Wir sind nicht fremdbestimmt!

Dieser Blog-Artikel wird nur kurz, denn ich bin erst am Freitag aus meinem Urlaub zurückgekehrt und muss mich erstmal wieder zurechtfinden. Dennoch möchte ich Dich nicht länger auf einen Artikel warten lassen, denn ich weiß, dass Du schon gespannt bist, wie es weitergeht. Anknüpfend an Damit wir Sklaven werden“ habe ich in einem Beitrag aus dem Jahr 2012 eine wundervolle Aussage gefunden, und zwar diese:

Wir müssen uns klarmachen, dass wir nicht fremdbestimmt sind – niemals. Nichts ist stärker als unser eigener freier Wille. Das sagte Edgar Cayce ganz klar, als er in Reading 5749-14 gefragt wurde:

„Sind Vererbung, Umfeld und Wille gleich starke Faktoren bei der Unterstützung oder Hemmung der Entwicklung der Wesenheiten?
Antwort: Wille ist der größere Faktor, denn er kann eines oder jedes der anderen überwinden; vorausgesetzt, dass der Wille eins mit dem Muster [der individuellen Seele] gemacht wird, verstehst du?
Denn kein Einfluß von Vererbung, Umfeld oder was auch immer übertrifft den Willen.“

Will heißen: Niemand, wirklich niemand, kann Dich gegen Deinen Willen fremdbestimmen. Wenn Du die Massenbewegungen nicht mitmachen willst, kannst Du nicht dazu gezwungen werden. Sicher, äußerlich kann man Dich kleinmachen, verspotten, herumstoßen und so weiter. Doch wenn Du innerlich frei bist, innerlich einen Halt hast, dann wirst Du nicht gebrochen. Dann findest Du die Kraft, auch äußerlich dagegenzusteuern und unbeschadet aus allen Drangsalen herauszukommen.

Das sind keine leeren Worte. Erinnerst Du Dich an Josef Kentenich, den ich im letzten Beitrag zitiert habe? Drei Jahre lang, von 1942 bis 1945, war er im Konzentrationslager Dachau, der „Heiden-, Sklaven-, Narren- und Todesstadt“, wie er es nannte, eingesperrt. Auch tiefste Erniedrigungen und unmittelbare Lebensgefahr hielten ihn nicht davon ab, Menschen zu ermutigen und geistliche Vorträge zu halten, heimlich Briefe an die Mitglieder seiner Erneuerungsbewegung zu schreiben und dort sogar zwei neue Zweige dieser Bewegung zu gründen! Josef Kentenich wurde für viele Insassen zu einem Rettungsanker, ohne den sie die Haft niemals überlebt hätten. Er wusste, wo sein Halt war und vertraute ihm ganz und gar.

Wir sind nicht in so einer bedrohlichen Lage wie er. Und doch: Wir werden von anderer Seite bedroht. Unsere Individualität ist in Gefahr. Durch vielerlei Massenbewegungen, wie zum Beispiel auch die zunehmend um sich greifende Gender-Ideologie, verleugnen wir zunehmend unsere göttliche Natur. „Göttlich“ bedeutet nicht, dass wir uns alles gestatten oder erlauben dürfen. „Freiheit“ bedeutet nicht, dass wir uns auf Kosten anderer (Mensch, Tier, Natur) Freiräume schaffen dürfen. Als Mitschöpfer Gottes haben wir eine extrem große Verantwortung. Sehen wir sie? Nehmen wir sie an? Handeln wir nach unseren Überzeugungen? Wagen wir es, anderer Meinung zu sein als die Masse? Trauen wir uns, gegen den Strom zu schwimmen?

Josef Kentenich nahm das Bibelwort „in der Welt, aber nicht von der Welt“ (vgl. Joh 17,16) sehr ernst. Er wusste, dass wir inneren Halt nur in unserem Schöpfer finden, und dass unsere Seele zu Höherem bestimmt ist. Darin stimmte er ganz und gar mit Edgar Cayce überein, der in Reading 257-123 sagte:

Die Seele strebt nach Wachstum; denn Wahrheit, Leben, Licht, IST in ihr selbst. GOTT IST, und so sind Leben, Licht, Wahrheit, Hoffnung, Liebe. Und jene, die darin verweilen, wachsen.

Ist es nicht bemerkenswert zu wissen, dass wir alle Macht haben, uns jeglichen Angriffs auf unsere Individualität zu erwehren? Und dass wir nur fremdbestimmt werden können, wenn wir das aus freiem Willen zulassen? Wieviel Kraft gibt uns das, auch auf manchmal steinigen Wegen zu gehen! Wollen wir es wirklich aufgeben, nur um der Masse zu folgen?

Von Herzen grüßt Dich
Stefanie

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Autor: Cayceportal

Hallo, ich heiße Stefanie Piel und bin Diplom-Übersetzerin für Englisch und Französisch. Ich habe mich dem Werk Edgar Cayces verschrieben. Energiearbeit, Quantenphysik, Epigenetik und die Tatsache, dass wir mit allen und allem verbunden sind, begeistern mich immer wieder. Noch nie zuvor war ich so nahe an meinem wahren Ich dran wie jetzt. Ich möchte Edgar Cayce aus der esoterischen Ecke herausholen und sein Werk, basierend auf den neuesten Erkenntnissen, näher beleuchten.

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