Selbstwert – Gottes Stimme lauschen

Das ist mein Jahresmotto – so hatte ich es letzte Woche Montag, als ich nach meiner selbstverordneten Winterpause wieder an den Computer ging, meinen Freunden bei Facebook mitgeteilt. 2018 war für mich sehr aufreibend und aufschlussreich, mit vielen Erfolgen und zum Teil hart erworbenen Erkenntnissen. Eine davon ist Selbstwert; wer bin ich, was bin ich, was möchte ich sein? (Und die Betonung liegt auf „sein“.) Messe ich dem, was andere sagen, wirklich mehr Gewicht zu als dem, was Gottes leise Stimme in mir sagt?

Die andere Erkenntnis ist diese: Wenn ich wirklich auf Gott höre, sprich also, meiner Intuition folge und darauf vertraue, dass alles zum Besten sein wird, dann WIRD tatsächlich alles zum Besten. Das habe ich ganz deutlich auf meiner Rundreise durch Australien erfahren. Ich habe mich da mal sehr genau beobachtet. Da hat vieles so reibungslos geklappt, und wenn etwas nicht reibungslos geklappt hat, dann lag das daran, dass mein Ego wieder die Führung übernehmen wollte.

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Aber hat Selbstwert nicht mit Ego zu tun? Da kann ich ein klares „Nein“ als Antwort geben. Edgar Cayce hat da klar aufgeteilt zwischen „Ich“ und „Selbst“. „Ich“, d.h. das Ego, ist das, was uns von Gott trennt. Das „Selbst“ ist unser göttlicher Anteil, das, womit wir das göttliche Wirken in uns und in der Welt widerspiegeln können und sollen.

Kostbar und einzigartig

Denn jeder einzelne Mensch ist kostbar und einzigartig. Ein Zeitgenosse von Edgar Cayce, Pater Josef Kentenich (1885-1968) erklärte einmal:

Gott hat in jedes Menschenleben eine seiner Ideen eingebaut.“

Und es liegt an uns, dieser Idee auf die Spur zu kommen. Du bist unverwechselbar und niemand kann die Idee, die Gott in Dich eingebaut hat, so gut zum Ausdruck bringen wie Du. Das gilt für jeden von uns!

Doch das können wir nicht, wenn wir uns klein fühlen, von anderen bevormunden lassen, die Schuld an dem, was uns zustößt, anderen zuschieben und vor unserer eigenen Verantwortung zurückschrecken. Sicher, viel davon ist auf schlechte Erfahrungen in der Kindheit zurückzuführen, auch bei mir. Aber wir dürfen da nicht steckenbleiben!

Denn jede Erfahrung hat ja einen Grund und einen Sinn. Wir erkennen das jedoch kaum und, vom weltlichen Standpunkt aus gesehen, ist vieles tatsächlich unerklärlich und unerträglich. Aber wir sind nicht VON dieser Welt! Wir sind IN dieser Welt und niemand zwingt uns, immer nur auf das zu schauen, was auf der Welt so geschieht. Wenn wir den Blick auf Gott gerichtet halten, dann erweisen sich oft auch scheinbar negative Dinge als Segen für unser Weiterkommen. Dann können wir uns zu unserer wahren Größe entfalten.

Mann Gottes

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Vor Gott scheinen wir klein, doch DURCH Gott werden wir groß. Das ist dann kein Grund, überheblich zu werden, denn jeder Mensch trägt dieses Potenzial in sich. Edgar Cayce zum Beispiel sah sich immer als Mann Gottes, als Instrument, als Werkzeug. Viele Menschen, die in seinen späteren Jahren mit ihm zusammenkamen, berichteten von einer kraftvollen Schwingung, die von ihm ausging. Doch nie war er überheblich oder hielt sich für besser als andere. Ja, er hatte viele Fehler, ja, es gab immer wieder Rückschläge in seinem Leben. Und mehr als einmal kam es bei ihm zu Depressionen, Schuldgefühlen und scheinbar unüberwindbaren Problemen. Doch in diesen Zeiten gab es immer wieder Situationen und Menschen, die ihm halfen, alles zu überwinden und seinen Weg weiterzugehen. Und ich bin fest davon überzeugt, dass Gott da seine Hand im Spiel hatte.

Das Angebot

Gott macht uns ein Angebot. Es liegt an uns, das Angebot anzunehmen. Immer wieder. Auch wenn wir fallen. Er reicht uns die Hand. Wollen wir allein aufstehen oder ergreifen wir die Hand?

Jetzt fragst Du vielleicht: „Aber wie erkenne ich Gottes Hand?“

Das ist eine gute Frage. Ich stelle sie mir selbst noch sehr oft. Und da kommt meine zweite Erkenntnis ins Spiel: Wenn wir lernen, mehr und mehr Gottes Stimme zu lauschen, dann wird es uns immer leichter fallen, Gottes Hilfe zu erkennen.

Bleib dran, die Fortsetzung folgt! Ich hab noch so viel dazu zu sagen …

Bis dahin: Hab eine gute Woche!
Es grüßt Dich herzlich
Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.