die Besucher vor „Terrorangriffen“ schützen sollen. Dabei sind diese Betonblöcke wohl eher ein kostspieliger psychischer „Schutz“, denn Terroristen und andere Unheilstifter sind erfinderisch und lassen sich nicht von solchen Spielereien aufhalten. Aber sei’s drum.

Worauf ich hinauswill: Diese Betonbarrikaden sind aus Angst errichtet worden.

Moment mal. Soll es hier nicht um Wut gehen? Ja, ganz genau. Denn woraus entsteht Wut?

Wann bist Du wütend?

©Martin Capek – Fotolia.com

Wut entsteht aus Angst und aus Hilflosigkeit. Vielleicht möchtest Du einfach mal bei Dir selbst beobachten, wann Du so richtig wütend wirst. Zum Beispiel, wenn Du in der Zeitung von dem Attentat in Straßburg liest. Oder wenn Du mitbekommst, wie unsere Steuergelder verschwendet werden. Wenn in den Nachrichten Terrororganisationen wie die Hamas verharmlost werden. Und so weiter. Was kannst Du ändern? Nichts Materielles. Du bist hilflos. Und Du hast Angst. Angst vor Terror, dem Du nichts entgegenzusetzen hast. Angst vor Armut. Der „Wutbürger“, von dem eine Zeit lang so viel die Rede war, er ist von Hilflosigkeit und Angst geprägt. Daraus resultiert seine Wut.

Was kannst Du ändern? Ganz viel! Und der Advent ist perfekt dazu geeignet, sofort mit Veränderungen anzufangen.

Du könntest Dir zum Beispiel wirklich klar machen, dass

„… das Materielle bestenfalls nur zeitweilig oder vorübergehend [ist], während das, was aus spirituellem Streben, spirituellen Absichten entsteht, ewig ist.“ Edgar Cayce in Reading 1971-1

Oder Du könntest Dir überlegen, das „Jesus“ auf Hebräisch „Yeshua“ heißt, was bedeutet: „Gott rettet“. Der Prophet Jesaja kündigte ihn als „Immanuel“ an, was heißt „Gott mit uns“.  Wow, mach Dir das mal klar! Was ich auch ganz kraftvoll finde, ist die Aussage von Paulus im Römerbrief, Kapitel 8, Vers 31:

„Wenn Gott für uns ist, wer kann dann gegen uns sein?“

geralt, CCO, Pixabay

Im Advent können wir uns klar machen, dass wir nicht auf die Welt, sondern auf Gott ausgerichtet sein sollen. Wir sind geliebte Kinder Gottes – deshalb schickte er Jesus, um uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt! Um uns zu zeigen, dass unser Streben nicht auf die Welt gerichtet sein sollte, sondern auf Gott, den wir ja alle in uns tragen!

Wut verliert ihre Macht

Wenn wir uns all das immer wieder klar machen, dann verliert die Wut, die ja aus Angst und Hilflosigkeit erwächst, ihre Macht. Dann bekommt die Liebe eine echte Chance. Und wenn die Liebe immer mehr in Dir wächst, wird die Angst immer kleiner. Denn Angst und wahre Liebe können nicht miteinander existieren. Das Böse ist mächtig und Angst ist die stärkste Waffe des Bösen, um Deinen Blick auf Gott zu verstellen. Und der einzige Weg, die Angst wirklich zu besiegen, ist die Erkenntnis, dass Gott Liebe ist und dass das Kommen von Yeshua der größte Beweis seiner Liebe war.

Hast Du Angst vor der Zukunft? Schau auf Yeshua.
Hast Du Angst vor Armut? Schau auf Yeshua.
Hast Du Angst vor Terroristen? Schau auf Yeshua.

Gaudete

Für die Katholiken ist der 3. Adventssonntag der Gaudete-Sonntag. Gaudete bedeutet: Freuet Euch! Der Herr ist nahe!

Von Herzen wünsche ich Dir einen besinnlichen, frohen dritten Adventssonntag und einen guten Start in die letzte Woche des Advents.
Freue Dich!

Liebe Grüße von
Deiner Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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